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Das Taj Mahal in Indien
Träumen&Reisen

Faszinierendes und facettenreiches Indien. 5 Ziele in Indien, die eine Reise wert sind.

Wo sind jegliche westliche Logik und Gewohnheit passé? Wo trifft der Verkehr auf seinen Chaos-Höhepunkt? Wo könnten der Kulturschock und das Aufeinandertreffen der Kontraste nicht größer sein? Richtig, in Indien! Und dennoch ist das Land majestätisch, facettenreich und faszinierend. Zahlreiche Touristen zieht es Jahr für Jahr nach Indien und das Land legt ihnen einen magischen Zauber voller Faszination auf.

 

Genauso vielfältig wie die indische Kultur ist auch die Landschaft des Landes: ob Ihr das Himalaya-Gebirge erklimmen, auf den Wellen vor Kerala reiten, die Thar-Wüste in Rajasthan durchqueren, Robinson Crusoe auf den Andaman-Inseln spielen wollt oder die Authentizität von Slumdog Millionär in den Vierteln von Mumbai überprüfen möchtet, in Indien ist im Grunde alles möglich.

 

Euer einziges Hindernis wird die Zeit sein! Bei all der Größe und Vielfalt ist es unmöglich das ganze Land auf einmal zu erkunden und kennen zu lernen. Diese 5 Must Dos sollten allerdings bei Eurem ersten Trip keinesfalls fehlen:

 

1. Die nordische Stadt Agra

Denken wir an Indien, dann denken wir natürlich an das weltbekannte Taj Mahal, das im 17. Jahrhundert als Grabmal für die Frau von Shah Jahan erbaut wurde. Seid Ihr im Norden des Landes unterwegs darf das Taj Mahal in Agra also keinesfalls auf Eurer To-Do-Liste fehlen, schließlich zählt es nicht umsonst zum UNESCO-Weltkulturerbe und verzaubert seit Jahrzehnten seine Besucher.

Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war die Millionenstadt Agra, in der sich das Taj Mahal befindet, eine von Mogulen bewohnte Stadt. Aus dieser Zeit stammen auch etliche der imposanten Bauwerke, die den historischen Teil der Stadt prägen und an diese Kulturzeit erinnern.

Entsprechend zählt neben dem Taj Mahal auch das Fort Agra zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt und spiegelt ebenfalls die Ära der Mogule wider. Als überragendes Bauwerk dominiert das Rote Fort Agra, das am westlichen Ufer des Yamuna liegt, das Zentrum der Stadt. In Anbetracht der beiden meistbesuchten Sehenswürdigkeiten findet man in deren Umfeld auch die gängigen touristischen Einrichtungen der heutigen Industrie- und Handelsstadt vor. Hotels, Restaurants, Cafés und Souvenirläden reihen sich in das turbulente indische Alltagsgeschehen ein. Während Ihr tagsüber auf dem zentralen Markplatz in das bunte Geschehen eintauchen und Euch von den Marktschreien der Händler berieseln lassen könnt, empfiehlt sich eine Besichtigung der Kulturdenkmäler gegen Abend. Dann sind die beindruckenden Denkmäler beleuchtet und sorgen für eine romantisch orientalische Atmosphäre.

2. Indiens Hauptstadt Neu-Delhi

Auch Indiens Hauptstadt Neu Delhi hat so einiges zu bieten und gilt als kultureller Mittelpunkt des Landes. Einen großen Beitrag hierzu leistet das National Museum, das seinen Besuchern einen breiten Überblick über Indiens Kultur und Geschichte offenbart. Zudem fasziniert die pulsierende Stadt mit Kunst, Kunsthandwerk und historischen Bauten, wozu auch die beeindruckende Sternwarte Jantar Mantar zählt. Dieser solltet ihr unbedingt einen Besuch abstatten und Euch von den einzeln anmutenden Skulpturen verzaubern lassen, die gemeinsam zu einem Konglomerat werden und für astronomische Zwecke genutzt werden.

Ein weiterer Anziehungspunkt für Touristen ist der Connaught Place, der als Dreh- und Angelpunkt Neu Delhis dient. Im Gegensatz zum eng bebauten und überfüllten Zentrum von Alt-Delhi, ist der Platz mit seinen erhabenen Fassaden und klassischen Säulen äußerst großzügig erbaut worden. Heute befinden sich auf dem Platz ein klassisches Einkaufszentrum, das eine große Anzahl von Hotels und Restaurants beherbergt, sowie immense touristische Angebote. Ähnlich dem parlamentarischen Hauptquartier, das südlich liegt, sind die Geschäfts- und Büroräume in prächtigen Gebäuden mit Arkadengängen untergebracht.

3. Ehemalige Hauptstadt und Megastadt Kalkutta

Bevor Neu Delhi zur heutigen Hauptstadt Indiens wurde, hatte Kalkutta diese Funktion inne. Ebenfalls als Megastadt bekannt, bildet sie das Zentrum des indischen Ostens. Häufig eilt Kalkutta der Ruf als Stadt des Inbegriffs indischen Elends und Niedergangs vorau, doch dem wird versucht Abhilfe zu verschaffen: Die Straßen werden saniert, sauber gehalten und das U-Bahn Netz wächst beständig.

Vielen der Großstadtbewohnern, sowie Touristen dient der Maidan Park mit Blick auf das Victoria Memorial als Entspannungs- und Zufluchtsoase. Hier besucht man wechselnde Ausstellungen, treibt Sport, spielt Fußball oder Cricket und beteiligt sich an politischen Versammlungen. Als einer der größten städtischen Parkanlagen der Welt bildet er das Herzstück Kalkuttas.

Ein weiteres der zahlreichen Highlights ist der hinduistische Kalighat Kali Tempel, der im 18. Jahrhundert entstand. Er symbolisiert nicht nur eines der Wahrzeichen der Stadt, sondern zählt auch zu den berühmtesten Pilgerorten frommer Hindus. Seinen Namen erhielt der Tempel in Erinnerung an die Göttin Kali, die auch der Stadt Kalkutta ihren Namen verlieh. Im Inneren des Tempels befindet sich eine schwarze Gottesstatue, namens Murti, die von frommen Hindus im Laufe der Jahrzehnte mit goldenen Gliedmaßen und prachtvoller Kleidung ausgestattet wurde und nun auch deswegen von Kali-Verehrer aufgesucht wird.

4. Das südliche Mahabalipuram

Ähnlich wie im Norden, Osten und Westen von Indien, gibt es auch im Süden zahlreiche Städte und Sehenswürdigkeiten, die eine Reise wert sind.

Vielen Indien-Fans hat es besonders der Süden angetan, dessen Luft voller Versprechungen läge und eine Reise durch das Zauberland der Sinne offenbare.

Folglich bietet sich zum Beispiel eine Besichtigung der Pandava Rathas an, die im charmanten Mahabalipuram direkt am Golf von Bengalen liegen. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von fünf monolithischen Tempeln, die als größtes Relief der Welt in Bildsprache die hinduistische Vorstellung vom Paradies auf Erden erzählen. Alle, der im 7. Jahrhundert entstandenen Tempel, wurden der Überlieferung nach aus einem einzigen Felsen in Form eines Prozessionswagens herausgemeißelt. Angelehnt an den Mahabaharata Epos tragen sie die Namen Arjuna, Bhima, Nakula, Sahadeva und Yudhishtira.

5. Badeparadies Goa

Bei all den kulturellen Highlights darf natürlich auch ein ordentliches Maß an Entspannung nicht fehlen. Warum also nicht in die sogenannte Perle des Ostens reisen, wie Goa von den Portugiesen beschrieben wurde. Denn erst seit 1961 gehört Goa zu Indien und steht nicht mehr unter portugiesischer Kolonialmacht.

Bekannt wurde der kleinste indische Bundesstaat aber vor allem durch die Hippies, die vor mehr als 40 Jahren nach Goa kamen und es in Europa und den USA bekannt machten. Trotz oder gerade aufgrund der starken Vermischung europäischer und indischer Kulturen, reiste allmählich auch die indische wohlhabende Mittelschicht nach Goa, um dort ihren Urlaub zu verbringen.

Grundsätzlich lässt sich Goa, das an der westlichen Küste von Indien liegt, in zwei Teile trennen: den nördlichen und den südlichen Teil. Während der Süden Goas seinen Gästen kilometerlange, weiße Sandstrände mit noblen Hotels und Restaurants bietet, zeichnet sich der Norden durch die günstigeren Unterkünfte und die berühmten Goa Trance Parties aus. Vor allem junge Leute sind häufig im nördlichen Teil vertreten, um tagelang ausgiebig zu feiern.

Doch auch für Wellnessurlaub und revitalisierende Ayurveda-Kuren ist Goa bekannt. Zudem erlebt man auf den lokalen Märkten und in den lokalen Läden ein orientalisches Abenteuer an exotischen Waren, die man kaum woanders auf der Welt finden dürfte.

Literarische Reise nach Indien

Wenn Ihr nun neugierig auf Indien seid und vorab schon in die indische Welt eintauchen wollt, dann nimmt Euch Preethi Nair in ihrem neuen Roman „Koriandergrün und Safranrot“ mit auf eine faszinierende Reise voller Träume und Genüsse. Protagonistin Nalini ist nämlich in ihrem indischen Heimatdorf dafür berühmt mit ihren sinnlichen Speisen Körper und Geist zu heilen. Stets verfolgte sie ihre Weisheit Zitronensaft und Ingwer für die Seele, Mango für die Träume und Honig für den inneren Frieden und bewirkte damit Wunder.

Doch ihr Ehemann Raul beschließt eines Tages sie und die gemeinsamen Kinder zu sich nach London zu holen. Doch wird sich Nalini in dem fernen London einleben können? Und wie werden die Dorfbewohner reagieren?

Um mehr über die indische Kultur, Lebensweisheit und Magie des Essens zu erfahren, sowie Nalinis weiteren Lebensweg, lohnt sich eine literarische Reise mit „Koriandergrün und Safranrot“ nach Indien.

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