Große Gefühle

6 Gründe, warum wir auf Bad Boys stehen

Jeder kennt sie, viele Frauen stehen auf sie und liegen ihnen zu Füßen: Die Rede ist natürlich von den sogenannten Bad Boys. Doch was macht sie eigentlich so bad und warum sind sie für viele Frauen so anziehend, wie für Motten das Licht? Fakt ist: Diese Männer sind meist vom selben Schlag. Oft können wir auf den ersten Blick feststellen, welcher Typ Mann da gerade vor uns steht. Die bösen Jungs rauchen, trinken, sie sind vielleicht auch tätowiert und sie sind alles andere, als die braven Jungs von nebenan. Und obwohl sie Dir nicht hinterherlaufen und Dir auch nicht die Welt zu Füßen legen, stehst Du trotzdem auf sie.

Wieso das so ist, erklären wir Dir hier in sechs einfachen Gründen. Der ein oder andere mag Dir da vielleicht bekannt vorkommen, aber sei gewarnt, auch Du bist nicht ganz unschuldig. Und wer hätte es erwartet, auch Hollywood ist mit seinen Liebesfilmen schuld an Deiner Vorliebe für böse Männer.

1. Selbstbewusstsein ist sexy!

Die Ausstrahlung von Selbstbewusstsein macht nicht nur einen Bad Boy für so viele Frauen attraktiv. Dasselbe gilt nämlich in diesem Fall gleichermaßen für Frauen und Männer. Wer selbstbewusst ist, hat es generell leichter im Leben und kommt besser voran. Solchen Menschen wird schneller Vertrauen geschenkt und man traut ihnen generell mehr zu. Sie kommen mit weniger Anstrengung an ihr Ziel. Ein Mann, der weiß, was er will, ist dadurch um ein Vielfaches anziehender als einer, der vor der Berührung einer Frau nervös zu schwitzen beginnt oder zur Begrüßung stammelt. Denn wenn der Mann selbst in neuen oder gar schwierigen Situationen gelassen und selbstsicher bleibt, gibt das auch Dir ein Gefühl von Sicherheit. Somit kannst Du sicherstellen, dass er Dich in einem gefährlichen Moment nicht einfach im Regen stehen lässt, sondern Dir den Rücken freihält oder gar das Problem für Dich aus der Welt schafft.

Genau das suchen viele Frauen, verwechseln aber oftmals Sicherheit mit Geborgenheit. Du kannst nämlich nicht wissen, ob er in der Not auch wirklich Dein Held in strahlender Rüstung ist. Leider ist auch bei vielen Männern das ach so tolle Selbstbewusstsein nur ein aufgeblasenes Ego und dahinter steckt nichts. Oder er spielt nur den selbstbewussten Typen, weil er es täglich vor dem Spiegel übt, und ist es in Wahrheit überhaupt nicht. Da brauchst Du schon etwas Menschenkenntnis, um Schein von Sein zu unterscheiden. Fakt ist aber wirklich: selbstbewusste Männer lieben sich selbst – und wer das kann, der kann auch andere lieben!

2. Die Achterbahnfahrt der Gefühle

Wer erinnert sich nicht gerne daran, wie es war, zum ersten Mal verliebt zu sein? Es ist neu, es ist aufregend und Du kannst Dir nicht sicher sein, was als nächstes passiert. Herzrasen, Schmetterlinge im Bauch und schlaflose Nächte sind da vorprogrammiert. Hinzu kommt das andauernde Gefühl, fliegen zu können. Nicht nur in Liebesfilmen kannst Du so etwas nochmal erleben. Die Beziehung mit einem Bad Boy verspricht Dir nämlich ähnliche Gefühle. Du weißt nie, ob er Dich anrufen wird oder wann er das nächste Mal etwas mit Dir unternehmen möchte. Ihn täglich auf der Matte stehen zu haben, kannst Du Dir abschminken. Wenn er aber mal da ist, erlebst Du die abenteuerlichsten Dinge, die Du Dir nie erträumt hättest. Dieser Nervenkitzel ist es, den viele Frauen suchen. Es gibt Deinem Leben einfach die gewisse Würze. Doch entpuppen sich solche Männer oft auch als Falle. Das Unbekannte zu entdecken, kann Spaß machen. Jedoch können unbedachte Aktionen auch nach hinten losgehen. Nicht nur dadurch wird Dir die Laune verdorben. Bleibt es bei einem ständigen Hin und Her, geht es Dir so wie vielen Männern, die eine Drama-Queen als Freundin haben. Irgendwann hast dann auch Du mal die Nase voll davon und ziehst weiter. Aber solange es hält und sich kein Alltag oder Routine einschleicht, macht genau dieses gewisse Etwas eine Beziehung mit einem Bad Boy aus.

3. Der Reiz der Herausforderung oder: Wie Liebesfilme Dein Dating-Verhalten beeinflussen

Wenn Du schon einmal einen Bad Boy gedatet hast, dann weißt Du: Das hält nicht für die Ewigkeit. Irgendwann geht jede Beziehung mit so einem Typ von Mann in die Brüche. Viele von ihnen wechseln Freundinnen sogar wie andere Männer ihre Unterwäsche. Für ein kurzes Abenteuer ist er damit absolut perfekt, aber stell Dich bloß nicht darauf für den Rest Deines Lebens ein. Oder geht das etwa doch? In Liebesfilmen klappt es schließlich immer und viele Frauen sehen genau darin den Reiz einer solchen Beziehung. Vielleicht bist Du ja die eine, in die er sich endgültig verliebt und die den ewigen Junggesellen für immer vom Markt holt. Oft denkst Du: Mit viel harter Arbeit könntest Du es schaffen, den Wildfang zu zähmen und ihn sogar häuslich zu machen.

Zumindest viele Liebesfilme gaukeln uns genau das vor. Dort sieht man immer wieder das brave Mädchen von neben an, das sich in den Bad Boy verliebt. In den meisten Fällen verändert sie ihn oder er sich selbst dann in den braven Buben, nur um bei ihr bleiben zu können. Das hat schon „Step Up“ vorgezeigt und es gibt noch viele andere Varianten. In manchen davon gelingt es besser, in manchen schlechter. Im Endeffekt sind beide Protagonisten genau gleich und glücklich damit. Sind wir jedoch ehrlich mit uns selbst, macht genau dieses ruppige Verhalten, dieses Anderssein, doch den Charme eines Bad Boys aus. Wenn Du ihn also wirklich für immer halten willst, orientiere Dich besser nicht am Vorbild von Liebesfilmen und verändere ihn nicht allzu sehr. Sonst verliert er mit der Zeit seinen ganz speziellen Reiz, weswegen Du ihn überhaupt erst attraktiv fandest.

4. Langeweile ade!

Nach einer Beziehung mit einem Bad Boy erscheint Dir der nette Junge von nebenan meist langweilig und eintönig. Mit ihm kannst Du vielleicht stundenlang Liebesfilme schauen und den ganzen Tag nur träumen. Aber er bleibt eben nur ein netter Junge und wird nie ein echter Mann sein, der Dir auch mal sagt, wo es langgeht. Eine Liebe ohne Abwechslung und etwas Würze entwickelt nämlich schnell einen faden Beigeschmack. Das passiert bei einem Bad Boy einfach nicht.

Er bietet Dir ein permanentes Abenteuer schon alleine, weil Du nicht weißt, in welcher Gegend er sich gerade herumtreibt oder was er nun schon wieder anstellt. Das muss aber nicht unbedingt so weit gehen, dass er ständig in eine Prügelei gerät oder handgreiflich wird. Dafür holt er sich öfter mal ein paar Schrammen bei dem einen oder anderen Stunt mit dem Skateboard. Auf jeden Fall ist bei ihm immer etwas los.

Interessanterweise hat sich gezeigt, dass die Frauenwelt gerade auf diese Risikobereitschaft steht. So findet Frau körperliche Risiken weitaus anziehender als finanzielle. Ein Börsenmakler ist also weniger attraktiv als der Mountainbike fahrende Bad Boy, der an der Bar seine neueste Narbe herzeigt. Dieser Wille, Wagnisse einzugehen, war schon in der Steinzeit wichtig. Denn nur ein Jäger, der auch mutig ist, bringt Beute nach Hause und kann die Familie ernähren. Es ist also schon seit Urzeiten in den Genen der Frauen verankert, dass sie auf risikobereite Männer und somit auch auf Bad Boys, die genau das ausstrahlen, stehen.

Natürlich wünschen sich andererseits viele der artigen Damen, auch mal selbst die Sau rauszulassen und suchen sich extra deswegen einen Bad Boy. Einige wollen damit sogar ihr Umfeld schockieren oder sich bloß selbst beweisen, dass sie nicht langweilig und zu Spießern geworden sind. In so manchen Liebesfilmen passiert genau das. Die Liste ist schier endlos, angefangen bei „Grease“ bis hin zu „Fifty Shades of Grey“. In solchen Filmen verderben die bösen Buben das brave Mädchen von nebenan und bringen es dazu, verpönte oder gar unanständige Dinge zu tun. Doch genau das ist es, was so viel Spaß macht. Denn was bietet mehr Abenteuer? Mit dem netten Jungen von nebenan auf der Couch zu gammeln oder aber mit einem risikofreudigen Mann einfach mal die verrücktesten Dinge mitzumachen?

5. Keine Verantwortung, kein Zwang

Wenn Du schon einmal eine Beziehung hattest, kennst Du auch die Verantwortung, die mit einer solchen einhergeht. Ständige Liebesbekundungen und der andauernde Kontakt durch kleine Nachrichten auf WhatsApp und Facebook sind für viele ein absolutes Muss. Oft kommen Fragen auf wie: „Wo warst Du so lange?“ oder: „Wann sehen wir uns endlich wieder?“ Es muss unglaublich viel Zeit in solche Beziehungen investiert werden, um den Partner auch zufriedenzustellen. Trotzdem kriegen manche Männer einfach nicht genug. Vielen Frauen geht genau dieses klammernde Verhalten mit der Zeit selbst auf die Nerven. Da kommt ihnen ein Bad Boy für die nächste Beziehung ganz recht.

Anstatt dass Dir der Kerl hinterherläuft, bekommst Du nun den Freiraum, den auch Du ab und an brauchst. Zwischen den Momenten der Zweisamkeit hast auch Du eine Pause, um tief durchzuatmen und kannst Dich auch nur um Dich selbst kümmern. Wenn wir nämlich ehrlich sind, wollen auch Frauen nicht, dass der Mann an einem klebt wie eine Klette. Besonders nach Langzeitbeziehungen wird oft genau das Gegenteil gesucht. Dann suchst Du den einen, der frischen Wind in Dein Leben und die nötige Würze bringt. Aber Du suchst auch jemanden, bei dem Du Dich auch wieder fallen lassen kannst, wenn Du wieder Ruhe und Zeit für Dich brauchst. Aber bitte nur nichts Festes!

6. Wettbewerb gibt den Extrakick

Einen Pokal zu gewinnen, gibt Dir ein ganz besonderes Gefühl von Erfolg. Machst Du dabei auch noch den ersten Platz, erlebst Du eine richtige Hochstimmung und bist wie im Rausch. So geht es Dir auch, wenn Du tatsächlich bei einem Bad Boy landest. Ständig wird er von zig Frauen umschwärmt, wobei eine besser aussieht als die andere. Dennoch entscheidet er sich für Dich und nur für Dich. Schon alleine dieses Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein, wollen vielen Frauen spüren. Gewinnst Du einen Bad Boy für Dich, bekommst Du auf jeden Fall neidische Blicke von allen zugeworfen, die nur zu gerne mit Dir tauschen wollten. Pass aber auf, dass Du nicht zur Zielscheibe von eben diesen wirst!

Genau das sind die Gründe, warum wir so auf Bad Boys stehen. Sie verkörpern einfach das Abenteuer, den Nervenkitzel und holen Dich aus dem üblen Alltagstrott heraus. Vielleicht ist der verwegene Typ von der Bar nicht immer da, wenn Du eine Schulter zum Ausweinen brauchst. Aber ansonsten verspricht er Dir Spaß pur und dieses besondere Gefühl, die Eine zu sein, die einmal die Woche Programm ist. Wenn Du nicht mehr nur den heißen Feger im Fernseher anschmachten und selbst endlich etwas Action erleben willst, angle Dir doch den Bad Boy an der Bar und Dein Leben wird zum Film, wie Du es Dir in Deinen kühnsten Träumen nicht besser hättest ausmalen können. Aber Vorsicht: Es bleibt dabei – Beziehungsmaterial ist er nicht!

Tears of Summer – Bittersüße Leidenschaft von Kajsa Arnold

Hast Du trotzdem, so wie wir, noch nicht genug von den bösen Buben, so können wir Dir nur das Buch von Bestseller-Autorin Kajsa Arnold empfehlen. Deren erstes Buch „Tears of Summer – Bittersüße Leidenschaft“ handelt von Summer, die neu anfangen will, und dabei ausgerechnet auf den Bad Boy Mitch trifft. Summer verlässt nicht nur London, sondern auch ihren Vater. Sie will ihr trostloses Leben hinter sich lassen und zieht deshalb bis nach Australien zu ihrer Tante. Ihr neues Leben fällt ihr zuerst leicht. Sie ist bald nicht mehr schüchtern und findet schnell Anschluss. Nur Mitch, der Sohn des Freundes ihrer Tante, scheint sie nicht zu mögen. Dazu sieht er doch so verdammt gut aus und Summers Herz setzt unweigerlich einen Schlag aus, sobald sie ihn sieht. Dummerweise kann sie ihm kaum aus dem Weg gehen: Nicht nur, dass sie dieselbe Schule besuchen, sind sie auch noch Tanzpartner. In diesen schweren Zeiten stehen Summers Gefühle Kopf und sie fragt sich, ob der Umzug nach Australien doch keine so gute Idee war.

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