Träumen&Reisen

Oh du fröhliche, oh du selige Winterzeit. 8 Gründe für eine Winterhochzeit.

Verschneite Winterlandschaften, knisternde Kaminfeuer, verträumte Kutschfahrten und ein kuscheliges Outfit – ein Traum für alle Winterfans und Romantiker! Warum also in dieser verträumten und besinnlichen Zeit, die wir meist mit Weihnachten verbinden, nicht auch die Hochzeitsglocken läuten lassen?

Eloise Foley in Mary Kay Andrews neuen Roman „Winterfunkeln“ liebt die Weihnachtszeit von ganzem Herzen. Umso selbstverständlicher ist es für sie in ihrer Lieblingsjahreszeit zum Traualtar zu schreiten und sich ihren Traum einer Winterhochzeit zu erfüllen.

Doch was macht den Reiz einer Winterhochzeit eigentlich aus? Und welche Vorteile bietet Euch eine Winterhochzeit?

 

Grund 1: Ihr seid witterungsunabhängig

Dieser Grund mag zunächst etwas seltsam wirken, schließlich verbinden wir die vierte Jahreszeit mit Kälte und Schnee. Doch gerade da bereits vorab klar ist, dass es kalt ist, seid Ihr nicht im Entscheidungsdilemma. Bei einer Sommerhochzeit steht häufig die Überlegung an, ob ein Teil der Feier oder sogar die Ganze im Freien stattfinden soll. Das kann problematisch werden, wenn das Wetter dem Brautpaar einen Strich durch die Rechnung macht. Fällt die Hochzeit im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, ist eine Ausweich-Location zu suchen oder ausreichend Überdachung zu organisieren.

Nachdem es im Winter zu kalt ist, stellt sich diese Frage gar nicht und die Feier verlagert sich ohnehin ins Innere. Zudem lauft Ihr im Winter nicht Gefahr, dass viele Gäste draußen stehen, während Ihr eine atemberaubende Location angemietet habt. Und stellt Euch doch nur einmal vor wie romantisch es ist, wenn draußen die Schneeflocken vom Himmel fallen und Ihr beispielsweise im kuschelig warmen Ballsaal Euren Ehrentag feiert.

Grund 2: Ihr habt eine relativ freie Auswahl bei den Terminen

Die meisten Brautpaare kennen das Dilemma auf der Suche nach der Traumlocation. Man beginnt bereits eineinhalb bis zwei Jahre vor seinem Ehrentag nach einer Feierlokalität zu suchen und bekommt dennoch Absagen. Klar, außergewöhnliche Locations sind begehrt, aber leider auch begrenzt verfügbar.

Nachdem die meisten Paare jedoch im Sommer heiraten, sind manche Locations im Winter deutlich weniger gebucht. Das Gleiche gilt auch für die Hochzeitsdienstleister: in den Wintermonaten ist die Auslastung wesentlich geringer und Ihr könnt Eure Termine freier wählen. Als zusätzliches Topping gewähren viele Feierlokalitäten und Dienstleister einen Preisnachlass. Und solltet Ihr auf die Wintermonate ausweichen müssen, weil alle Locations im Sommer ausgebucht waren, ist das auch kein Problem: Feiert doch eine Sommerhochzeit im Winter!

Mietet Euch einfach eine Feierlokalität, die großes Potential zur Verwandlung hat. Gerade bei Hochzeiten ist nahezu nichts unmöglich und der Phantasie ohnehin keine Grenzen gesetzt. Mit ein wenig Kreativität und etwas höherem Aufwand lässt sich Eure Location mit der richtigen Deko in eine Sommeroase verwandeln.

Grund 3: Eine große Vielfalt in Sachen Dekoration

Gerade bei einer Winterhochzeit ist die Auswahl an Dekorationsmöglichkeiten riesig, da zu dieser Jahreszeit viele Farben und Farbtöne passen. Beispielsweise könnt Ihr kühle Farbtöne nehmen und Farben wie Weiß und Silber als Basis wählen. Als Highlights lassen sich winterliche Pastellfarben wie zum Beispiel Eisblau, ein helles Lila,  Rosa oder Türkis dazu kombinieren.

Bevorzugt Ihr lieber warme Farben? Dann ist die Wahl von Weiß und Gold eine gute Option. Hierauf lassen sich perfekt warme Braun- und Beigetöne abstimmen, die dem Ganzen einen edlen Touch verleihen. Selbstverständlich lassen sich Silber und Gold auch zu kräftigen Farben wie Rot oder Tannengrün kombinieren. Hier ist lediglich darauf zu achten, dass Eure Deko nicht zu sehr an Weihnachten erinnern sollte.

Für eine romantische und kuschelige Stimmung eignen sich zudem Dekorationsmaterialien wie Holz, Rinde und saisonale Blumen. Winterliches Flair wird mit Formen in Schneeflocken-, Eiskristall- oder Sternoptik erzeugt. Auch prunkvolle Kerzenleuchter oder kleine Teelichter sorgen für die perfekte Stimmung.

Grund 4: Die Besonderheit der Winterhochzeit lässt sich kulinarisch widerspiegeln

Diese Einzigartigkeit einer Winterhochzeit könnt Ihr auch in Eurem Empfang und Eurer Speisenauswahl widerspiegeln.

Stellt Euch beispielsweise einen Empfang mit Glühwein und heißer Schokolade vor, den ihr auf einen mit Feuerkörben dekorierten Außenbereich veranstaltet.

Winterklassiker sind bekanntermaßen Wild und Geflügel. Wenn das Eure Geschmacksnerven trifft, werdet Ihr erstaunt sein, welch neue Interpretationen die Köche daraus für eine Hochzeit zaubern können. Kombinationen mit Nüssen und wärmenden Gewürzen wie Anis, Chili, Ingwer, Kümmel oder Zimt sind ebenfalls beliebte Zutaten für ein mundendes Wintermenü.

Grund 5: Die Hochzeitstorte passt perfekt ins Bild

In Sachen Kulinarik passt bei einer Winterhochzeit auch die Hochzeitstorte perfekt der kalten Jahreszeit angepasst werden. Natürliche Akzente, wie integrierte Tannenzapfen oder winterliche Blüten verleihen der Torte einen einzigartigen Winterlook. Besonders schön sind außerdem Verzierungen durch Schneeflocken in verschiedenen Größen.

Ein echtes Highlight und momentan voll im Trend ist auch eine Hochzeitstorte mit Strickmuster. Was passt besser zu einer gemütlichen Hochzeit im Winter als eine Torte, die an einen kuscheligen Abend zu zweit erinnert?

Grund 6: Das Brautkleid lässt keine Wünsche offen

Bei der Wahl des Brautkleids hat man im Winter im Grunde genommen genauso viele Möglichkeiten wie im Sommer. Und doch bietet eine Winterhochzeit wenn es um das Brautkleid geht, insbesondere mit Blick auf die aktuellen Trends, einige Vorzüge.

Langärmelige Kleider oder wunderschöne hochgeschlossene Modelle sind momentan total angesagt und passen perfekt zur zauberhaften Kulisse einer Winterhochzeit. Spitzenärmel oder Kragen sorgen dabei für den Romantikfaktor. Kuschelige Jacken aus Fell oder Stola erfüllen ihren Zweck und umspielen ein winterliches Brautkleid.

Grund 7: In den Flitterwochen kann man der Kälte entfliehen

Ein weiterer Vorteil einer Winterhochzeit: Die Flitterwochen in der Sonne! Hat man die besondere Stimmung von Schnee und Kälte ausgiebig genossen, können einige Tage mit Sonne, Strand und Meer noch verlockender sein als sowieso schon. Wo kann man der Kälte besser entfliehen als unter Palmen?

Beliebte Reiseziele für Flitterwochen im Winter sind unter anderem die karibischen Inseln, Mexiko, die kanarischen Inseln oder auch Südafrika. So oder so, kann man die Sonne noch mehr genießen, wenn es in der Heimat bitterkalt ist.

Grund 8: Gut gelaunte Gäste

Viele Gäste tingeln im Sommer von einer Hochzeit zur anderen. Das kann dazu führen, dass sie entweder keine Zeit haben zu Eurer Hochzeit zu kommen, da sie schon auf einer anderen eingeladen sind oder unter einem Hochzeits-Overload leiden.

Umso größer ist die Vorfreude bei einer Winterhochzeit:  eine gemütliche, kuschlige Feieratmosphäre wartet auf das Brautpaar und die Gäste und so mancher entflieht dem Weihnachtstrubel.     

Diese Vorteile einer Winterhochzeit weiß auch Eloise Foley in Mary Kay Andrews Roman „Winterfunkeln“ zu schätzen und so will sie ihr Traummann Daniel genau am 24. Dezember zum Altar führen. Nachdem Eloise Weihnachten liebt, scheint alles perfekt. Doch wo bleibt die Besinnlichkeit, wenn das Brautkleid plötzlich nicht mehr passt und die Trauzeugin kurz vor der Entbindung steht? Schließlich kommt Eloise auch noch zu Ohren, dass ihr Verlobter mit einer anderen Frau gesehen worden sein soll. Ob sich, Eloise Traum der Winterhochzeit und mit Daniel in den Ehehafen zu schippern dennoch erfüllen wird, erfahrt ihr in „Winterfunkeln“.

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