Große Gefühle

Wärmende Liebesgrüße für den Partner und die Freunde in der kalten Jahreszeit

Draußen wird es langsam aber sicher immer kälter, gleichzeitig wird es immer früher dunkel. Da gibt es nichts Schöneres, als es sich mit einem dicken Schmöker, einer warmen Wolldecke und einer Tasse Tee zu Hause gemütlich zu machen. Während man den ganzen Sommer über jede freie Minute im Freien verbracht hat, hat man nun plötzlich wieder mehr Zeit, an die Lieben zu denken. Vielleicht wäre es mal wieder an der Zeit, mit der Mama zu telefonieren? Klar, Freunde ersetzen mittlerweile die Familie, gerade wenn man vielleicht auf der ganzen Welt verteilt ist. Aber wann hast Du das letzte Mal Deinen liebsten Menschen gesagt, wie gern Du sie hast? Einfach so? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um ein paar Liebesgrüße auszusenden.

Die folgenden Tipps sollen ein paar Anregungen sein, wie man mit wenig Aufwand Großes erreichen kann: die Herzen anderer erwärmen.

1. Skypen statt Telefonieren

Wer kennt das nicht? Auf dem Weg zur U-Bahn fällt einem plötzlich ein, dass man sich schon länger nicht mehr bei der Mama gemeldet hat. Also ruft man kurz an und muss direkt wieder auflegen, sobald die U-Bahn einfährt. Nichts mit tiefgründigen Gesprächen oder gar der Möglichkeit, dem anderen sein Herz auszuschütten. Die Lösung? Ein richtiges Skype-Gespräch ausmachen und sich wirklich Zeit für den anderen nehmen. Und mit einer Tasse Kaffee oder dem Lieblingstee fühlt es sich fast so an, wie wenn man gemeinsam am Küchentisch sitzt und lacht – und sich nicht nur über einen Bildschirm sieht. Eine andere Art der Liebesgrüße, aber nicht weniger herzlich!

2. Die Adventszeit wie früher feiern

Die Adventszeit ist nur etwas für kleine Kinder? Auch wenn man mittlerweile stolz darauf sein kann, sein eigenes Leben zu führen – etwas Magisches hat es ja doch, wenn man dem Partner einen kleinen Nikolaus im Schuh versteckt oder sich die Wohnung mit Hagebuttenzweigen und sonstiger Weihnachtsdeko gemütlich macht. Oder wie wäre es mit einem selbstgebastelten Adventskalender? Liebesgrüße zur Weihnachtszeit als kleine Aufmerksamkeiten im Alltag verpackt müssen nicht aufwendig oder teuer sein. Hauptsache, man hat an den anderen gedacht! Mit den besten Grüßen!

3. Persönliche Zeit schenken

Gerade wenn es draußen bitterkalt ist, kann das dazu verlocken, die meiste Zeit zu Hause zu verbringen. Und vielleicht Verabredungen auch mal abzusagen, nur weil man eigentlich lieber auf dem Sofa liegen mag. Ab und zu ist das natürlich ganz schön – aber es ersetzt doch nicht das spontane Kaffee trinken mit Freunden oder das gemütliche Dinner mit dem Liebsten. Also sich einen Ruck geben und gemeinsam Zeit verbringen! Kleiner Trick: Natürlich kann man die Liebsten auch zu sich einladen und zum Beispiel zusammen Glühwein kochen oder Plätzchen backen – Hauptsache etwas unternehmen und Zeit schenken, der Liebesgruß schlechthin.

4. Stift und Papier anstatt Smartphone

WhatsApp, Facebook Messenger, Instagram Direktnachricht und wieder zurück zu iMessage und Co. – da kann man schon ganz schön den Überblick verlieren. Gerade wenn bei manchen Freunden vielleicht sogar dabei steht, seit wann man nicht mehr miteinander geschrieben hat. Doch wer bekommt heute noch Post, die nicht aus Rechnungen oder Werbeangeboten besteht? Wie wäre es also damit, mal wieder Stift und Papier in die Hand zu nehmen und entfernten Freunden zu schreiben? Und nicht nur vom eigenen Alltag erzählen, sondern auch gerne mal sagen, wie sehr man einander fehlt. Das hört jeder gern und so ein Liebesgruß geht mitten ins Herz!

5. Auch mal an andere denken

Die beste Freundin ist schwanger? Der Freund liegt mit einer Erkältung im Bett? Die Schwester hat eine wichtige Präsentation vor sich? Im Alltag neigen wir dazu, meist nur an uns selbst zu denken. Natürlich, es müssen allerlei Dinge erledigt werden. Wie wäre es aber mal stattdessen, wenn wir uns in unsere Lieben hineinversetzen und überlegen, was wir ihnen Gutes tun können? Ohne, dass sie etwas erwarten würden. Vielleicht würde sich die beste Freundin über ein kleines Care-Paket inklusive Babybuch und Teemischung freuen? Wie wäre es mit der Lieblingsschokolade für den Freund auf dem Heimweg? Und da gab es doch letztens einen interessanten Mutmach-Artikel für Sorgen im Job, den man der Schwester in einer lieben Mail schicken kann? Wie auch immer die Liebesgrüße aussehen – die Hauptzutat lautet Aufmerksamkeit!

6. Die Königsdiziplin: Der Liebesbrief

Jedes Jahr das Gleiche: Was schenke ich nur meinem Freund / meiner Freundin zu Weihnachten? Man könnte meinen, ein Liebesbrief wäre wohl nicht so viel Wert wie ein Abendessen zu zweit oder ein Wochenendtrip – und doch ist er so viel mehr! Man bringt seine eigenen großen Gefühle für den anderen zu Papier. Dazu kommen gemeinsame Erinnerungen an das vergangene Jahr sowie vielleicht Abenteuer, die man zusammen für die Zukunft plant. Wie man so etwas schreiben soll? Einfach alles, was im hektischen Alltag meist verloren geht. Und keine Sorge: Selbst Carrie und Big haben sich in „Sex and the City“ Hilfe bei den großen Meistern geholt, von Beethoven bis Voltaire. Hauptsache, die Liebesgrüße kommen von Herzen!

Hier ein paar Beispiele für schöne Liebesgrüße zum Verschicken an den Liebsten oder die Liebsten:

  • Hab ich Dir heute eigentlich schon mal gesagt, wie viel Du mir bedeutest? Ich liebe und vermisse Dich!
  • Spürst du das? Ich denk an Dich. Und hoffe sehr, Du denkst auch an mich!
  • Für die Welt bist Du nur irgendjemand, aber für irgendjemand bist Du die ganze Welt.
  • Egal wie schwer der Weg ist, wir gehen ihn zusammen.
  • Du brauchst im Leben keinen, der Dich auf Händen trägt. Du brauchst jemanden, der Dich nicht fallen lässt.

Auch die spanische Schriftstellerin Ángeles Doñate weiß, wie schön es ist, Liebesgrüße zu verschicken und zu empfangen: Ihr Roman „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ erzählt davon, wie eine Postfiliale im kleinen spanischen Örtchen Porvenir geschlossen werden soll – und die Postbotin Sara stattdessen gegen ihren Willen in eine Filiale nach Madrid versetzt werden soll. Doch da hat die Verwaltung die Rechnung ohne die Dorfbewohner gemacht: Kurzum beginnt Rosa, eine alte Dame, einen Kettenbrief zu schreiben, der die Postfiliale nach und nach mit allerlei Korrespondenz füllt und so vor der Schließung retten soll. Doch nicht nur das: die Macht des Briefe schreiben lässt ein ganzes Dorf wieder zusammenkommen. Ein warmherziger Roman, der mitten ins Herz geht!

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