Träumen&Reisen

Amerikas Sunshine State: Die 5 Must Dos in Florida

Subtropisches Klima, durchschnittlich 230 Sonnentage im Jahr, paradiesisch weiße Strände und ein Ort, wo Träume wahr werden. Die Sprache ist natürlich vom „Sunshine State“ Florida.

Was genau uns neben braun gebrannten Astralkörpern, den bezaubernden Stränden und Alligatoren so sehr an Florida fasziniert und wie wir selbst zu Fans werden, erfahrt Ihr hier:

1. Tauche ein in den American Way Of Life

Den perfekten Einstieg in Deinen Urlaub in den Staaten erhältst Du bei einem Sportereignis. Das mag zunächst etwas erstaunlich klingen, da der Urlaub ja zur Entspannung dienen und nicht schon zu Beginn mit Sport durchplant werden soll. Doch keine Sorge: nicht Ihr solltden Sport machen, sondern die Anderen. Euer Job ist es Ihnen dabei zuzusehen.

Für nur 15 US-Dollar könnte Ihr zum Beispiel schon Baseballkarten für ein Spiel im Marlins Park ergattern und erhascht zudem einen Blick über Miamis Skyline. Wo sich Eure Plätze letztlich befinden und wie gut Ihr auf das Spielfeld seht ist eigentlich egal. Stattdessen steht das Beobachten und Eintauchen in den American Way of Life im Mittelpunkt. Das heißt, es wird gegessen und gefeiert, die Kiss und Dance Kamera animiert zum Mitmachen und Entertainer, sowie Gewinnspiele sorgen in den Pausen für den nötigen Unterhaltungsfaktor. Und wer weiß: mit viel Glück fangt Ihr von Eurem Sitzplatz aus sogar den Ball – die sportbegeisterten Amerikaner werden Euch beneiden. Für sie ist es nämlich DAS Highlight schlechthin.

2. Erkundungstouren per Fahrrad, Fussmarsch und Airboat

Vom Sportgeist angestachelt schwingt Ihr Euch daraufhin auf ein Fahrrad und erkundet Miami Beach per Bike. Über Decobike habt Ihr die Möglichkeit an einer der 70 Stationen ein Fahrrad zu leihen und los geht es zum berühmten Ocean Drive und dem Miami Beach mit ihrem breiten weißen Strand. Bestimmt erfüllen sich hier auch alle Klischées und Ihr entdeckt einige braun gebrannte Amerikaner, die ihre Astralkörper an den Freiluftgeräten weiter definieren.

Mit Eurem Drahtesel schafft Ihr es auch in ca. einer Stunde durch das bekannte Art-Déco-Viertel zum South Pointe.

Warum Ihr unbedingt in den Art-Deco-District solltet? – Nach seinem Revival durch die populäre Fernsehserie Miami Vice gilt der Art-Deco-District als DER Hotspot Floridas. Neben kultigen Autos findet ihr zusätzlich beeindruckend bunte Häuser vor. Geprägt ist das Viertel durch seine diversen architektonischen Stilrichtungen wie dem Mediterranean Revival, dessen Baustil in Anlehnung an die Côte d’Azur in den 1920er Jahren verwendet wurde, sowie dem Art Déco-Stil. Letztere wurde erstmal auf der Art Deco Ausstellung in den 1925er Jahren in Paris gezeigt und diente als Aufbruch in eine neue Epoche. Amerikanische Architekten fanden Gefallen daran und so konnte sich Miami Beach dieser Stilrichtung nicht entziehen. Als modern und für Touristen attraktiv, entstanden alle neuen Hotels und Gasthäuer in dieser Architekturbauweise. Erkennbar sind die Häuser an ihrem symmetrischen und kubischen Aufbau. Außerdem zählen Glasbausteine, Flachdächer, Neonlichter und häufig auch tropische Dekorationselemente, wie bspw. Flamingos, zu den Stilelementen des Art Déco-Stils.

Schließlich lässt sich auch noch der Miami Modern (sog. MiMo) Baustil, der die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg prägte, vorfinden. Entgegen des Kubismus wurde hier mit Metall und Mosaikverzierungen gearbeitet.

Nach Eurer Fahrt durch das berühmte Art-Déco-Viertel führt Euch der Weg nun zum südlichsten Zipfel der Insel, dem South Pointe. Hier wartet mit dem gleichnamigen Park eine grüne Ruheoase auf seine Besucher, die dem Großstadtgetümmel trotzt.

 

 

Ein Klassiker schlechthin, der aber dennoch bei keinem Florida-Besuch fehlen darf, ist der 6000 Quadratkilometer große Everglades Nationalpark. Besonders beliebt sind hier die Airboat-Touren: die Ausflüge mit den lauten Propeller-Booten, die durch die Sümpfe und Mangrovenwälder düsen und den Besuchern einen Blick auf die Alligatoren ermöglichen. 

Doch wusstet Ihr auch, dass Ihr den Nationalpark auch zu Fuß erkunden könnt? Wer die Natur also lieber auf eigene Faust erkunden möchte, kann eine Kanu- oder Wandertour entlang der Straße nach Flamingo planen.

Der Anhinga, Gumbo Limbo oder Pa-Hay-okee Trail führen auf Holzstegen oder ausgeschilderten Wanderpfaden durch die einmalige Sumpflandschaft. Auf dem Pa-Hay-okee Trail gelangt ihr sogar zu einer Aussichtsplattform.

3. Key West einmal anders

Ebenfalls einen Ausflug wert, ist der westlichste Punkt Floridas Inselkette: Key West. Wie der Name schon erahnen lässt, der vom spanischen „cayo“ (kleine Insel) und nicht vom englischen „key“ abstammt, erreicht man die Insel Key West über 42 Brücken. Neben dem Hemingway-Anwesen ist hier vor allem der Sonnenuntergang am Mallory Square besonders berühmt, der sogar regelmäßig bejubelt wird. Seiner Bekanntheit geschuldet tummeln sich hier inzwischen aber Viele, um das Spektakel zu bewundern. Wer dem Ganzen entfliehen will, dem ist der South Roosevelt Boulevard im Südosten zu empfehlen. An der Meerespromenade könnt Ihr bei einem atemberaubenden Ausblick über den Ozean die aufgehende Sonne bestaunen.

Nicht zu vergessen ist außerdem Hemingways Stammkneipe: Sloppy Joe’s. In der urigen Kneipe mitten auf der bunten Duval Street heizen Live-Bands dem gemischten Publikum ordentlich ein.

4. Der Sunshine State: Wo Träume wahr werden

Ganz klar, viele Besucher kommen wahrscheinlich nach Orlando, um Micky und seine Freunde in Disney World zu treffen. Verständlich, denn wer schon mal in Florida ist, sollte dieses Spektakel auch nicht missen.

Doch die Fans unter Euch werden schon wissen, dass Ihr während Eurem Aufenthalt im Sunshine State auch die gelbe Kult-Familie treffen könnt. Im Universal Orlando Resort könnt Ihr nämlich mit Homer, Marge, Lisa, Bart und Maggie Simpson Krustyland besuchen und viele weitere Charaktere aus Springfield treffen.

Ist Euch das alles zu unreal, aber ihr habt schon lange mal davon geträumt die Kanäle Venedigs entlang zu schippern? Nicht umsonst heißt es, Amerika sei das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn auch hier gibt es ein Venedig: die Rede ist von dem amerikanischen Venedig in Fort Lauderdale. Die Stadt wird von fast 160 Wasserstraßen und Kanälen durchzogen und offenbart Euch eine einmalige Sightseeingtour entlang der Ostküste.

Abschließend verlasst Ihr mit Jungle Queen Riverboat Cruises den mit Yachten gesäumten Hafen und tuckert langsam Richtung Intracoastal Waterway. Dieser erstreckt sich über hunderte von Kilometern bis nach New Jersey. Gleich hinter dem Yachthafen werdet Ihr einen ersten Blick auf die sogenannte Millionaire’s Row erhalten, in der sich eine prachtvolle und teure Villa an die andere reiht. Vom Kapitän erhaltet Ihr interessante Fakten, spannende Geschichten und Infos zu den Stars, Industriellen und Spitzen-Sportlern, die in den Luxusbauten wohnen. Einige Blickwinkel werden Euch auch durch Hollywood-Filme wie „Striptease“ oder „Miami Vice“ bekannt vorkommen. Aus dem Staunen werdet Ihr dennoch nicht so schnell rauskommen.

5. Es prickelt: Flirt – Hotspot Florida

Die Sonne scheint nahezu das ganze Jahr über und das Klima könnte nicht besser sein. Ganz klar, dass in Florida all die Frühlings- und Sommergefühle nicht lange auf sich warten lassen. Darüber hinaus stehen an jeder Ecke attraktive und sympathische Menschen zum Kennenlernen.

Genau dieses Phänomen erlebt auch Protagonistin Laura in Paige Toons Liebesroman „Sommer für immer“. Nachdem sie ihre große Liebe Matthew auf einem Junggesellenabschied betrogen hat, flieht sie mit ihrer Freundin in den Sonnenstaat um Abstand und einen freien Kopf zu gewinnen. Doch auf Key West lernt sie den attraktiven Tauchlehrer Leo kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Ob es sich hier nun nur um einen harmlosen Urlaubsflirt handelt oder um mehr, muss Laura selbst erst herausfinden und cancelt ihren Rückflug.

Joleen Martini, die in Florida ein kleines, erfolgreiches Eiscafé betreibt, lernt in Skylar Graysons neuen Roman „Icecream & Kisses“ den charmanten und gutaussehenden Blue Barber kennen. Allerdings steht das Kennenlernen unter keinem guten Stern, denn Blue ist der Filialleiter der Eisshop-Billigkette, die sich genau gegenüber Joleens Laden angesiedelt hat. Zu allem Überfluss mach ihr Blue sogar noch eine Kampfansage ihr Eiscafé bis Ende des Jahres ruiniert zu haben. Mit welchen unlauteren Mitteln Blue dafür kämpft und was ein mysteriöser Kuss damit zu tun hat, erfahrt Ihr in „Icecream & Kisses“.

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