Die Welt von feelings - emotional eBooks
Frau sitzt vor einem Laptop am Schreibtisch und telefoniert mit dem Handy

So wird Dein Buchblog zum Erfolg

Als wir von feelings gefragt wurden, ob wir nicht Lust hätten, unsere Tipps und Erfahrungen zum Thema Buchblog mit Euch zu teilen, haben wir uns erstmal folgende Fragen gestellt:

Bedeutet ein erfolgreicher Buchblog viele User oder Follower zu haben, Geld damit zu verdienen, zu Veranstaltungen eingeladen zu werden, die Branche verändern zu können, eine Stimme zu haben, der größte Blog der Branche zu sein oder sogar ein Influencer zu werden?

Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es an Dir ganz persönlich liegt, wie Du Erfolg definierst. Auch gibt es sicher einen Unterschied, ob man einen fremden Blog beurteilt oder sich selbst fragt, ob sein eigener Buchblog erfolgreich ist.

Doch was ist nun ein erfolgreicher Blog? Für uns ist ein erfolgreicher Buchblog ein Blog, den die User gerne lesen, von dem die Leser unterhalten werden und den die Leser gerne auch öfters besuchen.

Doch wie erreicht man die Begeisterung der Leser?

Wir sind der Meinung, dass es hierfür keine Formel gibt oder es reichen würde, Bullet Points abzuarbeiten. Aber es gibt bestimmte Aspekte, die fast alle erfolgreichen Buchblogs vorweisen.

Was ist ein Blog?

Bevor wir näher auf diese Aspekte eingehen, muss erst einmal klar sein, was ein Blog überhaupt ist. Denn im Prinzip ist ein Blog eine Art (öffentliches) Tagebuch oder Journal, in dem man seine persönlichen Gedanken und/oder Erlebnisse niederschreibt, auf dem man sich mit Dingen auseinandersetzt, die einen persönlich betreffen und auf dem man andere Personen an seinem Leben teilhaben lässt, Erfahrungen teilt, Tipps verrät. Kurzum: es ist eine Webseite von Dir, über Dich; etwas, das ganz stark mit Deiner Person verbunden ist.

Überträgt man diesen Gedanken auf einen Buchblog, so ist ein Buchblog Dein Lesetagebuch. Auf diesem Lesetagebuch schreibst du also über Bücher, die Dich interessieren, über Deine Lieblingsautorinnen, Verlage oder Branchenthemen. Dabei lässt Du die Leser auch an Deinem Leseverhalten teilhaben und teilst mit ihnen Deine persönlichen Gedanken zu Deinen Büchern. Du erzählst ihnen vielleicht auch Geschichten oder zeigst Deine neusten Einkäufe. Deine Leser sind wie Deine Bücherfreunde, mit denen Du Dein Hobby teilst.

Bleib Du selbst

So lassen sich bereits die ersten Aspekte ableiten, die Deinen Blog erfolgreich machen.

Das Wichtigste ist: Bleib Du selbst, bleib Dir selbst treu, schreib über das, was Dir Freude bereitet, womit Du Dich wohlfühlst.

Das heißt nicht, dass Du immer das Gleiche lesen musst oder immer dieselbe Linie fahren musst. Denn ein Mensch entwickelt sich, probiert sich aus, ist neugierig, befasst sich mit dem einen Thema und entdeckt ein anderes, testet dieses Format und landet bei der nächsten Idee. Und dieser Weg macht Dich und Deinen Blog aus. Nimm Deine Leser mit auf Deine Entdeckungsreise, habe keine Angst, Dich mal zu blamieren oder anzuecken. Keiner will einen Menschen ohne Fehler, jeder hat seine Ecken und Kanten und eckt daher mal an. Zeige deine Persönlichkeit, zeige Dich.

Das fängt schon damit an, auf Deinem Blog eine „Über mich“-Seite einzurichten, auf der Du Deinen Lesern von Dir erzählst und ihnen verrätst, was Dich ausmacht. Und vergiss bitte Dein Bild nicht. Sei es ein Bild vom Urlaub, vom Ski fahren oder mit einem Buch in der Hand. Ein Leser möchte gerne wissen, wen er da kennenlernt.

Auch ein Logo gehört dazu. Zum einen kann Dein Leser Deinen Blog so wiedererkennen, zum anderen kann ein Logo viel über Dich aussagen.

Sei ehrlich

Wenn Du Dich entscheidest, auf Deinem Blog auch Rezensionen zu schreiben, sei ehrlich und begründe Deine Meinung. Keiner will die tausendste Zusammenfassung eines Buches lesen ohne zu wissen, warum Dir das Buch gefallen hat oder auch nicht. Deine Leser kommen nicht auf deinen Blog, um den Klappentext zu lesen, sondern sie besuchen Deinen Blog, um zu schauen, wie Dir das Buch gefallen hat, was Dir gefallen hat oder auch nicht. Es geht hier nicht um eine objektive Darstellung des Inhalts, sondern um Deine subjektive Meinung. Dabei weiß jeder Besucher, dass Dir nicht alle Bücher gleich gut gefallen können.

Und schreibe den Blog für Dich! Schreibe ihn nicht für den Verlag, damit die Verlagsmitarbeiter Dich mögen und Du ein Rezensionsexemplar mehr bekommst, oder für den Autor, damit dieser sich freut. Denn auch Verlage und Autoren schätzen die Ehrlichkeit und werden nicht langfristig mit Dir zusammenarbeiten, wenn sie merken, dass Du nicht ehrlich bist.

Sei fair

Wichtig ist nur, dass Du Kritik fair und respektvoll gegenüber den Autoren/innen äußerst. Denn für sie sind ihre Bücher ihre Babys, und die wollen sie nun mal beschützen. Da bringt es Dir nichts, Autoren zu beleidigen oder einfach zu schreiben: „Das Buch ist nicht gut“. Auch Autoren wollen lernen und können sich durch Deine Rezension weiterentwickeln und an einer ehrlich gemeinten Kritik wachsen. Sie werden Dich als Blogger/in schätzen, wenn Du ihnen auf Augenhöhe begegnest und sie merken, dass Du ihre Arbeit wertschätzt.

Schreibe richtig

Übrigens solltest Du auch Deinen Lesern mit Respekt gegenübertreten. Der Respekt spiegelt sich in deinen Beiträgen wieder. Gerade, weil wir Buchblogger in der Literaturbranche schreiben, erwarten die Leser korrekt geschriebene, fehlerfreie Beiträge. Es nimmt Dir kein Leser übel, wenn du mal ein Komma falsch gesetzt oder einen Rechtschreibfehler gemacht hast, aber bitte nicht fünf Fehler in einem Satz. Wenn Du Dir nicht sicher bist, kopiere Deine Texte einfach mal in Word und schaue, was hier die Rechtschreibprüfung sagt, oder schaue in den Duden.

Deine Beiträge kannst Du dann mit schönen Bilder abrunden. Bilder lockern die Beiträge auf und tragen zur Unterhaltung Deiner Leser bei.

Antworte Deinen Lesern

Eine wichtige Bitte zum Schluss: Antworte auf Kommentare und E-Mails Deiner Leser. Denn wenn sie sich die Zeit nehmen und Dir schreiben, solltest Du Dir auch die Zeit nehmen und Deinen Lesern antworten. Sonst verlierst Du sie ganz schnell wieder, denn das macht Dich als Menschen oder Bücherfreund/in unsympathisch.

Wenn Du die oben genannten Punkte berücksichtigst und über das schreibst, was Dir Spaß macht, merken es Deine Leser und werden Deinen Blog häufiger besuchen. Und der Rest kommt dann ganz von alleine.

In diesem Sinne wünschen wir Dir ganz viele schöne Lesestunden und viel Spaß beim Bloggen.

Deine Zwinkerlinge

Zurück zur Übersicht