Träumen&Reisen

Was will ich wirklich? Inspirierende Geschichten für Erwachsene – zum Nachdenken über das Leben

Auch wenn wir meist von einem Termin zum nächsten hetzen: Inspirierende Geschichten für Erwachsene können uns dabei helfen, einmal inne zu halten. Um über das Leben nachzudenken. Und uns zu fragen: Machen wir immer das, was andere von uns erwarten? Oder lebe ich wirklich meine Träume und Wünsche aus und mache das, was ich selbst für richtig halte? Gerade im jungen Alter kurz nach der Schule, wenn sich die meisten von uns für ihren weiteren Lebensweg entscheiden müssen, haben wir meist noch nicht die Erlebnisse und Erfahrungen gemacht, die wir bräuchten, um eigene Entscheidungen zu treffen. Da kann es passieren, dass wir BWL studieren, obwohl wir uns doch eigentlich immer für Kunst interessiert haben. Oder, dass wir bei den Eltern wohnen bleiben, aus Angst, nicht auf eigenen Beinen stehen zu können.

Dabei können Mut machende Geschichten zum Nachdenken über das Leben helfen – und wir haben die inspirierendsten für euch herausgesucht! Doch davor gibt es noch folgende Dinge zu klären:

Wie soll mein Leben aussehen?

Es gibt da eine Liste, die zeigt, was Menschen kurz vor dem Sterben am meisten in ihrem Leben bereuen: was ganz oben steht? Eine große Liebe verpasst zu haben? Fast. Was am meisten genannt wird: Das eigene Leben nach den Vorstellungen anderer gelebt zu haben. Sich selbst nicht treu geblieben zu sein. Falschen Vorstellungen hinterhergejagt zu haben, anstatt sich wirklich zu fragen, was einem selbst wirklich wichtig ist. Die Bankausbildung, nur weil es die Eltern einem raten? Das Lehrerstudium, damit man etwas „Sicheres“ in der Tasche hat? Keine Frage: Ratschläge von den Eltern und Freunden mögen gut gemeint sein. Doch damit Du selbst am Ende Deines Lebens glücklich und zufrieden zurückblicken kannst, hilft nur eines: Folge Deinem Herzen! So abgedroschen es auch klingen mag. Denn nur Du selbst weißt genau, wie ein erfülltes Leben aussehen mag – und zwar eines, das zu Dir passt!

Was sind meine Werte?

Wann hast Du Dich das letzte Mal in Ruhe hingesetzt, Stift und Papier in die Hand genommen und Dich gefragt, ob das, was Du tagtäglich tust, eigentlich mit Deinen Werten übereinstimmt? Klar, Dir liegt die Umwelt am Herzen – aber den täglichen Kaffee to go auf dem Weg zur U-Bahn willst Du auch nicht missen. Du sorgst Dich um das Wohl der Tiere? Wie wäre es mit einem Engagement im Tierheim? Ein Mensch mit Charakter ist einer, der voll und ganz hinter dem steht, was ihm lieb ist. Taten sagen meist mehr als Worte – und Du wirst eines Tages nicht auf Dein Leben zurückblicken und mit Schrecken feststellen, dass Du eine falsche Wahrheit gelebt hast. Was Dir dabei helfen kann? Meditation! So kannst Du regelmäßig mit Dir selbst und Deiner inneren Stimme in Kontakt kommen. Und Dir so selbst zu Deinem Glück verhelfen.

Wie finde ich Vertrauen in meinen eigenen Weg?

Suche Dir wahre Freunde, die Dich so nehmen, wie Du bist und Dich unterstützen: Je mehr Du Dich mit positiven Menschen umgibst, die das Leben in die Hand nehmen, desto mehr färbt vom Optimismus der anderen auf Dich ab. Denn wenn sie wirklich Deine besten Freunde sind, stehen sie zu Dir und Deinen Entscheidungen – egal, was Du Dir vornimmst. Und stehen natürlich auch mit Rat und Tat zur Seite. Rückhalt im näheren Umfeld kann Dir helfen, Vertrauen in Deinen eigenen Weg zu finden. Aber auch einzelne Erfolgserlebnisse können ungeahnte Kräfte haben: Sie zeigen Dir, dass Du etwas schaffen kannst, wenn Du es Dir nur fest vornimmst und alles dafür gibst. Also nur Mut: Wenn Du erst einmal weißt, wie Dein Leben aussehen soll, kann Dich niemand mehr stoppen!

Du dachtest, das wäre schon alles? Lese hier weiter, wenn Du wissen willst, wie Du Dein weiteres Leben planen kannst, damit Du am Ende nichts bereust:

Sind das wirklich noch meine Ziele?

Mit 25 wolltest Du mit dem Studium fertig sein, dann zwei Jahre arbeiten und 27 wäre doch ein schönes Alter, um schwanger zu werden? Nun bist Du selbst fast 30 und kannst eigentlich nur noch schmunzeln — über Deine eigene Naivität. Was dagegen hilft: Frage Dich selbst immer wieder, ob Deine Lebensplanung, die Du in Deiner Jugend hattest, noch mit den Zielen von Dir als Erwachsener übereinstimmen. Meist lächeln wir über die Annahmen, die wir als Jugendlicher über unser späteres Leben hatten. Oder aber wir jagen einem unerreichten Ziel hinterher, ohne zu hinterfragen, ob es das eigentlich noch wert ist. Fest steht aber auch: Das Leben ist unberechenbar. Man kann auch noch so viel planen – man sollte sich darauf einstellen, dass doch alles noch einmal ganz anders kommen kann.

Wie schaffe ich es, meine Träume und Wünsche im Alltag nicht zu verlieren?

Der Wecker klingelt, Du schleppst Dich unter die Dusche und bist dann eigentlich auch schon zu spät für Deine U-Bahn zur Arbeit? Wenn Du immer nur von einem Termin zum nächsten hetzt, kann es schwierig sein, den Blick für das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. Aber nur, wenn wir uns bewusst sind, was wir überhaupt erreichen möchten und es auch visualisieren können, kann sich unser Bewusstsein auf unsere eigenen Ziele einstellen. Was Dir dabei helfen kann, Dir immer wieder bewusst zu machen, was Du in Deinem Leben erreichen möchtest?

  • Regelmäßige Achtsamkeitsübungen wie Yoga, Meditation oder Body Scan, die Dir Zeit mit Dir selbst schenken
  • Eine Sportart finden, die dazu anregt, dass Du Dich ganz in Deinen Gedanken verlieren kannst, wie etwa Schwimmen, Joggen, etc.
  • Dich mit Freunden und Familie austauschen. Sie kennen Dich ja doch mit am besten und können beratend zur Seite stehen.
  • Stets darauf zu achten, wann Dein Herz vor Freude Luftsprünge macht: wenn Dich jemand für eine Präsentation lobt? Wenn Du ein Meeting erfolgreich abgeschlossen hast?
  • Abends 3 Dinge aufschreiben, die den Tag wertvoll gemacht haben. So gewöhnst Du Dir an, selbst für die kleinen Dinge im Leben dankbar zu sein.

Wie Du es schaffst, Dein eigenes Leben zu leben? Mit einem offenen Herzen und einer großen Portion Optimismus. Die folgenden inspirierenden Geschichten für Erwachsene mit allerlei Lebensweisheiten zeigen Dir, wie:

Lieber jetzt als irgendwann

"Lieber jetzt als irgendwann" – allein der Titel des Romans für Erwachsene von der amerikanischen Autorin Lauren Graham strahlt schon so viel Lebensweisheit aus. Darin geht es um Franny Banks, eine chaotische, aber liebevolle Person. Und Fanny hat Träume: Innerhalb von drei Jahren möchte sie ihre Ziele im Leben erreicht haben. Sie nennt das ihr „Ultimatum zur Traumverwirklichung“. Sie will als Schauspielerin erfolgreich werden und natürlich die große Liebe finden. Doch wie das Leben so spielt, kommt natürlich doch immer alles ganz anders. Wie man sich darauf vorbereiten kann? Einen Plan B entwickeln! Doch wird man damit wirklich glücklich? Und was, wenn das Leben nicht einmal mehr Plan B für einen vorgesehen hat? Mit viel Charme und Witz erzählt, können wir uns wohl alle in Franny wiederfinden. Etwas fürs Herz – und zum Nachdenken über die eigenen Träume …

Ein Moment fürs Leben

Ach, Cecelia Ahern! Die Bestsellerautorin spricht uns mit ihren Büchern einfach immer wieder direkt aus dem Herzen. In "Ein Moment fürs Leben" nimmt sie uns mit auf eine Reise: Lucy trifft auf ihr eigenes Leben. Nein, wirklich. Die fantastische Geschichte für Erwachsene erzählt, wie Lucys Leben eigentlich gerade den Bach runtergeht: Ihr Mann fürs Leben hat sie verlassen und dann verliert sie auch noch ihren Job. Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr kommen. Da bekommt sie eines Tages auf einmal die Einladung zu einem Termin mit ihrem eigenen Leben. Mit viel Humor und Fantasie aber auch Nachdenklichkeit schildert Cecelia Ahern in „Ein Moment fürs Leben“ eine der ganz großen Fragen, die wohl jede von uns im Kopf hat: Was ist das gute Leben? Und vor allem: Wie schafft man es, sich mit seinem eigenen Leben auseinanderzusetzen, wenn man der Frage bisher lieber ausgewichen ist?

Morgen kommt ein neuer Himmel

"Morgen kommt ein neuer Himmel": Das ist der Mut machende Titel des Bestsellers von Lori Nelson Spielman. Darin stellt sich die amerikanische Schriftstellerin Lebensfragen wie: Wie können wir unsere Träume erfüllen? Und was, wenn wir unsere Wünsche ignorieren? Die motivierende Geschichte für Erwachsene handelt von Brett, die im zarten Alter von 14 Jahren noch allerlei Ziele im Leben hatte: Sie wollte einmal Kinder haben. Und ein Pferd! Und natürlich die große Liebe im Leben finden. Nach dem Tod ihrer geliebten Mutter taucht die Liste wieder auf. Mittlerweile ist Brett Mitte 30 – und von den früheren Träumen hat sich eigentlich kein einziger erfüllt. Das wusste auch ihre Mutter – und sorgt dafür, dass Brett ihr Erbe erst erhält, wenn sie die Punkte auf der Liste abhakt. Dazu schickt sie ihrer Tochter nach ihrem Tod regelmäßig Briefe, die sie daran erinnern sollen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Und zeigt einmal wieder: Wir sollten wichtige Entscheidungen über unser Leben nicht mehr aufschieben. Denn eines Tages könnte es zu spät sein ...

Das Café der kleinen Träume

Was passiert, wenn man sich seinen Lebenstraum erfüllt hat? Wenn man wirklich alles getan hat, um seinen eigenen Weg zu gehen und ein Leben zu leben, das man liebt? Wird dann ab jetzt für immer alles rosig und wunderbar bleiben? Keineswegs! Es gibt einfach keine Garantie, für immer glücklich zu bleiben… Das muss auch Penny feststellen. Wovon viele nur träumen, hat Penny in die Tat umgesetzt: Sie hat sich ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. Doch während alles so scheint, als ob Penny glücklich wäre, hat sie allerlei Sorgen: Das Café könnte einen neuen Anstrich vertragen – und auch ihre Ehe mit ihrem Lebens-und Geschäftspartner Daniel läuft nach 17 Jahren nicht mehr so wie am Anfang. Die irische Autorin Sharon Owens erzählt in „Das Café der kleinen Träume“ wie es sich anfühlt, Zweifel zu bekommen und Sorgen zu haben – obwohl man doch eigentlich alles richtig gemacht hat. Ein liebevoller Roman, dessen Geschichte zum Nachdenken noch lange nachhallt. Feststeht: Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu probieren!

Zehn Minuten und ein ganzes Leben

„Es ging immer nur um die Liebe“, sagt die Hauptfigur in der zauberhaften Weisheitsgeschichte „Zehn Minuten und ein ganzes Leben.“ Darin erinnert sich eine ältere Dame an ihr gelebtes Leben. Welche Erinnerungen bleiben, was hätte man anders machen können, was bereut man vielleicht sogar? Und was wurde aus all den Träumen und Zielen, die man einmal hatte? Anstatt sich an all die Überstunden im Büro oder Wochenendschichten zu erinnern, kommen Momente des Glücks zum Vorschein, wie der Geburtstagstanz oder die leuchtenden Kinderaugen. Kleinigkeiten, die in der Hektik des Alltags, übersehen werden können. Und deshalb doch so kostbar sind. Mit „Zehn Minuten und ein ganzes Leben“ hat die deutsche Autorin Manuela Reichardt eine leise Motivationsgeschichte voller Weisheiten geschaffen, an den wir noch lange und gerne zurückdenken werden. Und der uns immer wieder daran erinnert, wie wertvoll doch jeder einzelne Moment ist – und wir keinen Einzigen davon verschwenden sollten.

Angst vorm Sterben

"Angst vorm Sterben" – wer hat das nicht? Die amerikanische Erfolgsautorin Erica Jong thematisiert in diesem ergreifendem Roman voller Lebensweisheiten ein Gefühl, das wir alle wohl am liebsten immer wieder weit von uns wegschieben würden: Die Gewissheit, dass es eines Tages einfach vorbei sein wird. Eine Einsicht, mit der sich die wenigsten von uns wohl auseinandersetzen mögen. Doch je mehr wir uns bewusst machen, dass das Leben nicht endlos sein kann, desto mehr Motivation bekommen wir auch, das Beste aus jedem Moment zu machen: Das muss auch Vanessa Wonderman feststellen. Je älter sie wird, desto mehr hat sie das Gefühl, dass das eigene Leben nur so vorbeizieht. Ihre Eltern und ihr Ehemann werden immer kränker und es scheint so, als ob Vanessa ihre Zeit nur noch in Krankenhäusern verbringt. Ihr Leben als ehemalige Schauspielerin ist schon lange vorbei und dann stirbt auch noch ihr geliebter Pudel. Und plötzlich sehnt sich Vanessa nach ihrer eigenen Jugendlichkeit zurück, als das Leben noch aus Freude und Leichtsinn bestand. Ihr Ausweg? Eine Affäre! Vanessa denkt, dass sie sich so noch einmal ins Leben stürzen und alles um sich herum vergessen könnte. Doch ist das wirklich die Lösung? „Angst vorm Sterben“ erzählt einmal mehr eine inspirierende und nachdenkliche Geschichte voller Lebensweisheiten, die die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt.

Was macht ein gutes Leben aus? Diese Frage kann wohl nur jeder für sich selbst beantworten. Diese Geschichten für Erwachsene können schon einmal einen schönen Einblick und ersten Anstoß geben. Wichtig ist aber, herauszufinden, was DU wirklich willst – und Dein Leben dann auch in die Hand zu nehmen.

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