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Jemandem vertrauen
Romantic Fantasy

Vertrauen lernen: 5 Tipps wie Du Dich anderen leichter öffnen kannst

Intakte zwischenmenschliche Beziehungen leben vor allem von einem: Vertrauen. Was aber kann man tun, wenn eben das abhanden gekommen ist? Oder wenn man sich sehr schwer tut, überhaupt anderen Menschen zu vertrauen? Sich vor anderen zu verschließen schützt zwar vor Verletzungen, verhindert aber auch enge Freundschaften oder gar eine Partnerschaft. Vertrauen zu lernen und aufzubauen ist daher eine der wichtigsten, aber auch schwierigsten Aufgaben im Leben. Neben einer gehörigen Portion Mut braucht es auch den Willen, sich dieser Herausforderung stellen zu wollen. Wir haben hier 5 Tipps für Dich, die Dir dabei helfen können, Vertrauen zu lernen und Dich anderen leichter zu öffnen.

1. Bewusst vertrauen

Wenn Du oft enttäuscht wurdest ist es nur allzu verständlich, dass Du Dich schwer tust, anderen zu vertrauen. Schließlich gibt es keine Schalter namens Vertrauen, den man einfach umlegen kann. Ein erster Schritt, um wieder Vertrauen zu lernen, ist jedoch die bewusste Entscheidung, dass man überhaupt vertrauen will. Sobald Du Vertrauen bewusst gibst, bist Du nicht nur für die positiven Auswirkungen offen, die es auf Dich und Dein Umfeld haben wird.

Viel wichtiger ist, dass Du so auch gefahrlos den Gedanken eines Vertrauensbruch zulassen kannst. Wenn Du Dich mit der Möglichkeit einer solchen Verletzung bereits im Vorfeld auseinandergesetzt hast, kann sie Dich nicht mehr überraschen. Die Angst, verletzt zu werden ist damit erst einmal gebannt oder zumindest nicht mehr so groß.

2. Selbstvertrauen aufbauen

Die Grundlage für eine bewusste Entscheidung zum Vertrauen ist: Selbstvertrauen! Ohne das Vertrauen in Dich selbst, eine etwaige Verletzung verarbeiten zu können, wird es Dir umso schwerer fallen einen anderen Menschen nah genug an Dich heran zu lassen. Schließlich halten wir uns meistens nur deswegen in diesem Bereich bedeckt, weil wir eben Angst haben verletzt zu werden. Die Tatsache, dass wir dem anderen soviel Macht über uns gegeben haben, dass er unser Vertrauen missbrauchen konnte, heißt schließlich, dass wir uns in ihm geirrt haben.

Deswegen ist der erste Schritt, um Vertrauen zu lernen, nicht der Kontakt mit anderen, sondern mit Dir selbst. Wenn Du Dir und Deinem Bauchgefühl vertrauen kannst, dann ist alles andere kein Problem. Denn Du wirst immer wissen, wann etwas oder jemand gut für Dich ist und Du ihm Dein Vertrauen schenken kannst.

3. Ehrlichkeit und Offenheit

Egal ob es um eine Freundschaft oder eine Partnerschaft geht: Vertrauen heißt, seine eigenen Vorstellungen und Wünsche genauso ernst zu nehmen, wie die des jeweils anderen. Dafür ist es zunächst wichtig, mit Deinen Erfahrungen und Gefühlen ehrlich umzugehen. Den anderen auf den Prüfstand zu stellen, ohne dass er davon weiß, ist kindisch und unfair.

Ihm zu sagen, dass Dir vertrauen nicht leicht fällt, Du aber sehr gerne mit ihm oder ihr daran arbeitest, bringt die Beziehung oder Freundschaft voran. So wird emotionale Nähe aufgebaut, die letztlich fast schon automatisch zu Vertrautheit führt. Dabei solltest Du jedoch die Wünsche Deines Gegenüber nicht völlig außer Acht lassen. Schließlich sollte er oder sie auch Dir vertrauen können.

4. Loslassen

Alten Schmerz gehen zu lassen ist meistens leichter gesagt als getan. Gerade für eine neue Beziehung oder Freundschaft ist dieser Schritt aber einer der wichtigstens, wenn Du Vertrauen aufbauen möchtest. Denn Dein neuer Partner oder Deine neue Freundin haben nichts mit dem alten Vertrauensbruch zu tun. Wichtig ist, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass hier etwas Neues beginnt und das Alte in der Vergangenheit liegt.

Versuche, dem anderen zumindest innerlich zu vergeben und Dich so frei zu machen von altem Schmerz. Schließlich sind nicht alle Männer gleich und nicht jede Freundin tratscht hinter Deinem Rücken. Dabei hilft in vielen Fällen ein Gespräch mit einem Freund über eben solche Themen, denn der Blick von außen ermöglicht Dir auch selbst Abstand zu nehmen.

5. Nichts überstürzen

Vertrauen zu lernen und zu geben braucht Zeit und sollte daher auf keinen Fall überstürzt werden. Zwar legen Studien nahe, dass wir bereits nach 20 Sekunden intuitiv wissen, ob wir jemandem vertrauen können oder nicht. Aber das bloße Wissen hilft noch nicht, alte Muster zu durchbrechen. Wenn Du jedoch ehrlich mit Deinen Gefühlen bist und Dir selbst ein bisschen Zeit gibst, kannst Du Vertrauen lernen, ohne Dich unter Druck zu setzen oder unter Druck setzen zu lassen.

Hilfreich ist neben einem Gespräch häufig auch ein vertrauensfördernder Ausflug. Am besten eignet sich hierfür beispielsweise eine Kletterhalle. Das gegenseitige Halten und somit Unterstützen des jeweils anderen auf dem Weg nach oben ist hier essentiell, damit es keine Unfälle gibt.

Dass Vertrauen ein kostbares Gut ist weiß auch Yohna aus Asta Müllers romantic fantasy Geschichte Yohna Erdenkind. Nachdem ihr Exfreund sie hintergangen hat, stehen Männer nicht besonders weit oben auf Yohnas Liste der vertrauenswürdigen Personen. Das ändert sich auch nicht, als auf einmal Creihdos in ihrem Leben auftaucht und nicht wieder gehen will. Der behauptet dabei nicht nur, ihr Beschützer zu sein, sondern erzählt auch noch allerhand Geschichten über Götter, Halbgötter und den gefährlichen Nexuss. Yohna hält all das für Unsinn und traut Creihdos genauso wenig, wie allen anderen Männern. Bis sich seine Geschichten als wahr erweisen und er in einen Hinterhalt gerät, der für Yohna bestimmt war. Um ihn zu rächen, entschließt sie sich das Spiel der leichtlebigen Götter mit zu spielen, auf Gedeih und Verderben.

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