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Frauenpower – 10 Gründe, warum wir Frauen an die Macht kommen müssen

Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen? Dies ist wohl eine der meist diskutiertesten Fragen seit Jahrzehnten. Während die einen Unterschiede zwischen Mann und Frau aus biologischer Sicht beurteilen, führen die anderen gesellschaftliche Determinanten an. Dies führt dazu, dass Begründungen über Hormone, Chromosomen und Gene den Faktoren der Erziehung gegenüberstehen.

Wer hier nun Recht haben sollte, das überlassen wir den Streithähnen selbst. Wir haben uns jedenfalls 10 Gründe überlegt, die für Frauenpower sprechen:

1. Kompetenz und Zielstrebigkeit

Auch wenn es nach wie vor heißt: „It's still a man's world“, so sind die Frauen dennoch auf dem Vormarsch! Nicht nur die Frauenquote soll hierzu einen Beitrag leisten, sondern auch weitere Faktoren. Schließlich sind Frauen gut ausgebildet, kompetent, ehrgeizig und überzeugend. Meist wollen sie auch nicht ausschließlich in die Rolle der Hausfrau und Mutter gedrängt werden, sondern auch beruflich erfolgreich sein.

2. Selbstbewusstsein

Und mal ehrlich: in der Regel haben wir Frauen doch genau das Selbstbewusstsein und das Geschick überzeugend zu sein, das auch im Beruf gefordert ist. Alle, die nun denken sie hätten noch nicht in Gänze die starke und überzeugende Präsenz, sowie Ausdrucksstärke in Stimme und Gestik, können beruhigt sein. Coaching-Experten sind davon überzeugt, dass diese Kompetenzen in nahezu jedem von uns schlummern und nur hervorgerufen werden müssen.

3. Überzeugungskraft und Begeisterungsfähigkeit

Einen weiteren Pluspunkt ernten wir Frauen mit unserem Engagement und unserer Begeisterungsfähigkeit. Besonders in den letzten Jahrzehnten haben Frauen hart dafür gekämpft sich in männerdominierten Berufen durchzusetzen. Hierfür müssen sie meist mehr Leistung als die Männer erbringen, um im Job anerkannt zu werden.

D.h. es sind bessere Noten, mehr Berufserfahrung, mehr Leistung und mehr Motivation gefordert. Und das obwohl sie in der Regel immer noch wesentlich schlechter bezahlt werden. Doch die Frauen halten dennoch an ihrer Zielstrebigkeit fest und erkämpfen sich einen Platz im männerdominierten Business.

4. Kommunikationsstärke

Halten uns die Männer häufig vor zu viel zu reden oder zu emotional zu sein, dann kommt uns eben diese Eigenschaft nun zu Gute. Denn Women at work, heißt auch, dass sich das Kommunikationsverhalten ändert.

Während Männern gerne nachgesagt wird Entscheidungen rational und sachlich zu treffen, sind nun andere Skills gefragt: neben inhaltlicher Expertise liegen nun Ausdrucksstärke, Einfühlvermögen, Präsenz und Kommunikation ganz weit oben im Rang.

Eben jene Eigenschaften, die wir Frauen per exellence besitzen.

5. Small Talk Profis

Wir wollen jetzt nicht behaupten, dass Männer keinen Small-Talk führen können. Doch vielen Frauen fällt dies dank ihrer Kommunikationsstärke wesentlich leichter. Und wer kann schon Karriere ohne Networking machen?

Ob in kleinen Pausen oder im Anschluss an Vorträge und Workshops, Frauen nutzen die Gunst der Stunde und versuchen bei allen Gelegenheiten Kontakt mit anderen Gästen und Experten zu knüpfen.

6. Mentale Stärke und Power

Viele Coaching Experten berichten inzwischen sogar von Männern, die durch die Frauenpower zunehmend verunsichert sind. Grund dafür sind häufig dir Frauen, die vor Energie glühen, sich für die Themen begeistern und zudem auch noch schlagfertig und ausdrucksstark sind.

Das sogenannte starke Geschlecht spürt nun, dass die Frauen nicht von ihrem Kurs abweichen und sich erst recht nicht den Rang ablaufen lassen. Während sich die Männer also zuvor als Platzhirsche in Sicherheit wogen, fängt ihre Welt an zu schwanken.

7. Frauenpower

Viele stellen sich nun die Frage woher diese Frauenpower kommen mag? Wir glauben, dass diese klar definieren Ansprüche der Frauen gar nicht so neu sind, sondern vielmehr schon immer da waren. Schließlich hat Frau über Jahrhunderte als Hausfrau und Mutter die Familie versorgt und gemanagt. Auch wenn diese Frauenberufe zunehmend in Verruf geraten sind, darf nicht vergessen werden, dass sich eine gelingendes Familienleben nicht von alleine etabliert.

Stattdessen ist hier viel Fingerspitzengefühl, Zeitmanagement und Engagement gefragt. Fragt man uns ist die Aussage aus der Vorwerk-Werbung ein erfolgreiches Familienunternehmen zu führen, gar nicht so falsch.

Sie wissen, wie soziale Systeme funktionieren, wie sie führen und anleiten, wie sie Abläufe organisieren, und Prozesse optimieren. Vor allem ist es aber auch eine besondere Stärke der Hausfrau und Mutter mit Stresssituationen umgehen zu können.

Diese Fähigkeiten durften Frauen lange nur im Rahmen der Familie ausleben, aber nun strömen eben jene Skills mehr und mehr in die Jobs und Frauen können sie dort einsetzen.

8. Fleiß

Studien belegen, dass Frauenberufe meist nicht nur schlechter entlohnt sind, sondern das weibliche Geschlecht auch in anderen Berufsbranchen weniger verdient. Das liegt zum einen an der allseits bekannten Lohnungleichheit, aber auch daran, dass viele Frauen häufig auch weniger Arbeitsstunden verüben.

Dies bezieht sich wenn überhaupt aber nur auf den bezahlten Job. Viele Frauen arbeiten im Durchschnitt weitaus mehr als die Männer: hinzukommen nämlich noch die Familienbetreuung, der Haushalt und ehrenamtliche Tätigkeiten.

Hierzu stellt das Bundesamt für Statistik fest, dass Frauen rund zwei Drittel ihrer Arbeit unbezahlt leisten. In der Regel sind Frauen also wirklich fleißige Bienchen.

9. Weitblick

Eine weitere große Stärke der Women at work ist, dass sie genau einschätzen können, wann Bitten kein Zeichen von Schwäche ist. Während die Männer häufiger mit ihrem Ego zu kämpfen haben, wenn sie um Hilfe bitten müssen, ist dies bei Frauen seltener der Fall. Macht bedeutet schließlich auch delegieren zu können und sich helfen zu lassen. Gerade im Team werden Denkprozesse angeregt und bereichert.

10. Teamfähigkeit

Gerade die Devise mit- und voneinander zu lernen, sowie Netzwerkkompetenzen zu nutzen, machen sich alle Women at work, sowie weibliche Bürgermeister in der Politik, wie beispielsweise die saarländische Bürgermeisterin Charlotte Britz, zu Eigen.

All diese Gründe sprechen also für Frauenpower und dafür, dass Frauen an die Macht kommen sollten.

So sieht das auch Philomena in Ida Frenzels neuen Roman „Miststück“: Viel zu viel gute Gründe sprechen dafür, dass mehr Frauen an die Macht kommen sollten. Und das auch in der Politik!

Entsprechend beschließt Philomena, dass es mehr weibliche Bürgermeister braucht und macht ihrem ehrgeizigen Gatten in der Kommunalpolitik Konkurrenz. Bei der Bürgermeisterwahl heißt es nun also Kattelmann gegen Kattelmann.

Eine witzige und temporeiche Beziehungsgeschichte vor dem Hintergrund kleinstädtischer Lokalpolitik und Vereinsmeierei.

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