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Alte Dokumente und Briefe liegen auf einem Schreibtisch mit Tintenfass, Feder und Brille
Große Gefühle

Hat Deine Familie auch ein Geheimnis? Entdecke die besten Bücher für Frauen!

Geheimnisse ziehen uns Menschen geradezu magisch an. Neugier und Wissensdurst sind es, die uns nach Antworten auf unerklärliche Dinge suchen lassen. Doch so sehr wir Geheimnisse lieben, wenn es darum geht, sie aufzudecken, sind sie doch nicht immer ein Segen. Denn Geheimnisse lassen viel zu oft aus Freunden Fremde werden oder sogar Familien auseinander brechen. Gerade deswegen gehören Bücher mit einem Geheimnis zu den beliebtesten Romanen. Ganz vorne steht dabei der Familiengeheimnis Roman, der besonders uns Frauen immer wieder in seinen Bann zieht. Deswegen haben wir hier die besten Bücher für Frauen mit einem Geheimnis für Dich!

1. Was ich euch nicht erzählte

Damit ein Familiengeheimnis Auswirkungen auf das Leben einzelner Familienmitglieder hat, muss es nicht zwingend viele Jahrzehnte in der Vergangenheit liegen. Genauso entscheidend sind die Geheimnisse, die Kinder und Eltern voreinander haben. Egal ob es die eigene schwere Kindheit eines Elternteils oder die nie gehörten Lebenswünsche des Kindes sind: Wie schwer Geheimnisse wiegen und welche Auswirkungen sie auf eine Familie haben können, zeigt Celeste Ng in ihrem Debütroman "Was ich euch nicht erzählte".

Die heile Welt der Familie Lee wird mit nur einem Satz zerstört. Die Lieblingstochter von James und Marilyn, das mittlere Kind, intelligent, ruhig und strebsam, ist tot. Während der ältere Bruder sofort einen Verdacht hat und sich sicher ist, dass es Mord war, kann die Polizei keine Hinweise finden. Marilyn stürzt sich in die Aufklärung des Unglücks, das ihr die liebste Tochter genommen hat. James hingegen versucht seine Trauer auf andere Weise zu unterdrücken. Einzig Hannah, die jüngste, scheint zu ahnen, was wirklich passierte und was Lydia ihren Eltern nie erzählte.

2. Ein verhängnisvoller Sommer

In "Ein verhängnisvoller Sommer" nimmt sich Stuart Nadler eines Themas an, das für Amerika nach wie vor ein schwieriges ist. Das Verhältnis zwischen arm und reich, zwischen weißer Oberschicht und dem Leben der Menschen, die einst deren Bedienstete oder sogar Sklaven waren. Dieses Verhältnis wird sogar noch angespannter, wenn es durch ein Geheimnis belastet wird, dessen Auswirkungen mehrere Generationen belastet.

Arthur Wise ist sozusagen über Nacht zu einem angesehen Mitglied der Gesellschaft geworden. Von seinem hart erarbeiteten Reichtum kauft er sich ein Ferienhaus - und leistet sich einen schwarzen Angestellten mit Namen Lem. Es dauert nicht lang, bis sich Arthurs Sohn Hilly mit Lem und dessen Nichte Savannah anfreundet. Als sich Hilly schließlich in Savannah verliebt, hat das Konsequenzen, die das Leben aller nachhaltig auf den Kopf stellt. Erst Jahre Später, Hilly ist nun selbst Vater von 4 Töchtern, kommt er einem Familiengeheimnis auf die Spur, das alles in Frage stellt.

3. Der Sommer der Blaubeeren

Besonders als Kind fällt uns die Vorstellung manchmal schwer, dass unsere Eltern und Großeltern auch einmal jung waren. Sie haben gelacht und geweint, hatten glückliche Zeiten und haben den ein oder anderen Blödsinn angestellt. Und manchmal haben sie bis zu ihrem Tod ein Geheimnis, das ihr Leben und ihre Entscheidung in ein ganz anderes Licht rückt und uns selbst sogar inspirieren kann.

Ein solches Geheimnis entdeckt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in Mary Simses"Der Sommer der Blaubeeren". Kurz vor ihrer Hochzeit verlässt sie die amerikanische Metropole, um im einsamen Küstenort Beacon den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Ein Brief soll überbracht werden. Was nach einer kurzen Angelegenheit klingt, wird für Ellen bald mehr und sie entdeckt ein Geheimnis, das sie auch ihr eigenes Leben überdenken lässt.

4. Der Mondscheingarten

Es muss nicht immer ein eigenes Geheimnis sein, das uns dazu bringt, nachzuforschen und unserer Neugier nachzugeben. Viel häufiger sind es die Geheimnisse anderer, die uns locken und so sehr in den Bann ziehen, dass wir sogar Reisen auf uns nehmen oder uns Mitstreiter suchen. Was passiert, wenn sich das Rätsel eines Fremden auf einmal als Geheimnis der eigenen Familie herausstellt, beschreibt Corina Bomann in ihrem Roman "Der Mondscheingarten".

Die Antiquitätenhändlerin Lilly bekommt eine alte Geige geschenkt, deren Besonderheit sich bei einem Blick auf die Rückseite des wertvollen Instrumentes erschließt: Dort ist in das Holz eine Rose eingebrannt. Lillys Neugier ist geweckt und sie will wissen, was es mit der Rose auf sich hat. Ihr Weg führt sie zum Musikexperten Gabriel und von dort nach Italien und schließlich sogar Sumatra. Denn die Geige gehörte einer berühmten Violonistin, die von heute auf morgen einfach verschwand. Als Lilly die Lösung des Rätsels endlich findet, stellt das ihr eigenes Leben auf den Kopf.

5. Das Geheimnis jenes Sommers

Manche Geschehnisse sind zu einschneidend und zu traurig, als dass wir darüber reden können oder wollen. Und so werden aus Begebenheiten Geheimnisse, die nie ein Geheimnis hätten sein sollen. Doch nur weil etwas Verschwiegen wird, heißt das nicht, dass es für immer vergessen ist. Was passiert, wenn ein altes Geheimnisse ans Tageslicht kommt, beschreibt Susan Stairs in "Das Geheimnis jenes Sommers".

Als Orla ein altes Foto ihrer Eltern findet, ist sie überrascht und verwirrt. Abgebildet sind ihr Vater, ihre Mutter und zwischen ihnen ein Junge, den Orla noch nie gesehen hat. Alle lächeln und Orlas Mutter sieht so fröhlich aus, wie Orla sie noch nie erlebt hat. Wer ist dieser Junge? Als ihre Eltern ihr keine Antwort geben wollen, beginnt Orla das alte Foto im Dorf herumzuzeigen. Ihre Fragen werden schließlich beantwortet: Der Junge auf dem Foto heißt Tim und ist ihr Cousin aus England, der mit 14 den Sommer bei Onkel und Tante in Irland verbrachte. Nur hat Orla noch nie von diesem Cousin gehört.

6. Eine Nacht im November

Um ein Familiengeheimnis, das selbst zwei Generationen später noch immer Auswirkungen auf das Leben der Familienmitglieder hat, geht es auch in Eine Nacht im November von Katja Maybach. Sarah, die bei ihrem Vater aufgewachsen ist, kann sich an den Tag, an dem ihre Mutter sie verlassen hat, nicht mehr erinnern. Sie kennt nur ein davor und ein danach. Umso überraschender ist es für sie, als sie vom Tod ihrer Mutter erfährt und spontan nach Paris aufbricht, um der Beerdigung beizuwohnen. Dort allerdings findet sie anstelle des erhofften Abschlusses mit der Mutter nur Fragen über das unbekannte Leben ihrer Mutter und ihrer eigenen Herkunft. Als eine der Trauergäste sie schließlich als Tochter des Nazis bezeichnet, beginnt Sarah, Nachforschungen anzustellen, um endlich das Geheimnis ihrer Familie zu lüften.

7. Ein Sommer in Irland

Eine Reise in die idyllisch grüne Landschaft Irlands? Was nach einer gelungenen Geschäftsreise für die New Yorker Kunsthändlerin Caroline klingt, entpuppt sich als eine aufwühlende Reise in ihre eigene Vergangenheit: In „Ein Sommer in Irland“ von Ricarda Martin soll die alleinerziehende Caroline für ihren Chef ein kostbares Buch ersteigern – ein schöner Ausflug und die passende Gelegenheit, ihre pubertierende Tochter Kim mitzunehmen und sich gegenseitig wieder etwas näher zu kommen. Doch schon bald treffen sie auf ein Hindernis nach dem nächsten - der Zugang zum Schloss Cardew Castle, wo die Auktion stattfinden soll, wird Caroline immer und immer wieder verweigert. Da findet sie sich stattdessen in einem kleinen Antiquariat wider. Dort trifft sie auf ein Buch eines irischen Autors und muss mit Schrecken feststellen, dass es sich bei der Geschichte um ihre eigene Familie handelt. Wie kann das sein? Und was hat es mit dem Schloss und seinem schrecklichen Schicksal auf sich? Ein Familiengeheimnisroman voller Rätsel – so fesselnd, dass man ihn gar nicht mehr aus der Hand geben mag.

8. Der verbotene Liebesbrief

Halb Liebesroman, halb Kriminalgeschichte: Die Bestseller-Autorin Lucinda Riley schafft mit ihrem neuesten Werk „Der verbotene Liebesbrief“ eine Welt, in der die große Liebe auf allerlei Geheimnisse trifft. Die Protagonistin Joanna Haslam ist eine junge Journalistin, die über den Tod des bekannten Schauspielers Sir James Harrison berichten soll. Auf der Beerdigung trifft sie auf eine ältere Dame, die sie auf wertvolle Dokumente hinweist, denen Joanna nachgehen soll. Darunter enthalten? Ein geheimnisvoller Liebesbrief. Die Neugier der Journalistin ist geweckt. Um wen handelt es sich bei den beiden Liebenden? Und was hat das alles mit dem Enkel von Sir James Harrison zu tun – und Joannas eigener Suche nach der großen Liebe? Ein romantischer und zugleich spannender Roman, der ein großes Familiengeheimnis aufdeckt – und dabei immer und immer wieder überrascht.

9. Das Buch der verborgenen Wünsche

Einem Tagebuch vertrauen wir unsere geheimsten Wünsche an. Doch was, wenn plötzlich jemand anders unsere verborgensten Sehnsüchte und Träume in die Hände bekommt? Mit „Das Buch der verborgenen Wünsche“ hat die englische Autorin Harriet Evans eine bewegende Familiengeschichte aufgeschrieben, der ein dunkles Geheimnis zugrunde liegt. Die Geschichte führt uns ins charmante Cornwall, wo Natasha nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter beim Ausräumen des Hauses zufällig auf das Tagebuch ihrer verstorbenen Tante Cecily stößt. Plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Hatte man ihr nicht immer erzählt, Cecily sei mit fünfzehn Jahren tödlich verunglückt? Dank des Tagebuches kann Natasha nun selbst in die Gedankenwelt ihrer Tante eintauchen und damit in die Vergangenheit ihrer Verwandtschaft – und muss feststellen, dass alles doch ganz anders war als bisher angenommen. Ein berührender Familiengeheimnisroman, der noch lange Zeit nachwirkt.

10. Das Geheimnis jenes Tages

Was gibt es Schöneres, als sich beim Lesen in ferne Länder zu träumen und dabei auch noch in ein geheimnisvolles Familienabenteuer einzutauchen? In „Das Geheimnis jenes Tages“ nimmt uns die deutsche Autorin Annette Dutton mit in ihre Wahlheimat Australien: Die Archäologin Nadine macht sich mit ihrer Tochter Alina auf die Reise, um den Ureinwohnern Australiens wichtige Skelettfunde zurückzugeben, die im 19. Jahrhundert für Forschungszwecke nach Deutschland gebracht worden waren. Eine wichtige Figur dabei: Die Wissenschaftlerin Amalie Dietrich. Doch auf einmal finden sich Schusswunden auf einem der Schädel. Was geschah damals wirklich? Wurden vielleicht sogar Aborigines umgebracht, im Zeichen der Wissenschaft? Während Nadine noch im Dunkeln tappt, ist ihre Tochter auf einmal spurlos verschwunden. Wird Nadine ihre Tochter finden können? Oder wird sich Nadines unheimlicher Verdacht bestätigen, dass sich der Tag des Todes ihrer Zwillingsschwester noch einmal wiederholt? Wird sie das Familiengeheimnis am anderen Ende der Welt aufdecken können?

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