Heitere Liebesromane

5 Tipps um besser mit dem Vorgesetzten auszukommen: „Gebrauchsanweisung Chef“

Wie wünscht Ihr Euch Euren Chef: charismatisch, smart und einfach menschlich? Bestimmt haben wir alle eine Vorstellung von DEM idealen Chef, doch ob diese auch erfüllt wird ist das Nächste.

 

Tatsächlich sind Vorgesetzte der häufigste Grund, weshalb Angestellte ihren Job aufgeben. Doch bevor es soweit kommen muss, gibt es immer noch ein paar Tipps, welche die Situation entschärfen:

Denn auch die Chefetage ist nicht vom Kumpel-Typ, Erbsenzähler oder Chaoten gefeit. Stattdessen ist auch hier eine beträchtliche Bandbreite vertreten.

So gibt es zum einen den Kumpel-Chef, der es gut mit einem meint und für alle ein offenes Ohr hat. Also ein sympathisches Gegenüber, der einem das Gefühlvermittelt alles erzählen zu können. Doch Vorsicht: Er ist immer noch Dein Chef und Privates sollte auch privat bleiben! Schließlich ist nicht alles für die Ohren des Vorgesetzten bestimmt!

Zum anderen ist auch zu berücksichtigen, dass sich der Kumpel-Typ gerne Probleme anhört, aber nur schwer Lösungen herbeiführt. Am besten Ihr legt Euch bereits Vorschläge oder Entscheidungen parat, denen er nur noch zustimmen muss.

Dann gibt es natürlich auch noch den pingeligen Erbsenzähler, der quasi in jeder Suppe ein Haar findet. Ist dies mal nicht der Fall, dann sucht er solange nach einem Kritikpunkt bis er etwas findet! Definitiv ein frustrierendes und demotivierendes Szenario. Was dagegen hilft? Leider nicht viel. Versucht Ihr gegen diesen Typ Chef anzukämpfen werdet Ihr nur den Kürzeren ziehen. So bitter es klingen mag: überlasst ihm die Kontrolle und versucht Euch einen Schutzpanzer zuzulegen.

Sitzt vor Euch der Denker, der ständig mit neuen Ideen um die Ecke kommt? Eigentlich gar nicht so schlecht, meint Ihr? Jein, seine Ideen und sein Engagement für Neues sind super. Doch werden diese auch in die Tat umgesetzt oder bleibt es bei der Theorie? Stoßt seinen Denkansatz doch etwas an und fragt ihn welcher Schritt auf seine Idee als nächstes folgt.

Gegenpart zum Denker ist hingegen der Chaot, der ebenfalls nur so vor Ideen sprüht. Er belässt es aber nicht nur bei der Theorie, sondern will sofort alles umsetzen und versetzt dadurch seine Mitarbeiter oft in Verwirrung. Solltet Ihr einen solchen Chef-Typ haben, dann hilft es mit ihm die Vor- und Nachteile, sowie die Konsequenzen seiner Idee durchzusprechen, bevor alle in das neue Projekt starten.

Und zwar ins Motivationsboot! Ziel aller Chefs ist es, zu motivieren und eine gute Arbeitsatmosphäre herzustellen. Doch gerade die Umsetzung der Mitarbeitermotivation fällt dem ein oder anderen doch schwerer als gedacht. Hingegen wisst Ihr am besten was Euch anspornt. Macht Eurem Chef daher deutlich, welche Unterstützung und Infos, welches Material und welche anderen Hilfen Ihr von ihm erwartet. Wichtig ist natürlich die Begründung dafür, warum ihr zum Beispiel mehr Hintergrundwissen braucht. Auch der Vorschlag für ein Mitarbeiterfest oder beispielsweise Firmen-Yoga ist völlig legitim. Mit einer rationalen Erklärung wird man Euch bestimmt keine Steine in den Weg legen.

Wie knüpfen wir in der Regel Kontakte? – Genau, über Gemeinsamkeiten. Diese geben uns zugleich Aufschluss darüber wie unser Gegenüber tickt. Und das gleiche gilt für Euren Chef. Letztlich ist nämlich auch er oder sie nur ein Mensch mit Hobbies und Privatleben.

Dass unsere Vorgesetzten natürlich nicht zu unseren „best buddies“ werden und der Austausch von Gemeinsamkeiten auch wesentlich defensiver vorangeht wie bei Freunden ist auch klar. Doch Schnittmengen bieten Ansatzpunkte, beispielsweise für das nächste Gespräch in der Kantine.

Kennt Ihr das Buch „Die stille Revolution. Führen mit Sinn und Menschlichkeit“ des Hotelkettenmanagers Bodo Janssen?

Um rein für den Small-Talk Ideen und Ansätze zu erhalten, googelt Janssen vor jedem Treffen seine Geschäftspartner. Denn auch er ist der Meinung, dass sich Sympathie und Vertrauen über gemeinsame Schnittmengen aufbauen lassen.

In den meisten Unternehmen ist es bereits Gang und Gebe, dass in regelmäßigen Abständen Mitarbeitergespräche stattfinden. Eine wichtige Innovation, um abzugleichen, ob jeder in die gleiche Richtung rudert. Heißt also im Umkehrschluss: Fordert ruhig immer wiederkehrende Gespräche ein, falls das bei Euch noch nicht der Fall ist.

Die Gespräche helfen gemeinsame Ziele abzustecken, aber auch klar zu kommunizieren was gut läuft und was verbessert werden kann. Somit staut sich Frust erst gar nicht an, sondern kann konstruktiv gelöst werden.

Hat Euch Euer Chef trotz all der vorangegangen Weisheiten doch wieder zur Weißglut gebracht? Hat er sich unmöglich verhalten oder gar einen blöden Kommentar losgelassen? – Klar, das ist ärgerlich! Doch übt Euch in Gelassenheit und versucht Euch eine Art buddhistische Ruhe anzueignen, indem Ihr Euren Vorgesetzten als Art Lehrmeister seht, der Euch vor immer neue Herausforderungen stellt.

Hört sich vielleicht etwas seltsam an, doch sicherlich achtet der Chef darauf wie Ihr mit Situationen umgehen könnt und Euch verhaltet.

Euch fällt es schwer das so zu sehen und Ihr findet die aufbrausende Art einfach unmöglich? Dann zieht daraus eine Bilanz, indem Ihr Euch vornehmt eben nicht genauso impulsiv zu sein, sondern ruhiger.

Eventuell plaudert auch die Assistentin oder Kollegin aus dem Nähkästchen und Ihr erfahrt so, dass sie oder er privaten Stress hat, der die schlechte Stimmung erklärt. Zumindest wäre das ein schönes Nice-to-Know, um die Missstimmung nicht auf sich zu beziehen.

Auch Protagonistin Angel Robinson lernt Ihre Chefin in Debra Ginsbergs neuen Roman „Literaten küsst man nicht“ von einer ganz anderen Seite kennen. Angel, die nichts so sehr liebt wie Romane, gelingt es bei der berühmten Literaturagentin Lucy Fianna einen Job zu ergattern. Eine wahrer Traumjob für eine Leseratte wie Angel, oder etwa nicht? Ihr Glück wird nämlich schnell getrübt als sich herausstellt, dass die neue Chefin nicht nur Prada trägt, sondern auch Sartre liest. Wie sich Angel dennoch in ihrem neuen Job schlägt, erfahrt Ihr in „Literaten küsst man nicht“.

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