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Die große Liebe: 8 Must Dos für eine glückliche Partnerschaft.

„Liebe besteht nicht darin, dass man einander anblickt, sondern, dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.“ Dieses Zitat von Antoine de Saint-Exupéry dürfte den meisten von Euch bereits schon mal zu Ohren gekommen sein und versinnbildlicht die Kraft der Liebe.

Findet man die EINE große Liebe, dann kann diese alle Hindernisse und Hürden überwinden. Davon gehen wir zumindest in der Regel aus. Doch was ist, wenn einer der Partner ein dunkles Geheimnis hütet oder man gar bei Nachforschungen in der jeweiligen Vergangenheit eine furchtbare Entdeckung macht?

Hat die Liebe dann noch eine Chance? Eben dieses Szeanrio wiederfährt Ginny und Hans-Peter in Ricarda Martins Roman „Winterrosenzeit“. Die zunächst so perfekt erscheinende rosarote Liebeswelt der Beiden erhält plötzlich einen Riss und führt uns in die Vergangenheit der Nazizeit zurück…

Doch was macht eine glückliche Partnerschaft eigentlich aus? Klar ist, dass in einer Beziehung nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein kann. Streit gehört ebenso zu einer gesunden Partnerschaft dazu, wie auch Kompromisse zu schließen. Doch gibt es nicht auch ein Grundrezept für die perfekte Zweisamkeit? Zumindest könnten diese acht Zutaten helfen:

1. Man nehme…eine große Prise Vertrauen

In der perfekten Beziehung ist Dein Partner in der Regel Dein bester Freund, Seelenverwandter und Deine Vertrauensperson Nummer 1. Du kannst mit Deinem Mr. Right über alles reden: Du offenbarst ihm Deine geheimsten Gedanken und Gefühle, Du gestehst ihm Deinen Kummer und Deine Sorgen und umgekehrt ist es genauso. Selbst wenn Ihr nicht sofort verbalisiert was in Euch vorgeht, weiß Dein Partner genau was los ist und versteht Dich blind.

2. Man ergänze es…mit dem Willen zum Streiten

Natürlich wäre jeder gerne in einer völlig harmonischen Beziehung: keine Missverständnisse, sich niemals über den anderen ärgern müssen, keine verletzten Gefühle. Doch, wenn zwei Personen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werten und Vorstellungen zusammenkommen, kommt es unweigerlich zu Meinungsverschiedenheiten. Auch hier ist es wichtig das Vertrauen zum Partner zu haben, um ihm oder ihr das mitteilen zu können, und nicht vor einem Streit zurück zu schrecken. Denn, nur wenn Dinge klar auf dem Tisch sind können sie auch geändert werden.

3. Man füge hinzu…kleine Aufmerksamkeiten und Zeichen der Wertschätzung

Die wichtigsten Elemente nach denen wir uns in einer Partnerschaft sehnen, dürften neben dem Vertrauen wohl Aufmerksamkeit, Unterstützung und Intimität sein. Dinge für unseren Partner zu tun, die ihn und uns glücklich machen, beflügeln einen nicht nur allein, sondern die ganze Beziehung. Lieben wir es nicht alle Komplimente zu bekommen? Oder wie sehr freuen wir uns doch über kleine Aufmerksamkeiten? Beispielsweise, wenn wir einen Kaffee an den Schreibtisch gebracht bekommen oder plötzliche eine spontane Nackenmassage erhalten. Diese kleinen Zeichen der Wertschätzung machen uns glücklich und zeigen uns die Zuneigung des Partners zu uns.

4. Dazu verrühre man…die richtigen Prioritäten

Klar bevorzugen wir auch mal einen gemütlichen Mädelsabend oder Poker-Abend mit den Jungs und so soll es auch sein. So vertraut Ihr Euch auch seid, Freiheiten müssen für beide Parteien weiter existieren. Schließlich hat jeder noch seine eigene Persönlichkeit, funktioniert auch für sich alleine und hat vor allem außer dem Partner noch ein soziales Netzwerk um sich. Doch geht es Eurem Partner schlecht, sollte dieser auf jeden Fall Vorrang haben. Zumindest, wenn er DIE große Liebe ist und den wichtigsten Bezugspunkt in Eurem Leben darstellt. In solchen Situationen falsche Prioritäten zu setzen und die Freunde zu bevorzugen, würde die Partnerschaft unnötig gefährden.

5. Man streue darüber…Zeit für sich selbst nehmen

Natürlich ist es wichtig die richtigen Prioritäten zu setzen und dem Partner auch mit genügend Zeit und Aufmerksamkeit zu zeigen wie wichtig er einem ist - vor allem dann, wenn es dem anderen schlecht geht. Aber man soll sich auch genügend Zeit für sich selbst nehmen. Viel zu oft stellt man die Bedürfnisse der anderen über die eigenen - doch, nur wer sich selbst glücklich macht, kann auch andere glücklich machen. Daher nehmt euch mal den Abend für euch. Geht alleine ins Kino, wenn sonst niemand den Film sehen will und schreckt auch nicht zurück mal alleine Essen oder auf eine Kaffee zu gehen.

6. Weiter eine Prise…Abwechslung

Um dem Alltagstrott letztlich keinen Platz in der Beziehung einzuräumen, lautet der Geheimtipp einer Partnerschaft: Abwechslung! Raus aus der Routine, runter von der Couch und los geht es…

Schnell schleichen sich automatische Handlungsabläufe ab, die schließlich den kompletten Alltag einnehmen. Umso überraschter dürfte Eurer Partner sein, wenn Ihr ihn mit etwas bislang Ungewohnten überrascht. Statt also als das perfekte Kontrollteam zu fungieren, heißt es nun vom üblichen Weg abzukehren und Spaß zu haben. Ihr könnt ja zunächst mit etwas Simpleren anfangen und bspw. statt zu Hause vor dem Fernseher Abend zu essen, einen Tisch in einem exotischen Restaurant reservieren und Euren Liebsten in einem schicken Outfit empfangen.

Oder Ihr bucht eine Tour im Hochseilgarten anstelle des obligatorischen Wochenendspaziergangs. Seid Ihr ganz mutig und abenteuerlusig, könnt Ihr z.B. auch einen Tango-Tanzkurs buchen. Egal für was Ihr Euch auch entscheidet, die Devise lautet: Raus aus dem Alltagstrott und Amüsieren!

7. Man vermische es mit…den anderen wachsen und sich verändern lassen

Gerade wenn man eine Person genauso liebt wie sie ist, kann es oft beängstigend sein, wenn er oder sie sich verändern möchte. Oftmals bringt das auch berufliche oder finanzielle Unsicherheit mit sich, oder es durchkreuzt die eigenen Pläne wie Wohnort, Familienplanung oder Ausbildung. Es ist jedoch essentiell seinen Partner in dessen Wünschen und Ideen auch zu bestärken. Veränderung und Wachstum sind Teil unsere Lebens und wichtig für die persönliche Zufriedenheit. Daher gilt es aufmerksam und interessiert sein an den Wünschen und Bedürfnissen des anderen - man selbst würde sich das schließlich auch erhoffen.

8. Schließlich nehme man noch eine wichtige Zutat…gemeinsames Zukunftsdenken

Die Anfangsverliebtheit, in der die Schmetterlinge Purzelbäume schlagen und wir alles durch die rosarote Brille sehen, haben wir ja bereits überwunden und uns den Abwechslungen zugewandt. Doch ebenso wichtig wie dem Alltagstrott immer wieder mal zu entfliehen, sind gemeinsame Zukunftsvorstellungen.

Wir träumen alle von der ganz großen Liebe und sehen diese in unserem Partner, der vor uns sitzt. Um sein Leben aber auch mit diesem Menschen teilen zu können, ist es besonders wichtig, dass Ihr die gleichen Erwartungen an Eure Partnerschaft habt. Das fängt bei der Vereinbarkeit Eurer allgemeinen Sicht auf die Dinge an, geht über kongruente Wert- und Lebensvorstellungen, bis hin zu Themen wie Heirat und Kinder.

Dieses Grundrezept einer glücklichen Partnerschaft scheint bei den Protagonisten Ginny und Hans-Peter in Ricarda Martins Roman „Winterrosenzeit“ gegeben zu sein. Die Liebe der Beiden ist sogar so groß, dass Hans-Peter das Deutschland der 60er Jahre verlassen möchte und in das seiner Ansicht nach viel freiere London zu Ginny ziehen will. Allerdings ist Ginnys Vater Deutscher, der während der Nazizeit inhaftiert war und das Land 1945 verließ. Sein Groll gegen die Deutschen hat ihn allerdings nicht verlassen und so steht er der Partnerschaft von Ginny und Hans-Peter sehr ablehnend gegenüber. Als wäre das nicht das einzige Übel, macht Hans-Peter bei Nachforschungen nach seinem leiblichen Vater auch noch eine furchtbare Entdeckung… 

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