feelings * Lesen, Liebe, Lifestyle
Hausschwein Minischwein
Fun&Action

Ein (Mini)Schweinchen namens…- 6 Must Knows über die süßen Minischweine

Zugegeben, dem einnehmenden Charme dieser zuckersüßen Schweinchen zu widerstehen ist eine echte Herausforderung. Man möchte die süßen Minischweine einfach sofort in den Arm nehmen und mit ihnen kuscheln. Dabei wurden die Teacup-Schweinchen ursprünglich zu Versuchszwecken gezüchtet, da sie durch ihre kleines Format in Laboren besser zu halten waren! Kaum vorstellbar, dass sich in den Laboren überhaupt noch irgendwer konzentrieren konnte! Seit dem ist viel Zeit vergangen und die süßen Minischweine haben ihren Weg aus den Laboren in unsere Wohnzimmer und in unsere Herzen geschafft. Minischweine werden als Haustiere immer beliebter und nicht nur Prominente schmücken sich gerne mit den süßen Haustieren.

Trotzdem sollte man sich nicht unüberlegt dem einnehmenden Charme der kleinen Herzensbrecher hingeben.

Wir haben 6 Must Knows über die süßen Hausschweine gesammelt:

1. Du kannst sie in deiner Wohnung halten, aber...

Betrachtet man das Mini-Format der süßen Hausschweine, liegt der Gedanke nahe- ab in die Wohnung damit! Prinzipiell ist es möglich, die kleinen Teacup-Schweine in den eigenen vier Wänden zu halten, allerdings darf man eines dabei nicht vergessen: Schwein bleibt Schwein, egal wie groß. Das heißt, dass auch die kleinsten Schweinchen große Bedürfnisse haben: jede Menge Auslauf, am besten etwa 100 m2 pro Schweinchen und eine trockene Stallung mit Stroh und Futter hätten auch die kleinen Minischweine gerne im Außenbereich. Wenn man also nicht zufällig über eine gigantisch große Terrasse oder einen großen Garten verfügt, wird die artgerechte Haltung der Teacup-Schweinchen in der normalen Wohngegend eher schwierig.

2. Ein Schwein kommt selten allein...

Wie alle Schweine sind auch Minischweine oder Teacup-Schweinchen soziale Tiere. Deshalb brauchen auch die süßen Hausschweine, wie ihre wildlebenden Artgenossen, die Wildschweine, die in familiären Gruppen zusammenleben, die Nähe zu ihren Artgenossen. Für die Haltung bedeutet das, dass man optimal mehr als ein Teacup-Schweinchen nachhause holt. Allerdings fängt hier das Problem an: mit der Anzahl der Minischweine verdoppelt sich auch der benötigte Platz vorallem im Außenbereich...

3. Klein, aber oho!

Die kleinen Minischweine sind- wie ihre großen Artgenossen- sehr intelligent. Das wirkt sich bei den süßen Teacup-Schweinchen auf den Alltag aus: Minischweine wollen beschäftigt werden. Und dabei ist es nicht mit ein bisschen Ballspielen getan- die intelligenten Hausschweine brauchen Beschäftigung, die ihren Ansprüchen gerecht wird. Empfohlen wird das sogenannte Klickertraining, bei dem jedes richtige Verhalten mit einem Klick und einem Leckerli belohnt wird. Das erfordert nicht nur bei den kleinen Minischweinchen viel Konzentration, sondern auch viel Engagement und Zeit vom Besitzer.

4. Nein heißt nein

Die kleinen Minischweine haben es in sich, gerade weil sie so intelligent sind. Sie lernen schnell und erzieht man sie nicht sehr konsequent, tanzen sie einem auf der Nase herum. Das bedeutet, dass die Teacup-Schweinchen von Beginn an eine geregelte Sozialstruktur brauchen und wissen müssen, wer der Chef im Haus ist. Besonders im Kleintieralter stellen die Minischweinchen gerne Unfug an- bei dem Anblick der zuckersüßen Hausschweine ist es aber sicher nicht so einfach, streng zu bleiben…

5. Dein Schweinchen wächst Dir über den Kopf?

Minischweine sind klein, logisch. Allerdingst darf man sich von dem Namen nicht immer täuschen lassen. „Minischwein“ steht zunächst einmal für kleinwüchsige Schweine. Aber hier gibt es riesengroße Unterschiede! Zwischen zehn und sechzig Kilo können die Hausschweine schwer werden, bei manchen schlägt auch das Erbe der großen Vorfahren durch und sie werden noch schwerer. In den eigenen vier Wänden kann es dann ganz schön eng werden.

6. Haustier oder Nutztier?

Rein rechtlich ist die Haltung von Minischweinen als Haustieren gar nicht so einfach. Obwohl die Hausschweinchen unseren anderen Haustieren ähneln, gelten sie vor dem Gesetz als Nutztiere. Das bedeutet zum Beispiel, dass die süßen Teacup-Schweine mit einer Ohrmarke gekennzeichnet sein müssen, bei der Tierseuchenkasse gemeldet werden müssen und die Haltungs- und Fütterungsvorschriften wie bei der landwirtschaftlichen Schweinehaltung gelten. Sich ein Minischwein als Haustier zu holen bringt also auch ganz schön viel Bürokratie mit sich.

Trotz all der Vorschriften und Problemchen, die die Haltung von Minischweinen erschwert, können wir unsere Blicke von den süßen Tierchen einfach nicht abwenden.
So geht es auch Jasmine, die in dem Roman „Rosie und die Angst vor der Liebe“ von Grace Wynne Jones jede Menge von dem süßen Husschwein lernt: Jasmine hat gerade herausgefunden, dass ihr Mann sie betrügt. Statt sich ins Leben zu stürzen sucht sie Unterschlupf bei Charlie, dem idealen Freund, wenn man gerade seinen Ehemann beim Seitensprung ertappt hat. Aber Charlie lebt nicht allein: Rosie, eine Seele von einem Hausschwein, sorgt für Wirbel und Abwechslung und bringt den Menschen so einiges übers Leben bei. Jasmine braucht etwas länger, um wieder auf die Füße zu fallen und Rosie ist daran nicht unbeteiligt…

Zurück zur Übersicht