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Traurige Frau in Embryonalstellung
Große Gefühle

Achtung in der Schwangerschaft - Wie kommt es zu einer Fehlgeburt?

Da viele Fehlgeburten meist unbemerkt bleiben, lässt sich keine genaue Rate bestimmt werden, jedoch geht man davon aus, dass 30% aller Frauen in ihrem Leben mindestens eine Fehlgeburt erleiden. 15 bis 20% aller festgestellten Schwangerschaften, also fast ein Fünftel, gehen ab. Der ungewollte Abbruch einer Schwangerschaft ist also keine Seltenheit, jedoch immer noch ein Tabu. Vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen ist das Risiko einer Fehlgeburt sehr hoch. Wird die Schwangerschaft nach der 20 bis 22. Schwangerschaftswoche abgebrochen und das Gewicht des Fötus liegt noch unter 500g, spricht man nicht mehr von einer Fehlgeburt, sondern von einer Totgeburt.

Solltest Du wissen, dass Du schwanger bist und das Kind behalten möchtest, erfährst Du hier, welche Ursachen zu einer Fehlgeburt führen können und wie du das Risiko einer Fehlgeburt senken kannst.

 

Lifestyle

Die Ernährung und Dein Lifestyle spielen in der Schwangerschaft eine große Rolle. Dass Rauchen Deinem ungeborenen Kind schadet, ist kein Geheimnis. Es ist unglaublich wichtig, auf Genussmittel wie Zigaretten und Alkohol komplett zu verzichten. Auch Drogen und Medikamente können in der Schwangerschaft das Baby gefährden. Es ist sogar empfehlenswert, schon vor einer Schwangerschaft den Genuss von Suchtmitteln einzustellen, damit das Ungeborene keinen Entzug mitmachen muss. Vor allem in den ersten vier Schwangerschaftswochen ist die Gefahr sehr groß.

Stress

Ein besonders häufiger und unterschätzter Grund für eine Fehlgeburt ist Stress. Bei besonders viel Stress kann im Körper der Frau zu wenig Progesteron, ein Gelbkörperhormon, produziert werden. Die Gebärmutter reagiert dann der sich einnistenden Eizelle gegenüber inkorrekt und so kann es zu einer Fehlgeburt kommen. In Fachkreisen nennt man diese Reaktion „unangepasste Immunantwort“. Nach der vierten Schwangerschaftswoche kann ein niedriger Progesteronhaushalt jederzeit frühzeitige Wehen verursachen und somit zu einer Fehl- oder Frühgeburt führen. Vorzeitige Wehen führen zwar nicht immer direkt zum Schwangerschaftsabbruch, sollten allerdings immer sofort von einem Arzt untersucht werden.

Um dem niedrigen Progesteronspiegel vorzubeugen, sollte man bei einer Schwangerschaft die regelmäßigen Arzttermine einhalten. Eine Blutspiegeluntersuchung zeigt unter anderem, ob sich der Körper auf die Schwangerschaft eingestellt hat und so kann auch ein niedriger Hormonspiegel frühzeitig erkannt und behandelt werden. Zudem ist es jedoch sehr wichtig, seine Lebensgewohnheiten auf die Situation einzustellen und Stress so gut wie möglich zu vermeiden. Man sollte also einerseits besonders große Stressfaktoren vermeiden und andererseits für einen ordentlichen Ausgleich und für ausreichend Entspannung sorgen.

Gesundheitliche Ursachen

Diese Art von Ursachen kann leider fast überhaupt nicht beeinflusst werden, denn häufig ist die befruchtete Eizelle nicht überlebensfähig oder es bieten sich keine optimalen Bedingungen für sie. Vor allem Chromosomenmutationen in einer Eizelle können zu einer Fehlgeburt führen. Es wird geschätzt, dass ungefähr die Hälfte aller befruchteten Eizellen aus diesem Grund absterben. Je älter Du bist, umso größer wird das Risiko. Es gibt unterschiedliche Krankheiten, die eine Schwangerschaft negativ beeinflussen oder gefährden können, wie beispielsweise Diabetes, eine Störung der Blutgerinnung, Probleme mit dem Stoffwechsel oder andere hormonelle Störungen. Auch Infektionen während einer Schwangerschaft können für das Ungeborene tödlich enden.

Was tun bei einer Fehlgeburt?

Auch wenn der Verlust des ungeborenen Kindes äußerst schmerzvoll ist, heißt das nicht, dass Du nie wieder schwanger werden kannst. Ganz im Gegenteil: Nach ca 6 bis 12 Wochen hat sich Dein Körper wieder regeneriert, sodass auch der Zyklus wieder ganz normal weiterlaufen kann. Es gibt dann aus medizinischer Sicht keinen Grund, warum man nicht wieder schwanger werden sollte.

Trotzdem solltest Du Dir mindestens drei Monate Zeit lassen, um ordentlich zu trauern und den Verlust verarbeiten zu können. Dabei ist es durchaus empfehlenswert, sich professionelle Hilfe zu holen, denn diese emotionale Arbeit ist kein Zuckerschlecken. Sobald die Trauer und die seelischen Wunden überwunden sind, gibt es jedoch keinen Grund, nicht weiter nach vorne zu schauen. Denn stolze 98% aller Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, werden ohne Probleme schwanger und gebären ein gesundes Kind.

Den grausamen Alptraum einer Fehlgeburt erlebt die 23-jährige Samantha. Enttäuscht von dem gleichgültigen Verhalten ihres Ehemanns Ethan nimmt sie sich im malerischen Küstenort Angel's Cove eine Auszeit.  Dort trifft sie auf den charmanten Architekten Cole, der sie trotz seiner leichtlebigen Art sogleich in seinen Bann zieht. Ihr Instinkt warnt sie zwar vor Cole, dennoch lässt sie sich auf ein aufregendes, sexuelles Abenteuer mit ihm ein. Doch die Konsequenzen der leidenschaftlichen Nacht holen sie bald ein. Samantha verliebt sich in Cole, und plötzlich steht noch viel mehr auf dem Spiel, als nur ihre Ehe...

"Whispering Love: Frühling in Maine" von Kate Sunday bietet eine bittersüße Contemporary Romance vor der malerischen Kulisse der Küste Maines!

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