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Warum die verbotene Liebe so reizvoll ist

Zärtliche Berührungen, sanftes Streicheln, das Prickeln auf der Haut und wilde Leidenschaft… Wir alle kennen das Gefühl, wenn die Luft vor Leidenschaft knistert.

Mit wem treibt Ihr das Spiel der Leidenschaft? Mit Eurem Partner oder seid Ihr ein verbotene Liebe eingegangen?

Tatsächlich haben Umfragen zu Folge mehr Leute geheime Affären als man denken würde. Doch was ist so reizvoll an der verbotenen Liebe? Ist es die Gefahr erwischt zu werden, die unseren Adrenalinspiegel steigen lässt?

Der Reiz am Neuen

Der Reiz eine verbotene Liebe mit jemand anderen als dem eigenen Partner einzugehen scheint für viele groß zu sein. Sogar glücklich Vergebene geben sich dem Spiel mit dem Feuer hin. Denn das Reizvolle liegt vor allem im Neuen und Unbekannten.

Genau dieser erotische Funke ist bei einem anderen Mann wieder da: das Ungewisse, wie er auf Berührungen reagiert, wie er uns in Ektase versetzt… All das verblasst in vielen langjährigen Beziehungen neben dem Alltäglichen voller Sorgen um Arbeit, Haushalt, Kinder, etc. ist. Der Kopf bleibt voll und an ein Abschalten ist nicht zu denken. Hierbei bleibt häufig auch der sexuelle Genuss auf der Strecke.

Eine heiße Affäre bietet vielen eine kleine Auszeit davon. Sie bekommen den Kopf frei und können sich ganz der Leidenschaft hingeben.

„Schneller, höher, weiter“

Wir befinden uns heutzutage in einer Leistungsgesellschaft, in der es häufig schwer ist, sich nicht mit anderen zu vergleichen. Oft sind wir daher auf der Suche nach mehr, alles muss „schneller, höher, weiter“ gehen und leider werden so auch viele Partnerschaften kurzlebiger.

Die einen fühlen sich in einer Partnerschaft eingeengt und haben das Gefühl etwas von ihrem Leben zu verpassen, während die Anderen die Bestätigung suchen. Die Bestätigung nach Anerkennung, die Suche nach Beachtung und der Test des Marktwertes.

Auch wenn eine Affäre eine gefährliche Liebe ist und für schlechtes Gewissen sorgt, treiben uns das Adrenalin, der Thrill und das Gefühl von Abenteuer an.

Verbotene Liebe – Flucht nach vorne?

Doch was bedeutet es, sich zu einem anderen Partner hingezogen zu fühlen? Heißt es, der eigene Partner ist nicht mehr begehrenswert? Oder warum findet man jemand anderen attraktiv?

Die gefährliche Liebe ist für viele ein Spiel. Das heißt, in ihnen wächst nicht unbedingt der Wunsch heran mit der Affäre einen Neuanfang zu starten. Vielmehr ist es die lockere Atmosphäre und die Ungebundenheit, die einen in den Bann zieht.

Sobald es kompliziert und verbindlicher wird, scheitert auch das Spiel mit der verbotenen Liebe und mindestens einer der beiden macht sich aus dem Staub.

Haben Fremdgeher nymphomanische Züge?

Das ist sicher Definitionssache. Grundsätzlich steht der Begriff der Nymphomanie im Zusammenhang mit einem häufigen Partnerwechsel. Ob nun jemand eine Nymphe ist, die sich auf eine Affäre einlässt, hängt immer von den eigenen Wertvorstellungen ab und was jeder für sich als häufigen Partnerwechsel bezeichnet.

Eine krankhafte Nymphe ist letztlich erst derjenige, für den Sex zu einer Sucht wird, vergleichbar mit Drogenabhängigen. Eine Nymphe wird dabei von einem inneren Zwang getrieben.

Gegenseitige Anziehungskräfte durch den Vollmond oder chemische Schwingungen, spielen hier keine Rolle mehr. Psychologen beobachten bei Personen mit Hypersexualität stattdessen häufig Bindungsprobleme, Minderwertigkeitskomplexe und Depressionen. Um ihr Selbstbewusstsein zu steigern stürzen sich Nymphen von einem Abenteuer in das Nächste zur kurzzeitigen Steigerung des Selbstwertgefühls. Dass hier tatsächliche eine gefährliche Liebe zum Sex entsteht, nehmen viele lange Zeit nicht wahr.

In Sari Luhtanen und Miikko Oikkonens neuem Roman „Nymphs. Verführerischer Vollmond“ erfährt die 16-jährige Didi eines Tages die schockierende Wahrheit über sich. Statt eines normalen Mädchens ist sie eine Nymphe!

Sobald der Vollmond scheint wird sie mit einem Mann schlafen müssen, um zu überleben. Allerdings darf sie sich nicht verlieben, denn das wäre eine äußerst gefährliche Liebe: es bedeutet den Tod, für jeden, der sie liebt.

Als Vollmond ist, schläft Didi dann zum ersten Mal mit ihrem Freund. Doch er überlebt die Liebesnacht nicht und Didi bleibt tränenaufgelöst zurück. Auf diesen Weg erfährt Didi am nächsten Morgen, dass sie eine Nymphe ist und tödlich für jeden Mann, der sie liebt.

Doch kaum hat Didi ihr Schicksal akzeptiert, verliebt sie sich in Samuel – eine verbotene Liebe, die nur in einer Tragödie enden kann …

Kann Didi sich von ihrer Nymphomanie lösen? Oder bringt sie Samuel auch um? Alle Antworten findet Ihr in „Nymphs. Verführerischer Vollmond“.

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