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Männer verstehen: eine kleine Anleitung wie sie denken und fühlen

Männer sagen was sie meinen. Bei ihnen gibt es keinen Subtext und keine unnötigen Floskeln. Nach wie vor kursieren diese Meinungen über das männliche Geschlecht. Doch stimmen sie wirklich? Ist Männer verstehen wirklich so einfach?

Wir sind der Meinung, dass Männer manchmal wesentlich komplizierter sein können als man(n) denkt. Denn häufig verbirgt sich hinter ihren Aussagen ein ganz anderer Kern, der auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu erkennen ist.

Den gängigsten Männeraussagen haben wir uns daher angenommen und geben Euch eine kleine Übersetzungsanleitung.

Nr. 1: Die Grundlagen

Wenn Männer „Ja“ sagen, dann meinen sie auch „Ja“. Genauso verhält es sich beim Gegenpart „Nein“. Klingt erst einmal ganz simpel und logisch, doch sobald ein „vielleicht“ kommt, solltet Ihr Eure Ohren spitzen. Hier ist Vorsicht geboten und ganz viel Feingefühl.

Grundsätzlich ist für Männer die oberste Priorität unnötigem Stress aus dem Weg zu gehen. Dies wollen sie nicht nur mit klarer Kommunikation erreichen, sondern geben sich auch damit zufrieden, nicht alles zu verstehen. Ihr seht schon, dass hier ein deutlicher Unterschied zu uns Frauen besteht: während wir so lange nachbohren bis wir Ungeklärtes verstanden haben, bzw. diesem auf den Grund gegangen sind, lassen die Herren der Schöpfung manche Dinge lieber ungeklärt. Zudem machen sie sich besonders gerne bestimmte Vermeidungsstrategien, z.B. in Form von kleinen Notlügen oder Halbwahrheiten, zu eigen.

Fragt Ihr Euren Herzmann beispielsweise, ob Euch das neue Top steht, wird er sicherlich mit „Ja“ antworten, wenn dies der Wahrheit entspricht. Sollte er etwas daran auszusetzen haben, jedoch einen gemütlichen Abend verbringen will, greift er lieber zur Notlüge oder Halbwahrheit.

Nr. 2: Will er mich nun kennenlernen oder nicht?

Die nächste kniffelige Phase zwischen Männern und Frauen kann auch die Kennenlernphase sein. Denn wie will man einen Menschen, den man noch nicht allzu lange kennt und vielleicht auch nur ein paar wenige Dates mit ihm hatte, richtig lesen können. Männer verstehen es häufig nämlich richtig gut, sich nicht so schnell hinter die Fassade blicken zu lassen.

Eben jene Unsicherheiten können gerade während der Kennenlernphase die Kommunikation erschweren und Ihr fragt euch, ob er überhaupt Interesse an mehr hat.

Um es Euch leichter zu machen die Männer verstehen zu können, haben wir hier einige Klassiker, bei denen Eure Alarmglocken schrillen sollten:

Der Freundschaftstyp

Habt Ihr ein männliches Exemplar vor Euch, das die „Ich will die Freundschaft nicht gefährden“- Karte spielt?

Dann nichts wie weg mit dem Typen! Klar mag es einige Ausnahmen geben, schließlich bestätigen diese bekanntlich die Regel, doch mit hoher Wahrscheinlichkeit sagt er Euch gerade nicht die Wahrheit! Vielmehr will er die Beziehung nicht vertiefen, weiß allerdings nicht wie er es am besten sagen soll. Stattdessen sucht er die Freundschafts-Ausflucht.

Bevor Ihr Euch daraufhin mit großem Liebeskummer herumschlagen müsst, nehmt seine Worte so an, hinterfragt das Ganze nicht – auch wenn es schwerfallen mag – und denkt Euch lieber: wer nicht will, der will halt nicht!

Der Gestresste

Nun kann es aber auch den gestressten Traummann geben, der Euch stets die Ohren vollsäuselt, wie viel er doch zu tun hätte. Prinzipiell kennen wir stressige Momente auch von uns selbst und daher ist es gut möglich, dass er mit offenen Karten spielt und momentan wirklich viel zu tun hat. Dennoch dürft Ihr nicht außer Acht lassen, dass man sich gerade in der Kennenlern- bzw. Schmetterlingsphase gerne Zeit für die Herzensdame freischaufelt.

Besondere Vorsicht ist allerdings dann geboten, wenn er diese Ausrede über mehrere Wochen benutzt. Dann solltet Ihr Euch wirklich Gedanken machen, ob er diese Ausrede aus mangelndem Interesse benutzt. Möglicherweise denkt er, dass auf diese Weise Eure Zweisamkeit im Sand verläuft, ohne dir eine offene Ablehnung entgegnen zu müssen.

D.h. bei dieser Ausrede wird uns das Männer verstehen leicht gemacht und er will nichts von Euch. Ähnliches gilt auch, wenn er sich nicht meldet.

Der Lockere

Anstelle der beiden desinteressierten Typen wie oben, gibt es aber schließlich noch das dritte Exemplar der Männerwelt: der „Ich möchte keine feste Beziehung“- Typ!

Vermutlich wird dies auch genauso stimmen wie er es äußert. Zumindest oberflächlich betrachtet:

Entweder er will gerade wirklich nichts Festes aus diversen Gründen und spielt fairerweise mit offenen Karten, oder aber er ist offen für eine feste Beziehung, aber nicht mit Euch. Egal welche Variante zutreffen mag, prickelnd ist beides nicht für Euch. Andererseits kann es auch sein, dass er eine feste Beziehung will, aber im Moment noch zu viel Hemmungen davor hat, weil er eventuell schlechte Erfahrungen gemacht und nun eine Bindungsangst entwickelt hat.

Ihr seht schon, bei dieser Version gibt es diverse Möglichkeiten und hier ist nun Euer Spürsinn gefragt: um diese Art der Männer verstehen zu können und zu wissen woran Ihr seid, dürft Ihr gerne weiter forschen.

Nr. 3: Die Beziehungsklassiker

Nun könnte Frau meinen in der Beziehung wisse man endlich wie Männer denken und fühlen, doch auch hier kann es zu den ein oder anderen Missverständnissen kommen.

Guter oder schlechter Zuhörer?

Besonders heikel wird es häufig bei der Frage, ob der Partner ein guter oder schlechter Zuhörer ist. Im Idealfall können wir ersteres von ihm behaupten und er hört uns stets aufmerksam zu, unabhängig davon wie viel wir zu berichten haben.

Tatsächlich signalisieren die Sätze „Ja, ich höre dir zu“ oder „Ich habe dir zugehört“, dass er mit seinen Gedanken bereits wo anders ist und eigentlich seine Ruhe haben möchte.

Nachher bedeutet irgendwann oder gar nicht

Seid Ihr mit dem Satz „Ich mache es nachher“ vertraut? Bestimmt können einige ein Lied davon singen. Bitten wir unsere Männer etwas zu machen, erwarten wir die sofortige Umsetzung der Aufgabe, wohingegen es die Männer bewusst rauszögern.

Mit dieser Taktik des Rauszögerns hoffen die Männer, dass wir in den nächsten Minuten so genervt sind, dass wir es selbst erledigen. Und sind wir mal ehrlich, meistens geht diese Taktik auch noch auf.

Der Vergessliche

Eine Sache gibt es definitiv, die ein absolutes No-Go ist und bei der wir uns das Männer verstehen auch nicht gelingen wird: wenn sie unseren Geburtstag vergessen!

Denn wie kann es sein, dass sich Männer die unterschiedlichsten Sportstatistiken merken können, wann ihr Lieblingsverein spielt und wie die Aktien stehen, aber Euren Geburtstag vergisst? Eine durchaus berechtige Frage, die wir auch nicht so einfach beantworten können. Allerdings sind wir den Männern der Schöpfung auf die Schliche bekommen, dass sie die Vergessensausrede manchmal auch verwenden, wenn sie unfähig waren, ein geeignetes Geschenk zu finden.

Klingt auch nicht besser, nicht wahr?! Solltet Ihr so ein Geburtstags-Exemplar zu Hause haben, müsst Ihr für Euch entscheiden was schlimmer wiegt: das Geburtstag vergessen oder kein Geschenk zu bekommen. Und letztlich gilt es die Hoffnung nicht zu verlieren, denn bekanntlich gelingt es den Frauen ja ganz gut ihre Männer in manchen Dingen umzuerziehen.

Nr. 4: Das Ende

Zu Lernen wie Männer denken und fühlen ist besonders wichtig beim Beziehungs-Aus. Denn Männer verstehen es besonders gut sich in Ausreden zu flüchten und so sagen sie mitunter bei Trennungen das Eine, obwohl sie das Andere meinen.

Der Überstunden-Klassiker

Erzählt Euch der Herzmann von seinen vielen Überstunden, die er machen muss, kann das leider heißen, dass er an der Sekretärin oder Arbeitskollegin inzwischen mehr Gefallen findet als an Euch. Doch Vorsicht: nicht jeder der Überstunden macht, ist gleich ein schlüpfriger Schürzenjäger! Wägt immer erst ab in welcher Position sich Euer Partner befindet und ob Überstünden daher häufig an der Tagesordnung sind.

Sollte das nicht der Fall sein und er womöglich immer öfter erst nachts heimkommt, dann dürfen Eure Alarmglocken durchaus schrillen!

Der Feigling

Sätze wie „Du verdienst einen Besseren als mich“, können wir gar nicht abhaben. Denn in den wenigsten Fällen meint er das tatsächlich so. Vielmehr will er einfach nicht mehr mit Dir zusammen sein, schafft es aber nicht das Beziehungsaus deutlich auszusprechen.

Sollte er die Worte doch ernst meinen, dann hat er entweder ein sehr geringes Selbstwertgefühl oder tiefe Ängste und fürchtet, Dir nicht gerecht zu werden. Egal, was er meint, lasst Euch von niemanden erzählen, wer gut oder schlecht für Euch ist, denn das wisst Ihr selbst am besten.

Der Freundschafts-Klassiker

Damit Euch das Männer verstehen leicht gemacht wird, haben wir zu guter Letzt noch den Freundschafts-Klassiker unter die Lupe genommen:

Dieser Allerweltsatz „Lass uns Freunde bleiben…“ wird viel zu häufig verwendet, ohne auch nur ansatzweise passend zu sein. Die einzige schlüssige Erklärung diesen Satz zu verwenden wäre, wenn sich Eure Partnerschaft über die Zeit entsexualisiert hat und sich mehr eine freundschaftliche Beziehung zwischen Euch entwickelt hat. Zumindest wäre der Satz dann ernst gemeint.

Doch sind wir mal ehrlich: wenn wir uns bewusst sind, dass die Partnerschaft nicht mehr funktioniert, warum sollten wir dann nicht einen ordentlichen Schlussstrich ziehen. Es sei denn, ihr seid Beide Befürworter der Freundschaft plus.

Denkbar ist auch, dass der Expartner die Freundschaftsfloskel nur vorschiebt, um sich Dich noch fürs Bett warm zu halten, bis er eine Neue findet. In diesem Fall, müsst Ihr entscheiden, ob Ihr das wollt oder die Finger davonlasst.

"Vielleicht mag ich dich morgen" von Mhairi McFarlane

Im Nr. 1 Spiegel-Bestseller "Vielleicht mag ich dich morgen" von Mhairi McFarlane versucht auch Anna, die Gedankenwelt eines ganz bestimmtes Mannes zu durchdringen.

Nach 16 Jahren trifft sie beim Klassentreffen nämlich genau den Typen, der ihr zu Schulzeiten das Leben zur Hölle gemacht hat. Damals war sie Aureliana – ängstlich, pummelig und ein beliebtes Opfer fieser Hänseleien. Doch heute ist sie Anna, eine wunderschöne und begehrenswerte Frau.

Wie sehr sie sich verändert hat, wird klar, als James sie nicht erkennt und stattdessen denkt, er habe es mit einer schönen Unbekannten zu tun. Anna wittert ihre Chance und beschließt, die offenen Rechnungen von früher endlich zu begleichen. 

Doch weder James noch Anna ahnen, welche Überraschung des Leben noch für sie bereithält. 

Nicht heute. Aber vielleicht morgen. 

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