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Verbotene Liebe und weshalb sie so anziehend ist
Erotische Romane

Geheime Liebe: 3 Gründe, weshalb das Verbotene so anzieht

Wir wollen immer genau das, was wir nicht haben können – das lässt sich nicht nur im alltäglichen Leben beobachten, sondern auch in der Liebe. Das Verbotene scheint attraktiv zu sein, aufregend und berauschend. Und je größer das Verbot, desto größer ist im Normalfall auch die sexuelle Anziehung. Wir haben hier 5 Gründe für euch, weshalb das Verbotene so anziehend ist.

1. Verbote als Grenzen der Freiheit

Verbote sind im Grunde genommen strikte Regeln, an die wir uns halten sollten. Und diese Regeln gefallen uns in den wenigsten Fällen, da wir uns durch sie in unserer Freiheit eingeschränkt fühlen, die für unser Leben von großer Bedeutung zu sein scheint. Verbieten wir selbst, oder auch jemand anderes, uns etwas, so passiert im Umkehrschluss genau das, was zu vermeiden versucht wurde: Wir versuchen das Verbot zu umgehen. Das Verlangen, sich Verboten zu widersetzen beginnt bereits im Kindesalter, in dem die Neugierde manchmal größer ist, als das Nein der Mutter, setzt sich fort in der Pubertät und findet sich auch im Erwachsenenalter wieder – insbesondere in Sachen Liebe. Ist ein Mann für uns eigentlich Tabu, wird er umso interessanter und anziehender. Wir sehen darin wohl eine Art Selbstverwirklichung, wollen uns beweisen, dass wir wirklich frei sind, und uns aus eigenen Stücken für etwas entscheiden können.

2. Geheime Beziehungen sind aufregender

Gründe dafür, eine Beziehung geheim zu halten gibt es viele: Familie oder Freunde sind mit dem Partner nicht einverstanden, der Altersunterschied würde zu viele Fragen aufwerfen, oder es handelt sich um eine Affäre, die eine bestehende Beziehung gefährden würde. All diese Gründe sind mehr oder weniger große Verbote, die sich einer Beziehung in den Weg stellen. Nichtsdestotrotz gehen wir die Beziehungen immer wieder ein und geben uns dem Geheimnisvollen hin, denn eine geheime Liebe scheint oftmals aufregender und romantischer zu sein. Heimlichkeiten in Liebesdingen sorgen dabei nicht nur für ein schlechtes Gewissen, das wir meist zu unterdrücken versuchen, sondern auch für eine gesteigerte sexuelle Anziehung, für Adrenalin und Abenteuerlust. Durch den geheimen Charakter entheben wir die Beziehung in eine geheime Welt, die sich dem Alltag, und damit auch Stress und Sorgen, entzieht – und uns so ermöglicht, uns voll und ganz hingeben zu können.

3. Der Reiz des Unbekannten

In einer Beziehung zufrieden zu sein, fällt uns häufig schwer. Ständig sind auf der Suche nach dem besseren, klügeren, sportlicheren, ordentlicheren oder heißeren Mann. Sich an einen Partner fest zu binden birgt somit immer die Gefahr, etwas zu verpassen und das Leben nicht voll und ganz auszukosten. Der Reiz des Unbekannten, und gleichzeitig die Angst vor dem Bekannten, sorgen also dafür, dass wir uns über Verbotenes hinwegsetzen und uns heimlichen Liebschaften widmen. Gerade in einer Affäre ist alles neu, überraschend und aufregend. Das Unbekannte und teilweise auch Verbotene verspricht daher genau die prickelnde Erotik, die wir manchmal in einer festen Partnerschaft schmerzlich vermissen.

Manchmal verbieten wir uns auch selbst etwas, um uns vor scheinbar Schlechtem zu bewahren. So, schließen auch Alexa und Nick in Jennifer Probsts prickelndem Roman „Playing with Fire – Verbotene Gefühle" einen Hochzeitsdeal, der zwar beiden nutzen soll, ihnen aber jegliche Gefühle und Körperlichkeit entsagt. Verbotene Gefühle, spürbare Spannungen und erotische Momente – weshalb das Verbotene so anziehend ist, macht dieser Roman deutlich.

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