Mode&Beauty

5 Büro-Outfits – Nicht nur für den Verlag

Wir Feelings-Ladies kennen das, frischgeduscht treten wir den morgendlichen Gang zum Kleiderschrank an und fragen uns: smart, ladylike oder casual?

Es ist die Mission nach dem perfekten Office-Style, dem schnieksten Büro-Look, dem kompetenten Business Outfit. In diesem Sinne: Dress to success mit diesen fünf Outfits.

Debra Ginsbergs „Literaten küsst man nicht“ hat uns in die Welt der Literaturagentur entführt und gezeigt, der Teufel trägt nicht nur Prada, sondern liest auch Sartre …

Das haben wir uns zum Anlass genommen, die Outfits – in denen wir immerhin mehr als 40 Stunden in der Woche verbringen – mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Folgt uns eine Woche in unserem Kleiderschrank und erlebt fünf Bürooutfits abseits vom klassischen Hosenanzug.

1.Montag: Causal Chic mit der Chino

Deine Arbeit spricht für sich selbst, aber es kann nie schaden, mit deinem Outfit Eindruck bei den Kollegen zu schinden.

Der Montag startet mit einer guten Freundin, einer Allrounderin, dem perfekten Mix aus bequem und schick: der Chino-Hose. Ein kleiner Exkurs in die Geschichte der Stoffhose erklärt ihre Stärken. Weil sie ursprünglich eine Sommerhose war, ist sie auch heute noch – tendenziell – hell und und aus einem leichten Baumwollstoff. Wir lieben sie, weil sie oben Platz für das Essen vom Wochenende hat und unten eng zusammenläuft und die Knöchel freilässt – so werden unsere Schuhe perfekt in Szene gesetzt. Apropos Schuhe, für das Montag-Meeting haben wir unsere schönen schwarzen High-Heels unter dem Schreibtisch parat – aber seien wir ehrlich, auch wir (gerade wir!) rennen morgens der Bahn in flachen Schuhen hinterher. Wen wollen wir hier eigentlich belügen, wir rennen nicht ... Das mit den Schuhen stimmt aber!

Die Bluse die wir zu unserer Chino tragen umspielt sanft unsere weiblichen Kurven, vorne in die Hose gesteckt wird der Look aufgelockert. Dezentes Make-Up, eine Statementkette die ruft: „Hallo Woche, hier sind wir“ und eine Clutch, in die unser Handy, unsere Schlüssel, ein Lippenstift und unser eReader passen – mehr brauchen wir nicht, um entspannt, aber modern-chic, in die Woche zu starten.

2. Dienstag: Date-Night mit dem Kleid

Manchmal muss es schnell gehen, wir hängen eine halbe Stunde nach dem regulären Feierabend noch in einem Telefonat fest, während unser Partner bei romantischem Kerzenschein alleine die Karte des neuen Italieners um die Ecke studiert. Und eigentlich wussten wir es schon vorher: pünktlich is' heute nicht. Das ist es, dieses „Manchmal“.

Wie gut, dass wir heute Morgen das Multitalent des Kleiderschrankes angezogen habe: Das Kleid. Solche Ein-Teil-Kleidungsstücke (alternativ und sehr sophisticated ist der schwarze Overall!) eigenen sich perfekt für ein Date-Night-Outfit, da kleine Änderungen in den Accessoires das Erscheinungsbild komplett verändern. Für den Alltag tragen wir über dem feinen Stoff des Kleides eine grobe Strickjacke in Oversize und (derbe) Boots. Ohne Jacke und mit (glitzernden!) High-Heels sind wir dann auch für unser Date bereit.

Und weil wir das Wort „Kleid“ nicht oft genug erwähnen können, mit verzierten Bobby-Kragen geht es morgens sogar noch schneller und wir sparen uns die Kette. Kleider gibt es in so vielen schönen Formen und Schnitten, für das Büro solltet ihr aber darauf achten, dass es immer eure Knie umspielt und nicht zu eng anliegt oder durchsichtig ist.

Mittwochs haben wir offensichtlich einen vorgezogenen Casual-Friday, aber seien wir ehrlich: Die Jeans ist nur so Casual wie ihre Accessoires. Dieser Office-Style ist jung und smart.

Unter uns? Das ist unser Lieblingsbüro-Outfit, mit der Jeans ist der Look nie zu streng oder zu gewollt. Durch hohe Schuhe (beispielsweise schöne Stiefeletten, aber auch Pumps oder High-Heels – die Jeans liebt sie alle und stielt keinem die Show), eine schöne Eye-Catcher-Tasche und einen edlen Cardigan zum sportiven Oberteil, wird das Outfit ausbalanciert.

Wir stylen gerne Pastelltöne zu dem hellen Blau unserer Jeans, ebenso wie grafisch klare Muster und/oder hochwertige Materialen, die das Outfit optisch qualitativ aufwerten.

4. Donnerstag: Rock me beim Kundengespräch

Das wohl klassistische Teil dieser Woche: der Bleistoftrock. Er ist feminin, er ist vielfältig kombinierbar – er ist einfach das Büro-Kleidungsstück schlechthin und absolut ladylike.

Sein Merkmal: die körpernahe Passform Seine Stärke: eng und sexy betont er weibliche Kurven, ist durch die Elastizität aber auch bequem Seine Schwäche: er verbirgt nichts – aber das müssen wir auch nicht.

Wir stylen ihn am liebsten mit einer Wawawooom-Farbe – die aber dennoch edel wirkt, z.B. einem reichen Sonnengelb – sowie mit metallischen Kitten-Heels, einer Statementkette und einer zu den Schuhen passenden Clutch. Bei Röcken und Kleidern gilt es immer nur zu bedenken, dass er bis zu den Knien reichen sollte. Und jetzt? Das Handy, einen Kaffee und das Notizbuch schnappen und zum Kundentermin huschen.

5. Freitag: Casual Fri-Yay mit Sneakern

Da ist er, der Casual Friday. Der Star? Die flachen Schuhe. Auch am Freitag wollen wir nicht die ausgelutschten, grau gewordenen Turnschuhe tragen, aber solche veredelten Sneaker sind die Stars des Büros. Die schwarze Jeans, das Hemd und der Oversize-Pulli im dezenten kühlen Farbton runden den sportiven Eindruck des Outfits ab.

Aber wir wären nicht wir, wenn wir es bei sportiv belassen würden. Der rote Lippenstift und eine edle Statementkette peppen den Büro-Alltag auf und wir fühlen uns trotz Sneaker sexy. Und dabei belassen wir es auch und hüpfen mit einem Fri-Yay ins Wochenende.

Statt Satre, empfehlen wir euch für den Samstag im Schlabbershorts und Ringel-T-Shirt folgendes eBook:

Humorvolle Liebeskomödie in einer Literaturagentur von Bestsellerautorin Debra Ginsberg!

Angel Robinson liebt nichts so sehr wie Romane, die sie jeden Abend voller Vergnügen auf dem Sofa verschlingt. Als sie entlassen wird, rät ihr Freund Malcom, ein hoffnungsvoller Nachwuchsautor ihr nicht ganz uneigennützig dazu, sich bei der berühmten Literaturagentin Lucy Fianna zu bewerben. Angel kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Stelle bekommt. Doch dann stellt sich heraus, dass der Teufel nicht nur Prada trägt, sondern auch Sartre liest …

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