Große Gefühle

Liebesromane: Die Erfolgsgeschichte der Liebe

„Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein.“ – Wie Johann Wolfgang von Goethe bereits feststellte, ist die Liebe DAS zentrale Element unseres Lebens. Heitere Frühlingsgefühle, ein intensiver Sommerflirt oder eine herzerwärmende Romanze im Winter. Die Liebe begleitet uns das ganze Jahr über und beflügelt unser Leben – unabhängig davon, ob man sie schon gefunden hat oder noch auf der Suche ist. Bereits das Lesen von den großen Gefühlen macht schon glücklich. Ganz klar, dass Liebesromane daher eines der meistverkauften Genres der Literatur sind.

Welchen historischen Ursprung unsere heutigen Liebesbestseller haben, welche Subgenres es gibt und was einen guten Liebesroman ausmacht, verraten wir Euch hier:

Die Zeitreise der Liebesromane

Wenn wir Euch fragen, was einen Liebesroman ausmacht, was würdet Ihr antworten? Liebe als zentrales Merkmal? Hiermit liegt Ihr definitiv richtig. Doch Liebesgeschichten sind noch so viel mehr und vor allem vielseitig: Sie können so fesselnd sein, dass sie uns nicht mehr loslassen, selbst wenn wir das Buch schon längst zu Ende gelesen haben. Einerseits lassen sie uns in Erinnerungen an eigene Erfahrungen schwelgen, andererseits auch von der ganz großen Liebe träumen.

Die Liebesromane der Antike

Eins ist jedenfalls sicher: Wegzudenken sind die Liebesgeschichten aus der Literatur nicht mehr. Nun kann man sagen, dass dieses Erfolgsgeheimnis bereits in der Antike entdeckt wurde und man schon damals das Gefühl der Liebe erkannte. Schließlich ergreift kein anderes Gefühl so viele Menschen in diesem Maße und bahnt sich seinen Weg durch die stärksten Irrungen und Wirrungen.

Zwar kann bei den ersten Stücken der Liebesliteratur noch nicht von Liebesromanen im heutigen Sinne gesprochen werden, doch ihren Ursprung fanden unsere zeitgenössischen Bestseller in den romantischen Romanen der griechischen und römischen Antike. Die ein oder anderen mögen sich noch an die Tragödien über Chaireas und Kallirhoe, über Daphnis und Chloe, Theagenes und Charikleia aus der Schulzeit erinnern. Kaum zu glauben, dass diese Jahrtausende alten Schriftstücke die Basis unserer heutigen Liebesbücher sind, nicht wahr?

Letztlich enthielten diese Liebesgeschichten aber bereits die Geheimzutat: Liebe und zwei Liebende, die ihren Weg zueinander suchen!

Liebesromane zwischen Mittelalter und Romantik

Im Mittelalter folgte dann zu den Geschichten von der großen Liebe die sogenannte Minne, d.h. die höfische Liebe. Hier ging es primär darum, dass der Dichter formvollendet einer adeligen Dame huldigte. Leidenschaft und Begehren nahmen hingegen eher eine nebensächliche Rolle ein. Vielmehr sollte es um die platonische Liebe gehen, die ein tugendhafter Ritter für eine adlige Dame empfand, mit der er sich ihr unterwarf und um ihre Gunst warb.

Im Kontrast hierzu stehen die Werke von William Shakespeare, in denen die Liebe keine Grenzen kennt. Am Bespiel von Romeo und Julia zeigt sich, dass weder Standesgrenzen, noch Grenzen der Vernunft limitierend sind. Nicht einmal der Tod stellt ein Hindernis für die große Liebe dar. Mit seinen Tragödien schuf Shakespeare DAS Sinnbild der Liebe, auf das die Liebesgeschichten auch heute nur zu gern Bezug nehmen. Im 17. und 18. Jahrhundert, zur Zeit der Romantik, erlebte der Liebesroman schließlich seine Blütezeit. „Die Leiden des jungen Werthers“ von Johann Wolfgang von Goethe wurde zum Inbegriff dessen, was Liebe für die Romantiker bedeutete: eine Liebe, für die es sich zu sterben lohnte. Die Folgen blieben jedoch nicht aus: kurz nach dem Erscheinen dieser Liebesgeschichte taten es viele unglücklich verliebte Menschen ihrem Romanhelden gleich und stürzten sich in den Tod.

Die Wende des Genres mit Jane Austen

Eine neue Generation der Liebesromane begründete schließlich die englische Erfolgsautorin Jane Austin. Aus damaliger Sicht wagte die Autorin einen neuen Schritt: sie schrieb nicht nur aus der Sicht einer Frau, sondern bildete auch die Zeit ab, in der die Autorin und Leserinnen lebten. D.h. Probleme dieser Zeit, gesellschaftliche Vorgaben und Einschränkungen, sowie Wünsche und Träume der Frauen wurden in den Romanen verarbeitet. Noch heute dienen Austens Romane vielen Autoren als Inspirationsquelle. Helen Fielding übernimmt beispielsweise aus Austens „Stolz und Voruteil“ Motive für ihren bekannten Roman „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“.

Neben Jane Austens Werke prägten aber auch Liebesromane wie „Jane Eyre“ und „Sturmhöhe“ von Emily und Charlotte Brontë das Genre und zählen inzwischen zu den Klassikern der Weltliteratur.

Im 20. Jahrhundert setzte dann eine starke Trivialisierung des Liebesgenres ein, die sich in Form von Flugzetteln und losen Heftchen ihren Weg bahnte. Mit der Digitalisierung im 21. Jahrhundert erlebten die Lovestories schließlich ihre Hochzeit, da sie die geheimsten Sehnsüchte ihrer Leserinnen und Leser erfüllen konnten.

Die Bestseller der Liebesromane

Und genau das ist das Geheimrezept der besten Liebesgeschichten: sie sind berührend, traurig, aber gleichzeitig auch voller Optimismus. Wichtig ist in den heutigen Liebesroman-Bestsellern, dass nicht nur ein Happy End mit der Frage „Wie bekommen sich die Liebenden?“ aufgezeigt wird. Vielmehr gelingt es den Autoren, sich in unser Herz zu schreiben, wenn wir mit unseren Helden mitleiden, mitzittern und mitfühlen dürfen. Lovestories, deren Ende offenbleibt ziehen uns ebenso in ihren Bann wie solche, bei denen wir darüber nachdenken, ob die beiden Protagonisten überhaupt füreinander bestimmt sind.

Eine kleine Auswahl an Lovestory-Bestsellern, die bei uns für Taschentuchalarm sorgen, haben wir hier für Euch:

Erfolgsautorin Jojo Moyes gelang es sich mit „Ein ganzes halbes Jahr“, aber auch Werken wie z.B. „Ein ganz neues Leben“ und „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ in das Herz der Leser und Leserinnen zu schreiben. Wochenlang belegte die Britin sogar den ersten Platz auf den Bestseller-Listen.

Historische Liebesromane

Besonderer Beliebtheit erfreut sich inzwischen auch das Subgenre der historischen Liebesromane. Sie erzählen aufregende Liebesgeschichten von Menschen aus vergangenen Zeiten. Auf einer Reise in die Vergangenheit erleben wir wie die Liebenden Standesgrenzen und gesellschaftliche Zwänge überwinden müssen um für ihre Liebe zu kämpfen.

Die besten Liebesgeschichten dieses Genres sind z.B.:

Fantasy Liebesromane

Habt Ihr Euch schon einmal nach starken Verehrern gesehnt, die auch eine aufregend dunkle Seite haben? Wir denken gerade nicht an die Bad Boys und Machos da draußen, sondern eher an gut aussehende Männer mit Doppelleben!

Wenn Ihr Euch manchmal auch nach Werwolf-Geschichten, romantischen Vampiren oder Gestaltwandlern mit extra viel Herz sehnt, dann haben wir hier genau das richtige für Euch: Romance Fantasy! Die Fantasy Liebesromane bestechen mit einer extra Portion Romantik und treffen stets mitten in unser Herz.

Bei welchen Lovestory-Bestsellern zu Dämonen, Vampiren und Werwölfen Ihr Euch besonders auf Tränen, Herzschmerz und ganz viel Gefühl einstellen dürft, erfahrt Ihr hier:

Sinnliche Liebesromane

Sinnliche Liebesbücher mögen für den ein oder anderen kitschig klingen. Doch in Wahrheit lohnt sich ein Blick in die besten Liebesgeschichten rund um Lust und Leidenschaft. Tatsächlich mögen diese nämlich sogar eine Inspirationsquelle für aufregende Liebesabenteuer beinhalten. Hier sind die Bestseller unter den Lovestories, die garantiert Lust auf mehr machen: 

Bei so viel Liebe und herzerwärmenden Gefühlen, die in der Luft liegen, ist garantiert auch das passende Genre für Euch dabei. Eine erste Orientierung zu den diversen Lovestories habt Ihr nun hier erhalten. Weitere gefühlvolle Liebesroman-Bestseller findet Ihr auf unserer feelings-Übersichtsseite. Dort könnt Ihr auch in aller Ruhe im favorisierten Genre nach dem perfekten Lesestoff für Euch schmökern.

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