Erotische Romane

Warum gehen Frauen fremd?

Überwiegt der Reiz des Verbotenen oder Unzufriedenheit? Laut einer Umfrage des amerikanischen National Opinion Research Centers ist es heutzutage nämlich 40 Prozent wahrscheinlicher, dass Frauen fremdgehen als noch vor 20 Jahren. Doch woher kommt dieses Verlangen nach einem anderen Mann? Sind es emotionale Gründe oder eher körperliche Aspekte, wie sie den männlichen Fremdgehern gerne nachgesagt werden?

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht herauszufinden, warum Frauen fremdgehen und sind auf einige interessante Aspekte gestoßen:

1. Sexuelle Unzufriedenheit

Wie bei Männern kann auch bei Frauen fehlender Sex der Grund für das Fremdgehen sein. Grundsätzlich geben Frauen sexuelle Unzufriedenheit weitaus weniger als Ursache für einen Seitensprung an als unser männliches Pendant. Dennoch können fehlende Zärtlichkeit oder ein zu routiniertes Liebesleben auch bei Frauen zu Unzufriedenheit führen und sie dazu veranlassen sich in fremden Betten zu amüsieren.

Oftmals scheint der Reiz eine verbotene Liebe mit jemand anderen als dem eigenen Partner einzugehen für viele größer zu sein als an der sexuellen Unzufriedenheit mit dem eigenen Partner zu arbeiten. Vielmehr liegt der Fokus auf dem reizvollen Neuen und Unbekannten. Viele Frauen glauben zudem, sich in fremden Betten mehr ihrer Leidenschaft hingeben und neue sexuelle Vorlieben ausleben oder entdecken zu können.

Hinzu kommt eben jener erotische Funke bei einem anderen Mann, der das Verlangen anheizt: wie reagiert er auf Berührungen, wie versetzt er uns in Ektase…

Das erstaunliche dabei ist, dass sich sogar glücklich Vergebene häufig dem Spiel mit dem Feuer hingeben, da in vielen langjährigen Beziehungen gerade das Verlangen neben dem Alltagstrott verblasst. Sorgen um Arbeit, Haushalt, Kinder, etc. sind wesentlich präsenter und an ein Abschalten ist häufig nicht zu denken. Entsprechend bleibt der sexuelle Genuss auf der Strecke. Hingegen bietet eine heiße Affäre eine kleine Auszeit davon.

2. Mangelnde Wertschätzung

Warum Frauen fremdgehen hat häufig allerdings noch einen weiteren, viel entscheidenderen Grund: sie fühlen sich nicht genügend wertgeschätzt!

Haben Frauen das Gefühl von ihrem Partner nicht mehr wahrgenommen zu werden oder gar das Gefühl nicht mehr begehrt zu werden, steigt das Verlangen nach Anerkennung. Flirts mit anderen Männern und deren Angebote werden umso attraktiver, in der Hoffnung sich die Bestätigung bei einem anderen Mann holen zu können. Frauen gehen fremd auch wenn sie wissen, dass eine Affäre für schlechtes Gewissen sorgt und ein Spiel mit dem Feuer ist.

Das Adrenalin und das Gefühl von Abenteuer und Wertschätzung überwiegen jedoch meist und stellen das schlechte Gewissen erstmal in den Schatten.

3. Fehlende Aufmerksamkeit

Häufig geht das Gefühl mangelnder Wertschätzung auch mit fehlender Aufmerksamkeit einher. Entscheidend für Frauen sind hierbei nicht nur Komplimente, sondern auch Zeit. Zeit, um zuzuhören was sie bewegt, wie sie sich fühlen und Mitgefühl zu zeigen. Fühlen sich Frauen Verstanden sinkt das Verlangen nach einem Seitensprung und Paare sind nicht nur glücklicher, sondern haben auch ein erfüllteres Liebesleben.

4. Wie die Größe doch eine Rolle spielt

Emotionen sind also durchaus ausschlaggebende Motive warum Frauen fremdgehen. Allerdings hat eine Studie aus Kenia herausgefunden, dass ab und an doch auch körperliche Aspekte eine Rolle spielen. Im Konkreten ist laut der Studie die Größe des männlichen Genitals für Frauen doch relevant – aber nicht wie viele von Euch nun denken mögen: nicht ein zu kleiner Penis ist das Problem, sondern ein zu großer. Die in der Studie befragten Frauen gaben an, dass sie bei einer Länge von 15 Zentimetern oder mehr eher zum Fremdgehen neigen als wenn der Mann kürzer bestückt ist. Grund hierfür sei die Assoziation bei einem großen Penis mit Schmerzen und dem daraus resultierenden unbefriedigenden Sex.

5. Alles perfekt und doch unzufrieden

Madeleine St John führt in ihrem neuen Roman „Eine heimliche Affäre“ genau den Aspekt glücklicher Frauen an, denen aber dennoch etwas fehlt: Protagonistin Flora führt ein eigentlich zufriedenes Leben mit ihrem erfolgreichen Ehemann Simon und ihren drei Kindern. Beruflich ist sie dort angekommen, wo sie wollte und auch gesellschaftlich genießt sie ihren Erfolg und die Anerkennung. Als i-Tüpfelchen genießt sie mit ihrer Familie die Aufenthalte in ihrem Sommerhaus in Südfrankreich. Aber dennoch fehlt Flora irgendetwas und sie verspürt ein Verlangen nach etwas Neuem.

Gerade über dieses Verlangen kann sie aber mit niemanden sprechen – außer vielleicht mit Ihm. Doch wer ist er? Und was ist mit Simon?

Natürlich kann ein viel beschäftigter TV-Regisseur nicht immer bei seiner Familie sein. Aber eine andere Frau? Unvorstellbar für Flora…

Leichthändig und raffiniert erforscht Madeleine St John in „Eine heimliche Affäre“ Wahrheit und Lüge, Schuld und Unschuld in der Liebe.

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