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Roman-Berater

1001 Schuh Blogroman Kapitel 1

Acht Wochen lang präsentieren wir dir ein neues Kapitel des Romans "1001 Schuh" von Coco Meinhard. Hier findest du das erste Kapitel.

Kapitel 1

Über den Hamburger Dächern leuchteten die Lichter der Nacht. Leise schlug der Regen gegen die bodentiefen Scheiben des Dachgeschosses. 4,89 Meter maß die Raumhöhe bis zum First. Einfach toll. So luftig und so viel Platz, um das zu tun, was Laura schon immer wollte: endlich genug Regale einbauen.

Es war richtig gewesen, genau hier einzuziehen. Nirgendwo sonst hätte sie ihre Sammlung unterbringen können.

Mit ihrem Job als Event-Managerin konnte sie sich nicht nur das Dachgeschoss leisten, sondern auch die kreative Erweiterung ihrer Sammlung.

Die war ihr gelungen, und wie. Laura ging durch den Flur. Unter den Downlights schimmerten sanft ihre Schuhe. Sie strich mit der Hand die Regale I bis IV entlang. Hier im Herzen der Wohnung waren Ballerinas, Pumps, gegenwärtige Favourites und die Specials vereint. Seit sie alles nach Grundformen sortiert hatte, genoss Laura ihre Sammlung noch mehr. Sie konnte und wollte ihre Lieblingsstücke immer im Auge haben. Auch wenn das ein bisschen verrückt war, lag sie dabei am liebsten ganz entspannt auf dem Sofa.

Aus Regal IV, das die Sammlerstücke beinhaltete, auf die Laura besonders stolz war, ragten Schneewittchens Stiefel heraus. Die Stiefel hatten auf der Bühne im Glassarg sogar geleuchtet und waren das Einstiegsmotiv des Web-Trailers gewesen. In der Event-Agentur beneideten sie alle Kolleginnen um diese Trophäe. Und so wie Laura für die Partyevents rund um das Musical geackert hatte, standen sie ihr, ganz ehrlich, auch zu.

Die Hacken von Schneewittchens Stiefeln glänzten im Fokus eines Downlights weiß und unschuldig. Außer ein paar Augenaufschlägen und Seufzern beim Musical-Regisseur hatten sie Laura nichts gekostet. Dabei hätte sie sogar notfalls den Oberzwerg oder sonst wen von der Bühnentruppe bestochen, um an die Stiefel zu kommen.

Aber sie waren nur der Anfang gewesen. Laura lächelte ihren anderen Specials im Regal IV zu. Solche Schuhe zu sammeln, machte nicht bloß zufrieden, sie zu besitzen, machte richtig glücklich. Und es schadete auch niemandem. Schließlich sammelte sie keine Wurfmesser wie Enrique, dieser Akrobat vom Cirque du Soleil, mit dem sie vor fünf Jahren einen heißen Sommer in Barcelona genossen hatte. Ihr Blick fiel auf die Wand neben dem Bad. Vielleicht könnte sie die Stirnseite doch noch für ein zwölftes Regal nutzen, auch wenn es sehr schmal würde. Sie könnte dorthin die Dianetten als eigene Kategorie umsortieren. Laura hörte die Badezimmertür aufgehen.

»Schon wieder so ein bescheuerter Schuh!«

Laura drehte sich abrupt um. Ben stolperte barfuß über ihren Flamenco-Pumps, der aus Regal IV gefallen sein musste.

»Warum stehen deine blöden Dinger überall im Weg? Dass in deinem Schlafzimmer Schuhe ohne Ende stehen, habe ich abgespeichert. Den Slalom kriege ich blind hin. Auch an die Dauerbelagerung der Garderobe habe ich mich gewöhnt.« Ben hob den Zeigefinger. »Aber einzelne Schuhe mitten im Flur, sorry, das verlangt ein bisschen zu viel Toleranz von mir.«

Das war ein bisschen unfair von Ben. Denn wenn in dieser Wohnung jemandem zuliebe über das ein oder andere hinweggesehen wurde, dann von ihr. »Ich sage jetzt nicht, wer sein Zeug überall rumliegen lässt.« Sie deutete zum Bad, wo Bens Sportsocke an der Klinke hing.

»Sonst ist kein Platz.«

So knapp war die freie Ablagefläche wirklich nicht. Die Auswahl an natürlichen Badesalzen und Schwimmlichtern mochte Ben genauso wie sie. Jedenfalls hatte er bei ihrem Versöhnungsabend letzten Monat nichts gegen ein bisschen Romantik gehabt.

Ben schüttelte über den Flamenco-Pumps den Kopf. Aus seinen nassen Locken flogen Tropfen bis auf Lauras Nase, wobei ihm das Badetuch von den Hüften rutschte. Normalerweise betrachtete Laura ihn gern nackt, zumal Ben als Freizeit-Marathon-Läufer nicht einmal ahnte, dass es etwas wie Problemzonen gab.

»Ich würde den Schuh ja aufheben, aber du stopfst ja sowieso alles voll.« Er kickte ihn aus dem Weg und schwang dafür unbeholfen auf dem Standbein herum.

Leider stieß er mit den Schultern gegen das extrabreite Regal Nummer III, auf dem Laura ihre gegenwärtigen Schuhfavourites vereinte. Das Geräusch vieler von einem lackierten Brett rutschender Sohlen klang überhaupt nicht gut.

»Vorsicht!« Laura raffte ihren Bademantel enger um sich.

»Nicht noch mehr dämliche Schuhe«, stöhnte Ben und riss die Arme hoch. Ein harter Edelkarton prallte an seinem Ellbogen ab und verlor dabei den Deckel. Dadurch rutschten Lauras schwarze Ferragamo-Samtpumps aus dem Seidenpapier und schlitterten über das Laminat quer durch die Wassertropfen, die Bens Weg aus der Dusche markierten.

Der nachrieselnde Staub, den die Box aufgewirbelt hatte, puderte die Schuhe dabei so grau, als wäre Laura mit ihnen in Schneematsch gesprungen.

Sie sind ruiniert. Der Gedanke war so hässlich wie klar. Das zündete eine Wut in Lauras Bauch, die sie laut werden ließ. »Die Flecken gehen nie wieder raus. Hast du eine Ahnung, was es mich gekostet hat, die Ferragamo-Vintages bei E-Bay zu ersteigern?« Von der durchwachten Nacht ganz zu schweigen.

»Würde mal sagen: unnötig viel.« Ben senkte den rechten Fuß langsam in eine Lücke zwischen den heruntergefallenen Schuhen.

»Pass auf, wo du hintrittst.« Ehe Laura mehr sagen konnte, fischte Ben nach seinem Badetuch, das an den im Regal IV überstehenden Schneewittchens Stiefeln hängen geblieben war. Ben zerrte am Tuch.

»Bloß nicht!« Konnte dieser Mann nicht wenigstens einmal vorsichtig sein.

Aber Ben riss schon den einen Stiefel mit Schwung heraus. Er segelte an seinem Knie vorbei und landete im Ferragamo-Karton. Das Regal IV wurde von unguten Schwingungen erfasst, die sich von Schuh zu Schuh nach rechts und links übertrugen und irgendwie auch von Regalbrett zu Regalbrett übersprangen. Laura streckte noch die Arme nach den Holmen aus – Ein schwerer Cherry-Walker mit Korksohle stürzte vom obersten Brett herab, ziemlich genau mit dem Holzkantabsatz dahin, wo Ben am empfindlichsten war.

»Boah!« Sein gurgelnder Schmerzenslaut klang nach unterdrücktem Mann und Weltuntergang. Er hielt sich gekrümmt das Badetuch vor den Bauch und holte tief Luft. »Hirnrissig. So viele Schuhe zu sammeln, ist absolut hirnrissig!«

Er hätte Laura ja leidgetan. Schließlich war eine Verletzung, gerade an dieser Stelle, ein echter Verlust. Aber sie wollte diesen gehässigen Kommentar nicht überhören. Schon gar nicht, wo er halb begraben unter ihrer Sammlung hockte.

Laura konnte einiges an Übellaunigkeiten wegstecken, das brachte schon ihr Alltag in einer Event-Agentur mit sich. Künstler waren eben schwierig, besonders vor Auftritten. Aber erstens war Ben kein Künstler, sondern Zahntechniker, und zweitens hasste Laura unberechtigte Kritik. »Hundertsiebenundzwanzig Paar Schuhe sind überhaupt nicht viele«, rechtfertigte sie sich. »Sondern eigentlich noch normal.« Auch wenn natürlich nicht jede Frau diese Anzahl zu Hause hatte. Das war ihr schon klar.

»Du hältst es für normal, dass du jeden Winkel damit vollstopfst bis unters Dach?«

Es war immer die gleiche Diskussion. Ben hätte ihre Leidenschaft längst begreifen können, wenn er nur gewollt hätte. Schließlich verbrachte er seit Neuestem wieder jede freie Minute in ihrer Wohnung. Laura behandelte jeden Schuh wie einen Gast. Jeder bekam ihre volle Aufmerksamkeit und einen hübschen Platz auf den lackierten Brettern. Oder in den eingebauten Schränken in den Dachschrägen. Oder eben erst mal vor der Garderobe – zum Ankommen.

»Hundert-sieben-und-zwanzig.« Ben dehnte die Silben. »Das ist definitiv Irrsinn.« Seine rotbraunen Locken klebten feucht an seinem Kopf. »Ich habe acht Paar für den Job und privat. Und vier für den Sport.«

Als ob Männer und Frauen in dieser Hinsicht vergleichbar wären. »Dazu sage ich jetzt nichts.« Bens Hang zur bequemen Jeans mit grauem Hoody war so fragwürdig wie seine Sneakers vom Vorvorjahr. Laura verschränkte die Arme. »Das hier sind nur die Basics, Schuhe, die ich häufig kombiniere.« Sie blickte auf die verstreuten Exemplare, wobei eine Mischung aus Verzweiflung und Wut sie überrollte. Laura musste schlucken. Und ein paar Sammlerstücke. Die Business-Loafers, die Mary Janes und die Tanzschuhe standen im Wohnzimmer in den Regalen V bis IX.

»Wo soll das nur hinführen? Wenn du mit dem Stauraum bis unter die Decke in deinem gigantischen Dachgeschoss nicht auskommst, dann möchte ich nicht wissen, in welchem Schloss du die nächste Ausbaustufe unterbringen willst.«

Ben streckte seinen muskulösen Arm nach oben aus. »Außerdem kannst du nicht rechnen. Allein hier in Nummer III stehen pro Brett sieben Paar.« Er zählte mit einem Finger in die Luft tippend die Regalfächer nach oben bis unter den First. »Sechs, sieben, acht.«

Typisch Ben, statt sich einfach mal darauf einzulassen, musste er ihr jetzt ausgerechnet mit Mathematik kommen. Das machte sie nur noch wütender. Laura zog den Bademantelgürtel fester. Allein von den Schuhen hier passten dreizehn Paar nur zu den Abendkleidern, neun waren Ballerinas, die galten gar nicht. Fünf waren High Heels, die … Eigentlich waren es sieben, wenn Laura die very specials in Lack ganz oben mitzählte.

»Mal neun Regale. Macht wie viele?« Ben drehte ihr den Kopf zu.

Er blickte nicht ausweichend zu Boden, wie sonst manchmal, wenn sie sich wegen vergessener Kaffeekapseln stritten und Ben eigentlich genau wusste, dass er an der Reihe gewesen wäre, welche zu kaufen. Dann hätte Laura ihm das Absturz-Desaster vielleicht noch verziehen, aber er ignorierte das Chaos zu ihren Füßen einfach!

»Ich habe ein anderes Zählprinzip.«

»Weibliche Logik in Reinform. Was soll das denn sein, bitte schön?«

Also zum x-ten Mal. »Ich bin eine strategische Sammlerin.« Laura blickte auf den Berg Schuhe vor ihr. »Genau genommen habe ich sogar nur vierundneunzig Paar, denn die elf im Regal neben der Küche sind bloß fürs Joggen. Man soll ja beim Sport öfter mal wechseln.« Laura hob die Augenbrauen bedeutungsschwer an.

»Ich tue das auch.« Ben ließ seinen Kopf einmal über den Nacken rollen. »Du aber läufst gerade mal eine Runde um die Alster, und dann sollen die echt zehn Tage trocknen, weil du die anderen reihum belaufen willst? Das ist nicht dein Ernst.«

»Wieso trocknen? Die müssen zu den Jogginghosen passen und dem Lauf-Shirt.«

»Quatsch.« Ben hob ein Bein und packte den Knöchel. »Laufschuhe müssen deinen Fuß richtig halten und dürfen nicht zu schwer sein. Der Park ist doch kein Laufsteg.«

Der Joggingweg an der Alster war irgendwie schon so etwas wie ein Laufsteg. »Ich muss mich in den Schuhen wohlfühlen.«

»Aha. Und das tust du ernsthaft darin?« Ben zeigte auf die im Regal Nummer II verrutschten, zugegeben halsbrecherischen Stilettos, die nur Goldriemchen in Schnurbreite aufwiesen.

»Die ziehe ich doch nur zu einem Abendkleid an.«

Er hob den Daumen und ließ den Zeigefinger kritisch wackeln. »Wie oft, Süße?«

Einladungen bekam Laura in der Event-Agentur mehr als genug. »Es liegt nicht an mir, dass wir nicht öfter schick ausgehen.« Eigentlich hatte Laura Verständnis für Ben, der morgens sehr früh im Zahnlabor anfangen musste. Aber wenn er etwas gegen ihre Sammlung sagte, musste sie sich schließlich verteidigen.

Ben griff nach den Stilettos, das Badetuch fiel wieder von seinen Hüften. Er ließ die Schuhe von seinen ausgestreckten Zeigefingern an den goldenen Schnürchen pendeln. »Mal ehrlich. Wie oft hast du die überhaupt angezogen?«

Drei Mal. Beim Herzchirurgenkongress, beim siebzigsten Geburtstag des Reeders Stellinghusen, beim Venus-meets-Mars-Erotic-Event. »Weiß ich nicht mehr.« Laura zog ihm die beiden Schuhe von den Fingern und stellte sie außerhalb seiner Reichweite vor Regal V mit den Herbstschuhen ab. »Diese Stilettos habe ich Josefine zu verdanken, weil sie wusste, wann die Keiko-Anshu-Collection aus Japan geliefert wird.«

»Noch so eine Verrückte.« Ben hieb sich mit der Faust an die Stirn und verdrehte die Augen.

»Lass Josefine aus dem Spiel.« Sonst könnte Laura am Ende noch rausrutschen, was ihre beste Freundin von Ben hielt. No relationship material. Laura hatte das bisher anders gesehen. Sie hob das Badetuch vom Boden auf und warf es ihm zu.

Ben stieß mit dem rechten Fuß den Ferragamo-Karton aus dem Weg, kickte mit dem linken den Cherry-Walker zur Seite, sodass er bis vor die Badezimmertür schlidderte. Die Sportsocke rutschte von der Klinke und fiel auf den Schuh. »Du verschwendest bloß Geld für diese Dinger, die du nie richtig trägst.«

Ihr selbst verdientes Geld.

Ben ging in ihr kuscheliges Wohnzimmer. »Wenn ich mir ausrechne, was deine Sammlung gekostet hat …« Er atmete hörbar aus. »Im Zahnlabor lernt man, mit teuren Materialien zu kalkulieren.«

So langsam, wie er es sagte, meinte er jedenfalls besser als du in deiner Event-Agentur.

»Für das Geld kriegst du locker einen Kleinwagen.«

Was sollte sie mit einem Auto? »Schon mal was von Car-Sharing gehört?« Laura blieb einfach vor den Fenstern stehen. Aber der Blick über die nächtlichen Hamburger Dächer tröstete nicht. »Ich kaufe nur die Schuhe, die ich brauche, um …«

Ben streckte sich auf dem Loungesessel aus und lachte leise.

Sonst klang sein Lachen so unbeschwert, als ließe er in der Sonne Drachen am Elbstrand steigen. Dann war es ansteckend. Für dieses Talent, Stress wegzulachen, mochte Laura ihn sehr. Jetzt klang es nach einem Typen, der einen auslachte, wenn man nicht auf Anhieb in eine Parklücke kam.

»Zählst du eigentlich deine Badelatschensammlung mit?«

Mistkerl. »Das habe ich nicht gehört. Du weißt genau, dass ich das Wort Latschen hasse.« Das hatte Laura doch alles schon mit ihm durch, nach der zweiten Versöhnung, spätestens nach der dritten vor zwei Monaten. »Meine Spa-Slipper sind alles andere als Latschen.« Schließlich konnte sie, wenn sie als Event-Managerin geschäftlich unterwegs war, in einem Wellnesscenter nicht dieselben Slipper tragen wie in einem balinesisch gestylten Hotelspa. »Dass ich Schuhe sammle und dass sie mich glücklich machen, ist keine Neuigkeit für dich.« Ohne den richtigen Schuh am Fuß ging Laura nicht aus dem Haus. Nur so wurde ihre Stimmung gut genug für einen stressigen Tag.

Ben lachte wieder verächtlich. Er entdeckte seine Boxershorts vor dem Fernseher, wo er sie vorhin verloren hatte, rollte vom Sofa und legte sich auf den bunten Filzteppich daneben. »Ja, schon. Aber musst du Schuhe gleich sammeln wie … wie …« Er fädelte in Rückenlage die Füße in die Shorts ein.

Lauras Stimmung sank wie die Sonne hinter den Hamburger Dächern. Schnell und endgültig. Sie hatten das doch alles durch.

»Falls dir doch noch ein Vergleich einfällt, behalte ihn lieber für dich. Ich sammle eben das ein oder andere Paar, weil ich besondere Schuhe faszinierend finde.« Doch eigentlich waren Laura alle Schuhe heilig.

»Aber warum stehen sie immer da rum, wo ich gerade laufen möchte?« Ben drehte sich auf die Knie und sank mit dem Hintern auf die Fersen. Er hob die Handflächen zur Decke und flehte mit dem Blick wie zu einem Schicksalsgott.

Laura hatte keine Ahnung, aus welchem seiner Lieblingsfilme er diese Haltung abkupferte.

»Ich bin schon im Bad über deine Latschen gestolpert.«

Laura hasste dieses Wort wirklich. Wie konnte jemand, der selbst für sein Leben gern lief, natürliches Gehen so bezeichnen? Wie sollte Ben jemals ein Verhältnis zu den schönen Schuhen ihrer Sammlung entwickeln, wenn Laura es nicht schaffte, ihm das Prinzip begreiflich zu machen? Und wie sollte es mit ihnen beiden jemals etwas Richtiges werden?

Die Lichter Hamburgs verschwammen durch die Regentropfen am Fenster. Es war hoffnungslos mit Ben.

»Es sind Spa-Slipper«, sagte Laura in dem harten Ton, den sie sonst für aufmüpfige Tontechniker bei Events reservierte.

»Quatsch.« Ben griff zur Bordeauxflasche auf dem Naturholztisch und begutachtete das Etikett. Über die Schulter sagte er: »Eine Plastiksohle mit Querband ist ’ne Latsche.«

»Ist sie nicht, wenn sie von Tammy X aus biologischem Kautschuk gefertigt und mit handgeflochtenem Spannschutz versehen ist. Ich benutze ja auch kein Schmieröl für mein Gesicht, sondern Cremes aus Avocado und Yoyoba.« Laura ärgerte, dass er nicht reagierte. »Die Spa-Slipper standen übrigens genau da, wo sie hingehören. Neben der Tür.« Allerdings ein wenig eng neben Waage und Wäschekorb. »Du bist ja nicht blind.«

»Aber ich und mein Knie sind dir wohl völlig egal.« Er stellte die Bordeauxflasche ab und zog einen Flunsch.

Mit diesem Mund, der so cool lächeln konnte, ein bisschen spöttisch, ein bisschen schräg, mit einem unschlagbar sexy Fältchen im linken Winkel.

»Ich bin über die La… blöden Dinger gestolpert und gegen den Badewannenrand geknallt.« Er hob das linke Knie hoch.

Für einen Bluterguss war der rote Strich sehr dünn. Laura ahnte ihn auf der Kniescheibe mehr, als dass sie ihn wirkich sah. Dafür konnte sie jetzt Bens angespanntes Sixpack zählen.

Laura wusste nicht recht, ob sie ihn auslachen sollte oder ob der Verdacht, der sie langsam beschlich, sie nur noch trauriger machte: Am Ende hatte er sie mit dem Reizwort nur provoziert, damit er sie mit ein paar Tut-mir-leid-Seufzern und Nicht-so-gemeint-Flüsterern zu einer zweiten Runde rumkriegte. »Ich seh da nix«, bekam sie gerade noch raus.

»Taub ist es trotzdem.« Ben stellte das Bein ab.

Sein Tonfall war wieder deutlich versöhnlicher, und er lächelte Laura an. Charmant konnte er sein, das musste sie ihm lassen. Laura kämpfte mit einem jähen Anfall von Lust auf Rückfall.

»Vielleicht sollte ich Sportsalbe drauftun«, murmelte er. »Ich habe noch welche in der Tasche im Bad.« Er hob den Kopf. »Ein Glas Rotwein wäre jetzt nicht schlecht. Suchst du mal den Öffner?«

Als ob nichts passiert wäre. Bei dem Chaos vor den Regalen. Er hätte sich wenigstens mal entschuldigen können, fand Laura. Aber Rotwein klang auch nicht schlecht. Sie ging zum Tresen, der die Pantryküche vom Wohnraum abgrenzte. Zwischen Spaghettidosen, Kräuterregal und Edelessig suchte sie nach dem Korkenzieher. Aus den Augenwinkeln bekam sie mit, dass Ben aufstand und mit der Schulter gegen das Raumteilerregal III stieß.

»Ich hätte mir die Linsen reintun sollen«, schimpfte er.

Doch Regal III schwankte … schwankte mehr!

Ben machte einen Satz um die Stirnseite herum, breitete die muskulösen Arme aus und hielt es fest. »Uff.«

Ein Paar rutschte dennoch von ganz oben. Laura ließ den Korkenzieher ins Spülbecken fallen.

Nicht die Paillettenpumps!

Die eine Sohle berührte Bens rotbraune Locken, die andere streifte seine Schulter. Der eine Schuh blieb seitlich auf dem Laminat liegen, der andere fiel direkt auf den Absatz.

Beim Aufprall platzten die Pailletten ab. Das kleine Knirschgeräusch fraß sich überlaut in Lauras Ohr. Es tat körperlich weh.

Neben Bens nackten Füßen lagen Paillettensplitter und ein zerbrochener Absatz, dessen beiges Plastik unter dem edlen Material aufschien.

»Das war Kunst!«, brach es aus Laura heraus. Und wenn auch sonst gefühlsmäßig alles durcheinandergeriet, spürte sie doch deutlich, dass sie immer noch nicht laut genug für Ben war. »Das war allerfeinste Schuhkunst von De Steersmaker aus London. 2010 hat niemand anderes als Lady Gaga diesen Schuh getragen, beim Hamburger Benefiz für …« Laura war so außer sich, dass es ihr nicht einfiel, wofür. Noch heute schämte sie sich für diesen kleinen Diebstahl, aber es war eine einmalige Gelegenheit gewesen: Niemand hatte die Praktikantin backstage beachtet, während die handverlesenen Interviewpartner Schlange standen, bis Lady Gaga aus der Garderobe kam. Die Paillettenpumps hatten einfach so in einer Ecke gestanden. Niemand hatte hingesehen, als Lauras Aktentasche sich über den Pumps von selbst geöffnet und wieder geschlossen hatte …

»Du hast das Herzstück meiner Sammlung zerstört«, schrie Laura. Ihr war es egal, ob sie lyrisch klang. Für das Besondere bedurfte es besonderer Worte. Und für Wahrheiten sowieso. Sie umkurvte den Holztisch und packte Ben an den Schultern.

»Meine Güte. Werd nicht gleich hysterisch.« Er machte sich frei. »Sichere deine Prachtstücke besser, verdammt noch mal, damit die nicht beim ersten Anstoßen an das Regal abstürzen.«

»Die Bretter sind wasserwaagenwagrecht festgedübelt. Ich bin doch nicht blöd. Was nützt das aber bei einem unsensiblen Trampel wie dir?«

»Steck die Dinger halt in Luftpolsterfolie.«

»Wie soll ich sie dann betrachten?«

»Ich denke, du willst die Schuhe anziehen?«

Quatsch. »Diese Schuhe sind Kunst.« Außerdem hatte Laura eine ganz andere Schuhgröße als Lady Gaga.

»Sammelt Schuhe, die sie nicht mal anzieht.« Ben hielt sich den Kopf. »Das ist doch der reine Irrsinn.«

»Niemand zwingt dich hierzubleiben.«

Und überhaupt und sowieso. Und du mich auch.

Und erst recht und sowieso gar nicht.

Ben funkelte sie aus seinen braunen Augen an. Laura wusste, dass er wusste, dass sie beide genau so vor ein paar Monaten gestritten hatten. Allerdings waren damals immerhin keine Schuhe zu Bruch gegangen. Obwohl Ben bei jeder Versöhnung behauptete, Lauras Sammel-Leidenschaft zu akzeptieren, kriegten sie sich ständig deswegen in die Haare. Er wollte einfach nicht verstehen, dass für Laura Schuhe so wichtig waren wie für ihn der Marathon. Es war wohl an der Zeit, das einzusehen.

»Dann gehe ich eben.« Ben blickte auf die Paillettensplitter.

Sie war nicht mal erleichtert wie bei den anderen Malen. Diesmal, das fühlte sie, war es ernster. Laura spürte nur ihren dumpfen Herzschlag. Die Flächen der Lady-Gaga-Kultschuhe brachen das Scheinwerferlicht so, dass sie schimmerten und glitzerten, als wären sie gar nicht wirklich. Lauras Augen verschleierten sich. Aber diese Zerstörung war wirklich.

Ben folgte ihrem Blick, er sank vor sie auf die Knie. »Wir haben Superkleber im Zahnlabor«, hörte sie Ben wie von weit weg sagen. Er schob die Splitter neben dem abgebrochenen Absatz zu einem Häufchen zusammen.

Lady Gagas Paillettenschuh mit Zahnkleberrestaurierung war so undenkbar wie geflicktes Meißner Porzellan für Lauras Großmutter.

»Ich nehme ihn mit und …«, sagte Ben.

»Auf keinen Fall.«

»Unter der Lupe kann man das alles zusammenpuzzeln.«

Er verstand es wirklich nicht. »Der Schuh ist Kunst. Das kriegst du nicht hin.« Auch wenn Ben seine Fingerkuppen wirklich sehr sensibel einsetzen konnte. »Das wird nicht mehr dasselbe.«

»Come on, Laura. Das ist wie bei einer Porzellankrone, das sieht hinterher kein Mensch, wo die geklebt sind.«

»Ich schon.« Sie würde es immer sehen, egal wer restaurierte. Außerdem jede Frau, die sich für besondere Schuhe interessierte. Sie ertrug den Anblick des Häufchens Pailletten vor Bens Knie nicht länger, und schon gar nicht seinen Krieg-dich-mal-wieder-ein-Blick. Selbst wenn sie ihm die umgestürzten Regale vielleicht noch hätte verzeihen können, wurden die Schuhe davon nicht heil, und wie sollte sie je vergessen, dass er … »Geh einfach.«

Laura wollte nicht heulen und schon gar nicht vor Ben.

»Wie jetzt? Nur weil der Glitzerschuh abgestürzt ist?« Er ließ die Paillettenreste aus seiner Hand rieseln. »Wofür ich nicht mal richtig was kann?«

Laura hatte nicht die Kraft, ihm auseinanderzusetzen, dass er sehr wohl etwas dafür konnte, weil er einfach nie Rücksicht nahm. Weil er ihre Schuhsammelleidenschaft als albern abtat. Aber in den Paillettensplittern blitzte das Licht der Downlights kalt wie Erkenntnis. Ben wird es nie verstehen. Nie.

»Geh einfach. Okay?«

»Echt jetzt?« Ben hob die Augenbrauen.

»Du hast meinen Lieblingsschuh zerstört.«

»Wieso stand der überhaupt da oben?« Er fuhr sich durch die Locken. »Das Regal ist total voll.«

Dass auf den Brettern ihre ganz spezielle, flexible Ordnung herrschte, würde er sowieso nicht begreifen. Manchmal änderte sich die Mode, und ein femininer Businessloafer war nicht mehr angesagt. Aber er war dennoch ein Schatz, weil er ihr im entscheidenden Vorstellungsgespräch die richtige Erdung verschafft hatte.

Ben deutete über seine Schulter zu Regal Nummer III. »Du hättest auf deinen Pailletten-Liebling verdammt noch mal besser aufpassen müssen.« Er sah sie direkt an. »Ich denke, deine Schuhe sind dir wichtiger als ich.« Seine braunen Augen schalteten den Warum-krieg-ich-nichts-vom-Eis-Hundeblick an, den er ziemlich gut draufhatte.

Aber hier ging es nicht um männliche Befindlichkeiten, sondern um ihre Sammlung – und ihrer beider Zukunft miteinander. Ihre langjährige Schuhsammlung, die Laura kreativ und hartnäckig gegen alle Mitbewohnerinnen, Erbtanten und Airbnb-Gäste verteidigt hatte. Der Mann, mit dem sie eigentlich eine Zukunft hätte planen wollen, hatte ihr Herzstück beschädigt.

Sie schwiegen sich an. Nur das Ticken der runden weißen Küchenuhr war zu hören.

»Laura?«

Sie hätte sagen können: Du und Schuhe – das kannst du doch nicht vergleichen. Aber es waberte dumpf in ihrem Kopf hinter dem Zorn um den kaputten Lieblingsschuh und der anschwellenden Trauer darüber, dass Ben ihre Leidenschaft einfach nicht verstand. Laura setzte an, holte Luft, aber sie brachte nicht mehr als ein »Also …« zustande.

Wieder mal standen sie da und begriffen einander nicht.

Schließlich fuhr sich Ben über das Gesicht. »Das Angebot mit dem Kronenkleber steht. Falls du’s dir anders überlegst.« Seine Stimme klang dunkel, voll bitteren Spotts. »Wäre ja nicht das erste Mal.«

Ehe sie antworten konnte, schaltete Ben den Turbo ein. Er lief schnell, nicht nur beim Marathon. Aber beim Zusammenräumen seiner Sachen schlug er diesmal alle Rekorde.

Boxershorts, T-Shirt, die eine blaue Sportsocke, »Wo ist die zweite?« – wie im Zeitraffer zog er seine Klamotten an. Ben sprang in die Jeans, den grauen Hoody halb über dem Kopf, stürmte er ins Bad. Rasierschaumdose und Aftershave-Flakon klackten aneinander. Bens Zeug flog in die Sporttasche.

Im Flur drückte er Laura unsanft an Regal I und ging ins Wohnzimmer.

In Laura wurde alles irgendwie taub, als schaue sie sich selber zu, wie sie da vor dem Berg Schuhen stand und Bens rasendem Tempo mit dem Blick folgte.

Er kniete vor dem Loungesessel, von dem sie vorhin nach dem Kino eng umschlungen heruntergerutscht waren und sich zwischen Glastisch und Regal II dreimal umeinander über den Teppich gerollt hatten. Ben angelte nach etwas unter den Sitzflächen.

»Ich fass es nicht.« Er beförderte ein flaches gelbes Teil zwischen Wollmäusen hervor. »Noch mehr Latschen.«

Das Hass-Wort versetzte ihr einen heftigen Energiestoß Richtung Klarsicht. Es half nichts. So leid es ihr tat. Ben hatte keine Ahnung und würde sie niemals haben wollen. »Das sind Tongs, mit französischem On und weichem G am Ende.« Die wunderbar eleganten Flipflops von Marie Claire Delvaux besaßen einen lauffreundlichen Miniabsatz, den man fast nicht sah. Wenigstens waren sie wieder aufgetaucht. Mehrfach hatte Laura in den Regalfächern nach ihnen gefahndet. Sie hatte schon die Strandnachbarinnen in Verdacht gehabt.

Ben krabbelte auf allen vieren hinter die Sessel. »Ha!« Während einer halsbrecherischen Rückwärtsrolle zog er sich die zweite blaue Socke an und sprang auf.

In der Küche klappte schon der Kühlschrank auf, drei Smoothie-Batterien, rot, gelb, grün, flogen über den Tresen zielgenau in die Sporttasche. Kühlschrank zu.

Laura ging ihm hinterher ins Schlafzimmer. Seine Schublade – oder besser seine jetzt wieder Ex-Schublade in der venezianischen Truhe lag ausgekippt auf dem Boden. Ben schaufelte seine Unterwäsche und Shirts in die Tasche.

Schon war er an der Garderobe, wo er die Autoschlüssel aus der dänischen Glasschale nahm. »Du hast ja meine Nummer.« Du rufst sowieso übermorgen an, vibrierte in seiner Stimme mit. Er ging hinaus ins Treppenhaus.

Alles, bloß das nicht. Laura schlug die Tür des Dachgeschosses hinter ihm zu.

Sie kniete sich neben ihren zerbrochenen Lieblingsschuh. Der Bruch mit Ben war diesmal endgültig, und so scharfkantig wie diese kleinen Teile. Die Wahrheit tat weh. Ben hatte nicht mal gefragt, ob er ihr helfen könne, die Sammlung zurück auf die Regale zu stellen. Sie sortierte Plättchen für Plättchen auf den Deckel des Ferragamo-Kartons.

Wegwerfen konnte sie ihr Herzstück auf keinen Fall. Aber wo aufheben? Sie hatte keinen Regalplatz für zerstörte Sammlerstücke.

Vorsichtig balancierte Laura den Karton auf beiden Händen, schritt wie bei einem Begräbnis zum großen Holztisch im Wohnzimmer. Dort legte sie die Bruchstücke ab. »Ihr braucht ein angemessenes Grab.«

Ihr Blick streifte die Regale entlang. Es musste ein Ehrenplatz sein, schließlich war es noch immer die Lady-Gaga-Trophäe.

»Die Hutschachtel von Oma!« Die ruhte im schrägen Winkel zum Dachbalken auf Regal VII. Das dunkelrote Leder war edel genug, um die Überreste zu verwahren.

Laura holte die Leiter aus der Abstellkammer und trug sie zum Regal. Langsam stieg sie hinauf. Kaputte Schuhe in ihrer Sammlung – der Gedanke war so schrecklich wie neu.

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1001 Schuh

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Ein extrem attraktiver Schuhdesigner, ein smarter Schuhfabrikantenerbe und jede Menge Chaos. Die lockerleichte, zuckersüße Dreiecks-Liebesgeschichte von Debut-Autorin Coco Meinhard. Schuhe verändern dein Leben. Das weiß Laura, die erfolgreich in einer Hamburger Event-Agentur arbeitet und leidenschaftlich Schuhe sammelt. Dieses Hobby versteht nicht jeder, und so findet sich Laura als frischgebackene Single in einem mächtigen Stimmungstief wieder. Ihre beste Freundin Josephine schmuggelt sie zum Trost zu einer geheimen Preview bei Yunus Q, dem Shooting Star der Schuh-Designerszene, der sie prompt zu seiner neuen Muse auserwählt. Als dann auch noch Fabian Schröder, Schuhfabrikantenerbe und smarter Mitinhaber des Labels, Laura näherkommt, wird ihre Gefühlslage kompliziert. Denn Yunus gefällt ihr ebenfalls sehr gut – mehr als das, wenn sie ehrlich ist. Doch dann taucht überraschend Top-Model Angelina Labrée auf, die ihren Ex Fabian zurückerobern will. Gleichzeitig zieht das Model Yunus immer mehr in ihren Bann. Ehe Laura die Warnungen ihrer besten Freundin Josephine vor dem internationalen Fashion-Business richtig begreift, wird sie in raffinierte Intrigen und ein Liebeschaos verstrickt, das seinesgleichen sucht ... »1001 Schuh« von Coco Meinhard ist ein eBook von feelings*emotional eBooks. Mehr von uns ausgewählte romantische, prickelnde, herzbeglückende eBooks findest Du auf unserer Facebook-Seite. Genieße jede Woche eine neue Liebesgeschichte - wir freuen uns auf Dich!

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25. January 2019
Roman-Berater
1001 Schuh Blogroman Kapitel 6
Acht Wochen lang präsentieren wir dir ein neues Kapitel des Romans "1001 Schuh" von Coco Meinhard. Hier findest du das sechste Kapitel.
23. January 2019
Roman-Berater
1001 Schuh Blogroman Kapitel 5
Acht Wochen lang präsentieren wir dir ein neues Kapitel des Romans "1001 Schuh" von Coco Meinhard. Hier findest du das fünfte Kapitel.
21. January 2019
Roman-Berater
1001 Schuh Blogroman Kapitel 4
Acht Wochen lang präsentieren wir dir ein neues Kapitel des Romans 1001 Schuh von Coco Meinhard. Hier findest du das vierte Kapitel.
16. January 2019
Roman-Berater
1001 Schuh Blogroman Kapitel 3
Acht Wochen lang präsentieren wir dir ein neues Kapitel des Romans 1001 Schuh von Coco Meinhard. Hier findest du das dritte Kapitel. 
14. January 2019
Roman-Berater
1001 Schuh Blogroman Kapitel 2
Acht Wochen lang präsentieren wir dir ein neues Kapitel des Romans 1001 Schuh von Coco Meinhard. Hier findest du das zweite Kapitel.
09. January 2019
Roman-Berater
Gute Bücher für junge Frauen
Du weißt nicht, was du lesen sollst? Dann haben wir hier die besten Bücher für Dich!
28. December 2018
Roman-Berater
Schöne Frauenromane zum Verschenken
Welche Romane das genau sind, dass kannst Du hier erfahren!
21. December 2018
Roman-Berater
5 Jojo Moyes Bücher, die du unbedingt gelesen haben solltest
Hier kommen unsere Top 5 Jojo Moyes Bücher, die auch in dein Bücherregal gehören.
21. September 2018
Roman-Berater
Frauenpower! Wir lieben Bücher über starke Frauen
Bücher für Frauen sind alles andere als schlechte Lektüre! Vergessen wir unser festgefahrenes Klischeedenken und widmen uns den Büchern über starke Frauen, von denen wir richtig was lernen können. Wir...
03. June 2018