Kochen&Genießen

5 Tipps für mehr Wohlbefinden

Fühl Dich wohl in Deiner Haut!

Mehr Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden – das steht wohl bei uns allen auf dem Wunschzettel. Wer möchte sich nicht immer gut fühlen? Bei vielen hapert es allerdings an der Umsetzung. Dabei ist es gar nicht so schwer, das Wohlbefinden zu steigern. Du brauchst Dich nur an unsere Tipps zu halten. 

© Antonoiguillem
© Antonoiguillem

Tipp 1: Sich selbst mögen

Wer sich selbst mag, fühlt sich automatisch wohler in seiner Haut. Das klingt logisch und eigentlich auch ganz einfach. Schließlich mögen wir andere ja auch so, wie sie sind. Für viele ist es aber eine große Hürde, sich selbst mit all seinen Eigenschaften zu akzeptieren.  Das liegt oft daran, dass wir uns nicht darüber bewusst sind, welche tollen Fähigkeiten wir haben und was uns auszeichnet. Doch genau darauf kommt es an!

Setze Dich also intensiv mit Deinen Fähigkeiten und Stärken auseinander. Mache Dir immer wieder bewusst, was Du an Dir magst. Das hilft Dir, ein besseres Verhältnis zu Dir selbst aufzubauen. Wenn Du Deine guten Eigenschaften, Deine Leistungen und Fähigkeiten aufschreibst, hast Du sie immer vor Augen und sie geraten nicht wieder in Vergessenheit. Dadurch bekommst Du einen positiven Eindruck von Dir selbst. Das macht stolz und zufrieden und steigert Dein Wohlbefinden.

Dazu gehört es auch, sich Fehler und Missgeschicke verzeihen zu können und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Wer über sich selbst lachen kann, hat ein gutes Verhältnis zum eigenen Ich. Generell solltest Du nicht zu streng mit Dir selbst sein und Deine Leistungen oder gar Dich selbst nicht ständig mit anderen vergleichen. Das Ergebnis ist doch sowieso immer das gleiche: Wir machen uns schlechter als wir sind und fühlen uns unzufrieden – und darauf können wir doch gut verzichten, oder?

Grundsätzlich solltest Du Dir selbst treu bleiben, Dich nicht für andere verstellen oder Dich von der Meinung anderer über Deine Person beeinflussen lassen. Nur, wenn Dich eine bestimmte Eigenart an Dir selbst massiv stört, solltest Du an Dir arbeiten. Sich selbst anzunehmen, bedeutet nämlich nicht, dass Du sämtliche Marotten von Dir akzeptieren musst. Eine „So bin ich eben“-Einstellung hat nichts mit Selbstannahme zu tun und macht letztendlich nicht zufriedener.

Tipp 2: Deinen Körper akzeptieren

Abgesehen von Deinen inneren Werten solltest Du natürlich auch Dein Äußeres mögen oder jedenfalls Deinen Körper so akzeptieren, wie er ist. Das ist für manchen wohl die größere Herausforderung, schließlich hat jeder so seine Problemzonen und ist mit gewissen Körperpartien unzufrieden. Das ist nicht weiter schlimm, solange wir insgesamt ein positives Körperempfinden haben.

Anstatt Dich tagtäglich kritisch im Spiegel zu beäugen und Dir Gedanken um deine Problemzonen zu machen, solltest Du Dich lieber auf die körperlichen Merkmale konzentrieren, die Du an Dir magst. Jeder kann wenigstens ein Körperteil benennen, das man gutfindet. Lerne, den Rest so zu akzeptieren, wie er ist, und versuche nicht ständig, Deinen Körper zu verändern. 

Allein aus gesundheitlichen Gründen ist es sinnvoll, Deinen Körper modifizieren zu wollen. Wer seine Fitness steigern und die Körperhaltung verbessern möchte, sollte regelmäßig Ausdauer- und Kraftsport machen. Zwei Stunden in der Woche reichen schon aus, um den Körper gesund zu halten. Auch Menschen, die starkes Übergewicht haben, sollten etwas ändern. Vor allem wegen der Gesundheit, aber auch für mehr Wohlbefinden. Denn zu viele Kilos wie bei einer Adipositas sind nicht nur eine große Belastung für den Körper, sondern auch für das Gemüt. Kurzum: Starkes Übergewicht kann Depressionen auslösen. Bewegung und eine ausgewogene, gesunde Ernährung beugen dem vor.

Allerdings ist es nicht allein damit getan – entscheidend ist auch, wie viel und Du was Du zu Dir nimmst. Die Woche über lauern viele Fallen, die jeden Abnehm-Versuch zunichtemachen. Denn auch wenn es sich bei Lebensmitteln um gesunde Alternativen handelt, heißt das nicht, dass sie keine Kalorien haben. Deswegen musst Du auch bei Lebensmitteln, die gesunde Fette und natürlichen Fruchtzucker enthalten, auf die Menge achten. Zu viel des Guten verhindert den Abnehmerfolg. Gleiches gilt für Kaffee mit Milch und Zucker drin oder der Irrglaube, dass man am Wochenende nicht auf die Ernährung achten müsste.

Tipp 3: Erkenne, was Dir guttut

Mehr Wohlbefinden erlangst Du auch dadurch, dass Du Dir selbst etwas Gutes tust. Auf Anhieb fällt Dir nichts dazu ein? Dann erinnere Dich an Momente zurück, die für Dich sehr angenehm waren und in denen Du Dich besonders wohl gefühlt hast. Wo warst Du da und wer war bei Dir? Was hast Du gemacht? Damit kannst Du darauf schließen, was Dein Wohlbefinden anregt. Verbringe zukünftig mehr Zeit in solchen Situationen und Du wirst Dich deutlich besser fühlen.

Das kann ein regelmäßiger Spaziergang durch den Wald sein, oder ein bestimmtes Hobby, aber auch das Gespräch mit einem lieben Menschen. Manche fühlen sich besonders wohl, wenn sie ihre Lieblingsmusik hören, für andere ist der Gang in die Sauna genau das Richtige. Wieder andere empfinden beim Outdoor-Sport ein besonders hohes Wohlsein. 

Du erlangst auch dann mehr Wohlbefinden und mehr Lebensqualität, wenn Du einen Blick auf deine To-Do-Liste wirfst und das ein oder andere MUSS daraus streichst oder zumindest ganz nach hinten setzt. Mach stattdessen mehr Dinge, die Du tun möchtest. Versuch, möglichst die Balance zwischen Müssen und Wollen zu halten.

Tipp 4: Eigene Talente fördern

Wenn wir etwas tun, das uns Spaß macht, genießen wir jede Sekunde und fühlen uns wohl dabei. Um dieses Gefühl regelmäßig zu erleben, solltest Du Dir ein Hobby suchen, das zu Dir passt und mit dem Du Deine Talente fördern kannst. Jeder hat Talente, man muss sie manchmal nur erst entdecken.

Wofür kannst Du Dich begeistern? Was interessiert Dich? Worin bist Du besonders gut? Bist Du eher sportlich veranlagt oder mehr so der kreative Typ? Hast Du einen grünen Daumen oder lieber gutes Werkzeug in der Hand? Mit der Beantwortung dieser Fragen kommst Du Deinen Talenten ein gutes Stück näher. Der nächste Schritt besteht darin, etwas Neues auszuprobieren. Trau Dich und versuche Dich an einer neuen Aufgabe. 

Du wirst erstaunt sein, welche Talente in Dir verborgen sind! Nimm Dir kleine Projekte in Deiner Freizeit vor, bei denen Du einfach mal etwas tust, was Du bislang nicht gemacht hast, etwa einen Hausflohmarkt organisieren oder eine neue Sportart ausprobieren. Wenn Du ein neues Talent in Dir entdeckt hast, kann daraus auch viel mehr werden als bloß ein Hobby. Vielleicht ergibt sich daraus sogar ein neuer Job.

Tipp 5: Soziale Kontakte pflegen

Soziale Kontakte sind sehr wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen ist Balsam für die Seele. Immerhin sind sie die wichtigsten Menschen in unserem Leben: Ihnen können wir alles anvertrauen und wir fühlen uns in ihrer Gegenwart pudelwohl.

Gemeinsam lachen und sich auszutauschen stärkt nicht nur die Verbindung, sondern liefert uns nicht selten auch einen anderen Blickwinkel, wenn es darum geht, Probleme zu lösen. Dadurch bringt uns der Kontakt zu anderen immer ein Stück weiter im Leben. Im Plausch mit den Liebsten fällt es uns außerdem leicht, den stressigen Alltag hinter uns zu lassen. Stattdessen fühlen wir uns angenehm entspannt, was sich auch positiv auf unsere Stimmung auswirkt.

Leider fehlt uns im Alltag häufig die Zeit, um unsere sozialen Kontakte zu pflegen. Zumindest glauben wir das, denn im Grunde liegt es daran, dass wir die Prioritäten nicht immer richtig setzen. Am besten ist es, regelmäßig ein Treffen zu vereinbaren. Das kann ein bestimmter Wochentag sein oder ihr macht aus, dass ihr euch wenigstens einmal im Monat auf einen Kaffee trefft. In dieser Zeit müssen sich Haushalt und andere Verpflichtungen eben mal hintenanstellen.

Einen ganz besonderen Weg, das eigene Wohlbefinden zu steigern, findet Greta in "Nur dieser eine Tag":

Greta ist eine klassische Karrierefrau – ehrgeizig und pflichtbewusst verfolgt sie ihre beruflichen Ziele, ohne dabei sonderlich gut auf ihr eigenes Wohlbefinden zu achten. Doch dann trifft sie Krischan, der ihr eine simple Frage stellt: "Wissen Sie überhaupt, was Spaß ist?". Er fordert sie heraus, zu vierundzwanzig Stunden voller Fragen und Aufgaben, für die sie alle bekannten Wege verlassen muss. Und Greta wäre nicht Greta, würde sie diese Herausforderung nicht annehmen. 

Es beginnt ein Tag, der alles verändert.

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