Kochen&Genießen

Die besten Rezepte und Deko-Tipps für den Winter

Jedes Jahr aufs Neue bieten uns die Wintermonate eine ganz besondere Atmosphäre. Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, freuen wir uns auf eine gemütliche und kuschelige Auszeit drinnen im Warmen. Besonders das stimmungsvolle Ambiente, bestehend aus winterlich glänzenden Dekoelementen, laden zum Wohlfühlen und Entspannen ein.

Wir verraten Euch nun wie Ihr Euer Zuhause selbst aufpeppen und Winterdeko basteln könnt. Vor allem in den kühlen Monaten wollen wir uns aber auch von Innen wärmen und haben daher besondere Winter Rezepte für die kalte Jahreszeit parat:

Tipp 1: Hyggeliges Wohlbefinden

Wer von Euch schon einmal in Dänemark war, dem ist bestimmt aufgefallen, dass die Menschen dort so herrlich entspannt, freundlich, fröhlich und offen sind. Doch wie machen sie das nur?

Ihr Geheimrezept lautet: Hygge! D.h. fest verankert als Lebenskonzept genießen sie das Leben und den Alltag in seiner Einfachheit. Um ihr Wohlbefinden zu stärken und weiterhin die glücklichste Nation zu bleiben, verbringen die Dänen am liebsten viel gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie. Anstatt sich aber groß Gedanken zu machen, welches kulinarische Programm oder Entertainment den Gästen geboten werden muss, treffen sie sich einfach im eigenen Wohnzimmer ohne großen Schnickschnack, in einem hyggeligen Restaurant oder auf einer Picknickdecke im Freien.

Für eine hyggelige Atmosphäre braucht es also nicht viel: anstatt viel Geld auszugeben, ist es entscheidender das Zusammensein zu pflegen. Entsprechend halten es die Dänen auch in Sachen Deko schlicht, aber dennoch gemütlich. Die Devise lautet: DIY!

D.h. einfache Dekoelemente und unaufgeregte Möbel sollen viel Wärme ausstrahlen und die Sinne anregen. Am besten gelingt das, indem wir beispielsweise aus Holz Deko selber machen. Umso besser, dass die Dänen auf Naturmaterialien setzen, denn so können auch wir diese Winterdeko basteln und uns eine hyggelige Atmosphäre in unsere vier Wände zaubern.

Tipp 2: DIY-Winterdeko

Bevor wir aber unsere Winterdeko basteln können brauchen wir natürlich noch die notwendigen Materialien dazu. Ein kurzer Spaziergang mit der Familie und den Freunden eignet sich zum Beispiel perfekt dazu nach Naturschätzen zu suchen. Zusätzlich könnt Ihr im Blumenshop Eures Vertrauens nach Winterblumen und immergrünen Pflanzen fragen. Meist werdet Ihr dann auch noch im eigenen Zuhause fündig und kramt Kerzenhalter, Marmeladengläser und diverse andere Utensilien hervor, die Ihr zum Basteln verwenden könnt. Und kaum zu glauben: selbst alte, ausgemusterte Pullover finden wieder eine Verwendung, wenn wir Winterdeko basteln.

Während Ihr aus den alten Pullovern beispielsweise Weihnachtstiefel nähen könnt, dienen die gesammelten Zapfen, Beeren, Zypresse-Zweige und die Hagebutte als ideales Arrangement für die Tischdeko. Kunstvoll auf einem runden Teller drapiert mit ein paar weißen Kerzen in der Mitte, zaubern diese Naturmaterialien eine wohlig warme Stimmung. Wer es rustikaler mag und zum Beispiel noch etwas für den Eingangsbereich möchte, der kann diese Dekoelemente auch in einer hohen Vase oder einem eisernen Eimer kreativ arrangieren. Selbst die Marmeladengläser erleben nun ein Revival: kleine Teelichter oder eine Lichterkette verwandeln diese in individuelle Windlichter. Und wer noch ein Highlight draufsetzen möchte, der klebt an die Außenwand der Gläser Motive aus weißem Papier oder alte Geschenkbänder für etwas Vintage-Feeling.

Tipp 3: Aus Holz Deko selber machen

Wer nun seinen Fokus mehr auf Holz legen möchte, für den haben wir natürlich auch noch ein paar Ideen auf Lager:

Nachdem uns die Natur unzählige Möglichkeiten für unsere Bastelprojekte bietet, können wir auch aus Holz Deko selber machen. Bereits Holzscheiben in unterschiedlichen Größen machen sich besonders gut als Untersetzer für Gläser oder als rustikales Tablett für die Torte.

Habt Ihr Euch schon einmal überlegt beim Weihnachtsbaum kreativer zu werden? Klar darf dieser bei einem besinnlichen Weihnachtsfest nicht fehlen. Doch anstatt der klassischen Nordmanntanne, könntet Ihr auch einen originellen Tannenbaum aus Baumscheiben, gebrauchten Europaletten oder aus Kantholz zaubern. Je nach Umfang und Ausmaß Eures Bastelenthusiasmus spart der etwas andere Weihnachtsbaum sogar noch Platz. Und wer ohnehin von den herunterfallenden Tannennadeln genervt ist, kann bei dieser Variante aufatmen.

Wer noch etwas zum Verschenken braucht, der kann aus Holz auch wunderbar Kerzenhalter, Türschilder, Baumschmuck oder sogar einen Adventskalender basteln.

Tipp 4: Wohnen mit Fell

Die ideale Ergänzung zur selbstgemachten Holzdeko bildet schließlich Fell. Ob als Teppich oder kuschelige Kissenhülle, das Fell sorgt für viel Gemütlichkeit und Romantik – unabhängig davon ob es sich um Echt- oder Kunstfell handelt.

Das gute am Fell ist, dass es ein Multitalent ist. D.h. egal ob es großzügig für einen rustikalen Hüttenstil oder puristisch als Einzelakteur eingesetzt wird, es setzt stets die passenden Akzente. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich sowohl mit natürlichen Materialen wie Holz, Leinen und Baumwolle arrangieren lässt, als auch auf Stein, Messing oder Beton. Während im ersteren Fall eine warme Atmosphäre, anlehnend an den gemütlichen Hüttenstil, erzeugt wird, setzt der zweite Fall auf modische Kontraste.

Während sich bislang die natürlichen Felle von Ziege, Schaf oder Kuh großer Beliebtheit erfreut haben, geht nun der Trend über zu gefärbten Fellen in herbstlichen Brombeertönen, klassischem Schwarz oder Grau. Wer auf skandinavischen Chic steht, der kann nun auch zu Fellen von Rentieren, die meist aus Lappland stammen, greifen. Im Gegensatz zum Schaffell sind diese aber nicht so strapazierfähig und eignen sich daher vorwiegend als Dekoration und weniger als Teppich.

Tipp 5: Winter Rezepte für das Rundum-Sorglos-Paket

Wie angekündigt wollen wir aber auch von Innen gewärmt werden und wie könnte das besser funktionieren als mit Kohl, Porree, Rüben und Wurzeln. Diese vitaminreichen Alleskönner sind die beste Grundlage für leckere Winter Rezepte.

Lauwarmer Rotkohlsalat mit Couscous

Wie wäre es zum Beispiel mit diesem lauwarmen Rotkohlsalat, für den Ihr nur 40 Minuten Zubereitungszeit benötigt. Doch wie funktioniert das Ganze?

Zuerst putzt Ihr den Rotkohl (400g für 4P.), wascht ihn, schneidet ihn vom Strunk und dann in feine Streifen. Danach wascht Ihr die Rosinen (80g) und lasst sie abtropfen. Anschließend kommt der Couscous (250g) in eine große Schüssel: 1/4l kochendes Salzwasser darüber und 5-10 Minuten quellen lassen.

Für das Dressing wascht Ihr die Zitrone heiß ab, trocknet sie und reibt die Schale ab. Die Frucht presst Ihr aus und verrührt den Saft mit Senf, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker. Danach schlagt Ihr 6 EL Öl unter. Nun könnt Ihr die Walnüsse (60g) grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, 1 EL Öl, Kohl und Rosinen zugeben und ca. 3 Minuten mitdünsten. Danach wird der Feta (100g) klein geschnitten.

Schließlich gebt Ihr den Kohlmix zum Couscous und mischt ihn mit Feta und Dressing. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Salat 20–30 Minuten ziehen lassen. Danach wird noch der Rucola verlesen, gewaschen, abgetropft und untergehoben.

Nun bleibt nur noch zu sagen: ran an das Besteckt und lasst es Euch schmecken!

Rosenkohl-Cremesuppe mit Dinkelcroûtons

Was für uns aber in der Kategorie Winter Rezepte keinesfalls fehlen darf, das sind Suppen! Sie schmecken nicht nur unglaublich lecker, sondern liefern auch viel Wärme.

Unser derzeitiges Highlight ist zum Beispiel die Rosenkohl-Cremesuppe mit Dinkelcroûtons:

Damit Ihr wisst wovon wir reden, müsst Ihr den Rosenkohl (500g für 4 P.) putzen, waschen und einige Blättchen ablösen und beiseitelegen. Den Rest halbiert Ihr. Danach schält Ihr die Zwiebel und die zwei Knoblauchzehen und hackt alles fein. In 2 EL Öl dünstet Ihr schließlich die Zwiebel, den Knoblauch und die Rosenkohlhälften an.

Anschließend löscht Ihr das Ganze mit 3?4 l Wasser ab, rührt 1 EL Brühe ein und lasst sie aufkochen. Während Ihr alles zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lasst, blanchiert Ihr die Rosenkohlblätter ca. 2 Minuten in kochendem Salzwasser, gießt sie danach ab und schreckt sie kalt ab. Für die Croûtons wascht Ihr die Kräuter (z.B. einen halben Bund Basilikum und Petersilie), trocknet sie und zupft die Blätter ab. Im Anschluss gebt Ihr 100ml Öl und die Kräuter in einen hohen Rührbecher und püriert alles mit dem Stabmixer. Danach salzt ihr das Püree und schneidet das Brot (Dinkelbaguette) in ca. 2cm große Würfel.

Die Würfel bratet Ihr schließlich in geschmolzener Butter in einer Pfanne knusprig an und gebt 1/3 des Kräuteröls hinzu, um die Croûtons kurz darin zu schwenken. Dann nehmt Ihr sie vom Herd.

Nun wird der Käse (100g Cheddar) gerieben, 100g Sahne zur Suppe gegossen und alles mit dem Stabmixer fein püriert. Ca. 2?3 Käse gebt Ihr unter Rühren in die heiße Suppe und lasst ihn schmelzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss richtet Ihr die Suppe mit Kohlblättchen, Croûtons, sowie dem übrigen Käse an und träufelt etwas Kräuteröl drauf.

Wer nun Hunger bekommen hat und Lust auf weitere leckere Winter Rezepte hat, der wird bestimmt hier fündig.

Wir kuscheln uns erstmal mit Gabriella Engelmanns „Wintersonnenglanz“ aufs Sofa und begeben uns in Larissas Welt, die die Herbst- und Wintermonate mit der stimmungsvollen Dekoration, den vielen Kerzen und den leckeren Süßigkeiten genauso liebt wie wir. Nicht mal die arbeitsintensive Zeit als Buchhändlerin während dieser Monate kann Larissa dieser Magie berauben. Außer in diesem Jahr als sich die Ereignisse überschlagen!

Denn Larissas Buchcafé gerät finanziell in eine Schieflage, ihre Großtante Bea verhält sich auf einmal äußerst merkwürdig und dann kommt es im „Büchernest“ auch noch zu einem schweren Wasserschaden. Es scheint so als könnte nun nur noch ein Weihnachtswunder helfen. Ob es diese für Larissa gibt, erfahrt Ihr in Gabriella Engelmanns „Wintersonnenglanz“.

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