Heitere Liebesromane

Kind oder Karriere? Warum wir Frauen uns nicht entscheiden müssen

Man sollte meinen, dass uns Frauen im 21. Jahrhundert alle Türen offenstehen und wir nach langer Zeit des Kampfes um Gleichberechtigung endlich frei und selbstbestimmt leben können. Natürlich können wir – zumindest in der westlichen Welt – frei darüber bestimmen, was wir aus unserem Leben machen wollen und haben die gleichen Rechte wie Männer. Nichtsdestotrotz kommt es noch immer vor, dass man uns vor die Wahl stellt: Kind oder Karriere. Viele Frauen verspüren heutzutage den Druck, dass sie beiden Rollen gerecht werden müssen, denn noch immer schwingt das Bild in den Köpfen der Menschen mit, dass die Frau in erster Linie Mutter ist. Wir zeigen Dir, warum wir sowohl fürsorgliche Mütter als auch ehrgeizige Karrierefrauen sein können und wie Kinder und Karriere doch zusammenpassen können:

1. Selbstverwirklichung ist wichtig

Viele Frauen möchten gerade nach dem Abschluss erst einmal auf den eigenen Beinen stehen und fiebern mit großer Erwartung dem ersten Job entgegen. Es ist sowohl für Frauen als auch für Männer wichtig, das Gefühl zu haben, etwas aus dem eigenen Leben zu machen und nach neuen Herausforderungen zu suchen. So haben wir heutzutage die Möglichkeit, uns erst einmal um unsere berufliche Zukunft zu kümmern und uns dort selbst zu verwirklichen.

2. Es muss nicht alles perfekt laufen

Viele berufstätige Frauen mit Kind fühlen sich dazu verpflichtet, alle Rollen perfekt zu erfüllen. Jedoch sollten wir aufhören, uns unter Druck zu setzen, denn es ist schier unmöglich, die Rollen als perfekte Ehefrau, Mutter und Karrierefrau unter einen Hut zu bekommen. Deswegen sollten wir uns im Alltag nicht sofort ärgern, wenn das Kind mal wieder das neue T-Shirt mit Erdbeermarmelade bekleckert hat oder man im Stau steht und deswegen zu spät zur Arbeit kommt. Manchmal hilft es, einfach ein paar Mal tief durchzuatmen und sich und das Leben nicht so ernst zu nehmen.

3. Aufgaben delegieren ist erwünscht

Oft neigen wir Frauen dazu, ungern Arbeit an unsere Männer abzugeben, da wir Angst haben, sie würden es vermasseln. Aber seien wir doch einmal ehrlich: Unsere Männer sind erwachsene Wesen und ohne Zweifel in der Lage, die Wäsche zu machen, einkaufen zu gehen oder den Müll wegzubringen. Oft fühlt es sich für uns Frauen so an, als müssten wir alles im Alleingang machen und wir sind deswegen unglaublich gestresst. Das müssen wir aber nicht und deswegen sollten wir unsere Männer öfter mal in die Verantwortung ziehen, uns zu unterstützen.

4. Bewusste Auszeiten nehmen

Gerade in stressigen Zeiten sollten Frauen im Beruf darauf achten, sich bewusst eine Auszeit zu nehmen, in der man sich ausschließlich mit sich selbst beschäftigt. Das kann eine Yoga-Einheit sein, ein Termin bei der Maniküre oder auch die Zeit auf dem Sofa mit einem guten Buch. In dieser Zeit können wir neue Kraft schöpfen und unseren Alltag generell entschleunigen.

Wie man sieht, darf man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen. Die Wahl, ob man sich für Kind oder Karriere oder für beides entscheidet, bleibt einem schlussendlich selbst überlassen. Auch in dem Roman „Läuft das was?“ von Judith Pinnow hat die Protagonistin Annabel mit den Anforderungen, die an sie gestellt werden, zu kämpfen und entschließt sich, als ihr alles zu viel wird, ihre Sachen zu packen und wegzulaufen.

Zurück zur Übersicht